Zu Veranstaltungen im EU-Parlament zum dritten Jahrestag der tragischen Ereignisse in Kiew und Odessa – Pressebriefing der Sprecherin des Außenministeriums Russlands, Maria Sacharowa

.Am 28. Februar fand im EU-Parlament ein Rundtischgespräch zum dritten Jahrestag der tragischen Ereignisse in Kiew und Odessa statt. An der Veranstaltung nahmen neben einigen EU-Abgeordneten auch der vor kurzem aus einem ukrainischen Gefängnis freigelassene oppositionelle Journalist und Blogger R. Kozaba, der ehemalige Innenminister und Ex-Leiter des Anti-Monopol-Komitees der Ukraine, W. Zuschko, der aktuell einer der Leiter der Sozialistischen Partei ist, der Vizeleiter der OSZE-Beobachtermission, Alexander Hug, Verwandte der Opfer der Tragödie in Odessa sowie Vertreter von Medien und NGO teil. Auffallend ist, dass ukrainische Diplomaten die Einladungen seitens der Organisatoren der Veranstaltung demonstrativ ignoriert haben.

Die Teilnehmer des Rundtischgesprächs verlangten abermals von den ukrainischen Behörden, die Ermittlung dieser Tragödien nicht mehr zu verzögern und alle Umstände endlich ans Licht zu bringen. Dabei wurde extra darauf verwiesen, dass die Radikalen, die den Mord an Mitarbeitern der Ordnungskräfte und an wehrlosen Menschen in Odessa offen zugeben, auf freiem Fuß bleiben, während die Anhänger der Organisation „Anti-Maidan“ in Odessa und ihre Verwandten von den ukrainischen Behörden verfolgt und von den ukrainischen Nationalisten eingeschüchtert werden.

Sehr bedauernswert ist in diesem Zusammenhang, dass die meisten EU-Abgeordneten, die EU-Strukturen im Allgemeinen und die führenden EU-nahen Medien, die in vielen anderen Fällen sehr sensibel bezüglich der Menschenrechte sind, die absichtliche Verzögerung der Ermittlung dieser Tragödien sowie anderer Verbrechen der aktuellen Kiewer Behörden „übersehen“.

Wir rufen die Weltgemeinschaft, darunter die Menschenrechtsstrukturen, abermals auf, von der ukrainischen Seite eine objektive und unvoreingenommene Ermittlung und die Heranziehung der an den Tragödien in Kiew und Odessa schuldigen Personen zu verlangen.

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