RUSSLAND – NEWS ( 33 Kurzmeldungen / 17 Meldungen) 05.03.17 zusätzlich: News UKRAINE / Meldungen zum DONBASS-KONFLIKT

zusammengefasst von Evelin Piètza

+++++ Kurzmeldungen +++++
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+ „Schwarze Falken“ an Russland-Grenze: Nato bringt US-Helis nach Lettland – VIDEO
Ein Nato-Transportflugzeug des Typs C-5M Super Galaxy hat fünf US-Kampfhubschrauber UH-60 Black Hawk (dt. „schwarzer Falke“) im Rahmen der Operation „Atlantic Resolve“ (Atlantische Entschlossenheit) nach Lettland gebracht, wie die Nachrichtenagentur BaltNews am Mittwoch meldet.
https://youtu.be/92F1MpWcoV8
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+ Kreml zu geheimen russischen „Maulwurf“-Raketen an US-Küste
Die jüngsten Medienberichte, wonach Russland angeblich die US-Küste mit irgendwelchen „Maulwurf“-Raketen vermint, sind aus Sicht des Kremlsprechers Dmitri Peskow nicht ernst zu nehmen.
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+ Transnistrien will die russische Flagge hissen
Der Oberste Rat Transnistriens hat eine Gesetzesinitiative der Regierung befürwortet, die die russische mit der offiziellen Flagge gleichsetzt.
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+ Serbische Abgeordnete empfangen Mogherini mit pro-russischen Sprüchen – VIDEO
https://youtu.be/8LKQ1F9CL58
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+ US-Präsident Donald Trump hat zu sofortigen Ermittlungen gegen Chuck Schumer aufgerufen. Grund seien seine „Kontakte zu Russland und Putin“, schrieb Trump auf Twitter.
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+ Mehr Besucher und mehr Verträge als im Vorjahr – so sieht eine erste Hochrechnung der Ergebnisse des diesjährigen Investitionsforums in Sotschi aus, wie der russische Vizepremier Dmitri Kosak erklärte.
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+ Die russische Luftwaffe hat innerhalb eines Monats 991 Kampfflüge in Syrien absolviert und 2.306 Objekte der Terroristen vernichtet, wie der Chef der Hauptverwaltung Operatives beim russischen Generalstab, gegenüber Journalisten sagte.
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+ Russland und Türkei unterzeichnen Sicherheitsvereinbarung über die Verhinderung von Zusammenstößen zwischen den syrischen Regierungstruppen und den Truppen der Freien syrischen Armee, die von der Türkei unterstützt werden.
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+ Russische Flugzeuge haben allein innerhalb eines Monats mehr als 320 Tonnen humanitärer Hilfsgüter in die von Terroristen belagerte syrische Stadt Deir ez-Zor gebracht.
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+ Ungeachtet aller harten öffentlichen Auftritte im gegenseitigen Verhältnis zwischen dem russischen und ukrainischen Präsidenten, gibt es regelmäßige telefonische Gespräche zur Regelung von Angelegenheiten. Seit Anfang Januar führten beide vier Telefongespräche.
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+ Moldawien hat, überraschen für Russland, seinen Botschafter aus Moskau abberufen. Begründet wird dies mit unterschiedlichen Positionen zwischen den Präsidenten und der Regierung in Moldawien zu Fragen des Verhältnisses zu Russland.
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+ Denis Woronenkow, ehemaliger Abgeordneter der Kommunistischen Partei Russlands in der Staatsduma ist international zur Fahndung ausgeschrieben worden. Er hatte sich Ende 2016 in die Ukraine abgesetzt, um strafrechtlichen Ermittlungen gegen ihn zu entgehen.
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+ Mazda ruft mehr als 12.000 Fahrzeuge in die russischen Werkstätten. Grund sind mögliche Fehler beim Airbag. Betroffen sind Fahrzeuge, die im Zeitraum 2005-2009 produziert worden sind.
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+ Seltenes Glück hatte der deutsche Rentner Gerhard Schott, der in 40 Jahren über eine Million Kilometer mit seinem sowjetischen „Moskwitsch“ fahren konnte und dabei den Motor nur einmal wechselte. Der „Moskwitsch“ war nicht bekannt für herausragende Qualität.
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+ Das russische Verteidigungsministerium informiert über die Rekonstruktion von fünf Airports bis 2019. Insbesondere die Start- und Landebahnen stehen im Mittelpunkt der Arbeiten. Bis 2020 soll ein Großteil der russischen Armee modernsten Anforderungen entsprechen.
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+ Der türkische Präsident Erdogan plant für den 9./10.März 2017 einen Besuch in Moskau und wird sich auch mit seinem russischen Amtskollegen Putin treffen.
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+ Erst vor einigen Tagen informierten Quellen aus dem militärindustriellen Komplex über Pläne zur Entwicklung des neuen Flugabwehrsystems S-500. Nun teilte der Chef der Militärakademie für Luft- und Weltraumstreitkräfte mit, dass man bereits mit der Ausbildung begonnen habe.
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+ In russischen Standesämtern will man ein „Friedenszimmer“ einrichten. Ehepaare, die die Absicht haben sich scheiden zu lassen, können dieses Zimmer nutzen, um sich dort beraten zu lassen und ihre Trennungsabsichten nochmals zu überdenken.
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+ Dmitri Peskow, Pressesprecher des russischen Präsidenten informierte, dass man in Russland keinerlei Pläne habe, die Kulturveranstaltung „Eurovision 2017“ in der Ukraine in irgendeiner Form zu boykottieren.
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+ Die russische Generalstaatsanwaltschaft hat an Frankreich einen Auslieferungsantrag für den ehemaligen Besitzer der MeschPromBank gestellt. Er wird durch Russland beschuldigt, einen Schaden in Höhe von 90 Milliarden Rubel verursacht zu haben.
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+ Russland hat den Puschkin-Literaturpreis geschaffen. Dieser soll jungen Schriftstellern und Poeten verliehen werden. Der Fornd zur Verleihung des Preises ist mit 4,8 Mio.Rubel ausgestattet worden.
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+ Der Minister für Arbeit und Soziales Maxim Topilin hat vorgeschlagen, in Russland wieder eine Arbeitslosenversicherung einzuführen. Er begründet diesen Vorschlag damit, dass es eine derartige Versicherung in der Mehrzahl der Staaten dieser Welt gäbe.
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+ Im Großraum Moskau wird eine neue Luftstreitkräftebasis der Luft- und Weltraumstreitkräfte geschaffen. Sie hat den Umfang einer Division und ist für die Erfüllung von (nicht näher bezeichneter) Sonderaufgaben bestimmt.
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+ Der Verband der Goldindustrie in Russland erwartet ein Anwachsen der Goldproduktion auf bis zu 305 Tonnen im laufenden Jahr. Das sind 2,5 Prozent mehr als im Vorjahr.
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+ Ab sofort wird Mobiltelefonie in der Eurasischen Wirtschaftsunion günstiger. Vimpelcom, in Russland bekannt als Beeline, senkt seine Roaming-Gebühren.
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+ Tesla plant Repräsentanz in Russland. Der Elektroautohersteller Tesla ist auf der Suche nach Räumlichkeiten für ein eigenes Büro, einen Showroom und Service-Zentren in Moskau und St. Petersburg.
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+ Nasa kauft Extra-Plätze in russischen „Sojus“-Raumschiffen
Die Nasa hat einen Vertrag mit dem amerikanischen Luft- und Raumfahrtunternehmen Boeing abgeschlossen, der den Kauf von bis zu fünf Mitflugplätzen in russischen „Sojus“-Raumschiffen vorsieht, wie das Portal Space News berichtet.
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+ Asien – Europa: Russland baut Bahnverbindung für 39 Mrd. Euro. Der Warenstrom zwischen China und Europa nimmt stetig zu. Russland beteiligt sich an der Bewältigung dieser Herkulesaufgabe mit Milliarden-Investitionen.
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+ Metro investiert in Moskau. Metro Cash & Carry gilt als der wichtigste Geschäftsbereich des Metro-Konzerns. Nun soll auch das Russlandgeschäft des Düsseldorfer Unternehmens ausgebaut werden. Im Gebiet Moskau entstehen in den nächsten drei Jahren laut Interfax fünf Metro-Filialenfür je 20 Millionen Euro.
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+ Russische Forscher entwickelten Mittel gegen wirksamste chemische Kampfstoffe
Experten der Moskauer Staatlichen Lomonossow-Universität haben Nanoteilchen entwickelt, die sehr starke chemische Kampfstoffe wie VX-Gas und ähnliche Pestizide neutralisieren können, schreibt das „Journal of Controlled Release“ im jüngsten Heft.
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++ Trump verzögert Abkommen mit Moskau über Anti-IS-Kampf
US-Präsident Donald Trump verschiebt voraussichtlich die Arbeit an Vereinbarungen mit Russland über den Kampf gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ und andere Fragen der nationalen Sicherheit, wie Quellen in seiner Administration und namentlich nicht genannte westliche Diplomaten gegenüber AP sagten.
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+ Zur Stellungnahme der Informations-und Pressestelle des Außenministeriums Russlands zur Situation in der Republik Mazedonien hier entlang: http://www.mid.ru/…/asset_p…/cKNonkJE02Bw/content/id/2666892
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+ Die Stellungnahme der Sprecherin des Außenministeriums Russlands, Maria Sacharowa, zur Teilnahme der US-Militärs an Provokationsaktionen in Osteuropa findet man hier:
http://www.mid.ru/…/asset_p…/cKNonkJE02Bw/content/id/2664925
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+++++ Meldungen +++++
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++ GEDANKENAUSTAUSCH AUF HOHEM NIVEAU ZWISCHEN RUSSISCHEN MILITÄRS UND NATO
Der Chef des Generalstabs Russlands hat Gespräche mit Kollegen aus der NATO geführt. Dies war das erste Treffen seit dem Beschluss der NATO, die Gespräche mit Russland einzufrieren. Der Gedankenaustausch kam auf Initiative der NATO zustande und wurde per Telefon geführt. Gesprächspartner waren Waleri Gerasimow und der Vorsitzende der Militärkommission der Allianz Peter Pawel. Inhalt des Gespräches waren Fragen der Gewährleistung der Sicherheit und Perspektiven der Wiederherstellung des Zusammenwirkens auf militärischer Linie, die Verhinderung von Zwischenfällen und die Teilnahme von Vertretern der NATO an internationalen Maßnahmen, die Russland organisiert. Der russische Generalstabschef brachte im Gespräch seine Sorgen im Zusammenhang mit den Aktivitäten der NATO an der russischen Grenze zum Ausdruck. Beide Seiten waren sich einig zur Notwendigkeit gemeinsamer Schritte zur Senkung der Spannungen und zur Stabilisierung der Situation in Europa. Man einigte sich auf eine Fortsetzung der Kontakte.
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++ RUSSISCHER GENERAL IN SYRIEN SCHWER VERLETZT
Der Chef der Verwaltung für die Gefechtsausbildung im Stab des Militärbezirkes WEST Generalmajor Pjotr Miljuchin erhielt bei den Kämpfen um Palmira schwere Verletzungen. Es ist der erste russische General, der im Kampfeinsatz in Syrien verwundet wurde. Der General wurde durch eine Mine verletzt. Er verlor beide Beine und beide Augen. Ihm wurde erste Hilfe direkt vor Ort erwiesen. Durch die Verschlechterung seines Gesundheitszustandes erfolgte die Verlegung nach Moskau. Der General befand sich in Unterstellung unter dem Kommandierenden der russischen Truppen in Syrien, der gleichzeitig auch Chef des Militärbezirkes WEST ist. Zu den Pflichten des schwerverletzten Generals gehörten in Syrien die Ausarbeitung von Militäroperationen und die Überwachung der Erfüllung der daraus resultierenden Aufgaben.
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++ LIZENZENTZUG FÜR TatFondBank – RUSSLAND RÄUMT IM BANKENSEKTOR WEITER ORDENTLICH AUF!
Die russische Zentralbank am Freitag vier Banken die Lizenz entzogen. Drei Banken hatten ihren Standort in Kasan, darunter auch die TatFondBank. Untersuchungen der Zentralbank haben nun ein Loch in der Bilanz der Firma von fast 100 Milliarden Rubel ergeben. Die TatFondBank stand bereits einige Zeit unter Zwangsverwaltung, bis sich die Zentralbank überzeugt hatte, dass eine Sanierung nicht möglich ist. Zum Zeitpunkt des Beginns der Zwangsverwaltung betrug das finanzielle Loch in der Bilanz nur 43 Milliarden Rubel. Durch die Zwangsverwaltung wurde nun festgestellt, dass die fehlenden Gelder fast 100 Milliarden Rubel ausmachen. Durch die Zwangsverwaltung wurde festgestellt, dass die Verantwortlichen der Bank ab Mitte Dezember begonnen hatten, illegal Kapital aus der Bank abzuziehen. Darüber wurde unverzüglich die Staatsanwaltschaft informiert. Die Bank selber – so wurde mitgeteilt – erwies sich als typische Bank der 90er Jahre, d.h. sie wurde speziell gegründet, damit sich die Besitzer der Bank selber günstig mit Kreditgeldern versorgen konnten, um mit diesen Geldern andere Geschäftsmodelle zu entwickeln. Am 28. Februar wurde in der Nähe von Moskau der stellvertretende Vorsitzende des Vorstandes der Bank Sergej Meschanow wegen Betrugsverdachtes verhaftet. Bereits am 9. Februar war ein anderer Stellvertreter verhaftet worden. Am Samstag meldeten russische Medien, dass der Vorstandsvorsitzende der Bank Robert Musin wegen Betrugsverdachtes verhaftet wurde.
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++ RUSSLAND WILL GESUNDHEITSWESEN NEU STRUKTURIEREN
In rund einem Jahr will Russland ein sogenanntes dreistufiges Gesundheitssystem einführen. Die Reformierung erfolgt auf regionaler. So werden die Polikliniken in den Wohngebieten die erste Anlaufstelle für die Bürger. Dort wird es nur die wichtigsten Spezialisten geben, die sogenannte erste Behandlungen vornehmen. Fachärzte im breiten Umfang werden dort zukünftig nicht mehr vertreten sein. Die hochspezialisierten Fachärzte werden in ambulanten Komplexen (zweite Stufe) die Patienten betreuen. Die dritte Stufe beinhaltet medizinische Einrichtungen, die Patienten stationär aufnehmen. Die MEDIZINISCHE BETREUUNG in Russland ist KOSTENLOS FÜR ARBEITNEHMER. Beiträge zur Krankenversicherung zahlen im vollen Umfang die Arbeitgeber für ihre Mitarbeiter. Ein Großteil der Arbeitgeber versucht durch Gehaltsmanipulationen diesen Beitrag zu senken. Dies führt in der letzten Konsequenz dazu, dass im russischen Gesundheitswesen nicht ausreichend Geld für eine vollumfängliche und hochqualifizierte medizinische Hilfe zur Verfügung steht und viele der Erkrankten durch Privatzahlungen sich ärztliche Hilfe „erkaufen“.
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++ YANDEX STARTET VERKEHRSWECKER
„Yandex“ hat einen neuen Service gestartet. Es weckt den Nutzer an der Haltestelle des öffentlichen Nahverkehrs, an dem der Passagier aussteigen will. Damit will der Dienst wohl den vielen Russen helfen, die traditionell in den Verkehrsmitteln den Schlaf nachholen, der in der Nacht vielleicht nicht ausreichend war. Manche schlafen so tief, dass sie die Haltestelle verpassen, an der sie aussteigen wollten. Nun hilft der „Yandex-Wecker“, die Haltestelle nicht zu verpassen. Der Dienst schlägt eine Karte vor, auf der der Passagier kennzeichnen muss, wie er mit dem Bus, dem Trolleybus oder der Straßenbahn fahren wird und an welchem Punkt er aussteigen möchte. Dann wählt er noch einen sympathischen Klingelton aus und wird bei Annäherung an diesen Punkt mehr oder weniger sympathisch geweckt.
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++ RUSSLAND WILL NEUES SCHULFACH EINFÜHREN
In Russland gibt es Überlegungen, ein neues Schulfach einzuführen. Es soll sich mit der Gesundheitskultur beschäftigen. Einen entsprechenden Vorschlag unterbreitete der Präsident der Internationalen Akademie der Nüchternheit Alexander Majurow. Das neue Unterrichtsfach soll den Komplex von Ausbildungsfächern für eine gesunde Lebensweise ergänzen. Hierzu gehört, die Jugendlichen für Sport zu interessieren und für ein richtiges Benehmen in der Gesellschaft. Das neue Unterrichtsfach soll auch Elemente der Geschichtskenntnis aufnehmen. Die Kinder sollen erkennen, welche unterschiedlichen Maßnahmen zur Erhaltung der Gesundheit verschiedenste Länder der Welt durchführen.
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++ KOMMUNISTEN WOLLEN STALIN MUSEUM ??!?!
Man muss die Meldungen in den russischen Medien schon genau lesen, sich in der russischen Gesellschaft und dem russischen Parteiensystem auskennen, um richtig zu verstehen und einordnen zu können. Und so lautete eine Meldung, dass die „Kommunisten Russlands“ vorschlagen, in Kunzewo ein Museum für Joseph Stalin einzurichten. Allerdings handelt es sich hierbei nicht um die Kommunisten, die in der „Kommunistischen Partei der Russischen Föderation“, als Rechtsnachfolger der KPdSU ihre neue/alte Heimat gefunden haben, sondern um Kommunisten, die sich in der Partei „Kommunistische Partei der Kommunisten Russlands“ politisch zusammengeschlossen haben. Dann gibt es noch eine „Kommunistische Partei für die soziale Gerechtigkeit“, in russischer Sprache so abgekürzt, wie es dem Parteikürzel der KPdSU entsprach.

Das Museum für Stalin wollen also nicht die Kommunisten einrichten, die in der russischen Staatsduma, gemeinsam mit drei anderen Parteien die aktuellen Geschicke des Landes lenken, sondern eine von drei Kommunistischen Parteien, die in Russland existieren. Diese Partei hat sich nun an den Föderalen Wachdienst (Sicherheitsstruktur, zuständig für Personenschutz) und an das Kulturministerium gewandt und darum gebeten, gemeinsam die Einrichtung eines „Stalin-Zentrums“ in Kunzewo zu besprechen. Kunzewo wurde von den Initiatoren ausgewählt, weil Stalin hier lange Zeit gelebt und Besucher empfangen habe und an diesem Ort auch wichtige Entscheidungen für die Zukunft des Landes gefällt worden sind. Für das Zentrum will man die Stalin-Datsche nutzen, die Eigentum des Föderalen Wachdienstes ist. Die Partei hofft, das Einverständnis aller vorausgesetzt, dass das Stalin-Zentrum schon im kommenden Jahr eröffnet werden könnte, dem 65. Todestag von Joseph Stalin. Es wird ein Anziehungspunkt für Gäste der Hauptstadt und für Touristen aus der ganzen Welt werden.

Das Levada-Zentrum hatte vor wenigen Tagen eine Umfrage veröffentlicht, wonach die Zahl der russischen Bürger, die die Tätigkeit Stalins positiv bewerten, mit 46 Prozent ein historisches Maximum erreicht habe. Allerdings gehen die Meinungen innerhalb der Subjekte der Russischen Föderation zum Thema „Stalin und sein Erbe“ weit auseinander. So hat das Parlament in Ingutschetien in erster Lesung ein Gesetz über das Verbot der Verewigung des Andenkens an Stalin angenommen. Im vergangenen Jahr wurde durch das Parlament in Karaschajewo-Tscherkess vorgeschlagen, eine strafrechtliche Verantwortung für diejenigen einzuführen, die die Deportationen Stalins bezweifeln oder befürworten.
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++ STATISTIKAMT INFORMIERT ÜBER BEAMTENGEHÄLTER
Das russische Statistikamt informiert über die Gehälter der bestbezahltesten Beamten. Beamte mit den höchsten Gehältern befinden sich in der russischen Zentralregierung. Das Durchschnittsgehalt beläuft sich dort auf 228.475 Rubel. Beamte in der Verwaltung des russischen Präsidenten erhalten durchschnittlich etwas weniger – 218.648. Dieses „etwas weniger“ entspricht fast einer durchschnittlichen Monatsrente eines Pensionärs in Kaliningrad. Beamte im russischen Rechnungshof erhalten 180.691 Rubel. In der russischen Staatsduma belief sich das Durchschnittsgehalt auf 154.848 Rubel. Im Föderationsrat, der Oberkammer der Staatsduma lagen die Durchschnittsgehälter bei 176.149 Rubel. Beamte bei den Gerichten erhalten 136.175 Rubel, in der Generalstaatsanwaltschaft 83.942 Rubel und im Untersuchungskomitee sind es nur noch 57.608 Rubel. Weiterhin zeigt die Statistik:

Beamte im Innenministerium 147.239 Rubel (2.380 Euro)
Beamte im Finanzministerium 140.107 Rubel ( 2.260 Euro)
Beamte im Zivilschutzministerium 137.867 Rubel ( 2.220 Euro)
Beamte für Angelegenheiten des Präsidenten. 117.930 Rubel (1.902 Euro)
Beamte im Steuerdienst 117.840 Rubel (1.900 Euro)
Beamte im Grundbuchwesen 108.639 Rubel (1.750 Euro)
Beamte in der föderalen Jugendagentur 58.788 Rubel (950 Euro)
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++ PUTIN: WADA BERICHT FEHLERHAFT/ RUSSISCHES ANTI-DOPING SYSTEM HAT VERSAGT
Der russische Präsident Wladimir Putin hat erklärt, dass das Anti-Doping-System in Russland versagt habe. „Das Wichtigste, was wir jetzt tun müssen ist, den Forderungen der WADA zuzuhören, denn wir müssen zugeben, dass es belegbare Fakten für Doping bei uns gibt und dies ist einfach nicht zulässig“, – so Putin. Das vorhandene Anti-Doping-System in Russland funktioniert nicht und wir sind daran schuld – das müssen wir geradeheraus sagen und anerkennen – so Putin weiter. Putin erinnerte auch an den Bericht der WADA und an dort vorhandene Fehler. Entweder gab es eine unkorrekte Übersetzung oder aber die Beweise waren nicht immer ausreichend – kritisierte Putin. Putin wiederholte, dass es in Russland niemals ein staatlich organisiertes Dopingsystem gegeben hat und er hofft, dass es ein solches System auch niemals geben werde. Putin hofft, dass das russische Untersuchungskomitee alle Untersuchungen im notwendigen Umfang bis zu Ende führt und diejenigen erkennt, die an der entstandenen Situation schuld sind.
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++ Russland/Weißrussland: MEINUNGSVERSCHIEDENHEITEN SIND SELBSTVERSTÄNDLICH
Der russische Präsident Putin hat die Meinungsverschiedenheiten zwischen Russland und Weißrussland als selbstverständlich bezeichnet. Es ist völlig normal, dass von Zeit zu Zeit Meinungsverschiedenheiten zwischen Partnern und Nachbarn auftauchen, da machen Russland und Weißrussland keine Ausnahme – so Putin. Er zeigt sich überzeugt, dass beide Länder einen Ausweg aus jeder auch noch so schwierigen Situation finden werden. Putin erinnerte daran, dass man Weißrussland in vielfältiger Weise Hilfe leiste. Russland habe Kredite von mehr als sechs Milliarden Dollar zur Verfügung gestellt, Weißrussland erhält zollfreies Öl, welches es weiterverarbeitet und ins Ausland verkauft. Und das Geld verbleibt im weißrussischen Haushalt. Russland habe dadurch in den Jahren 2011-2015 Mindereinnahmen für seinen Haushalt von 22,3 Milliarden USD gehabt.
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++ Russischer Botschafter kommentiert Amnesty-Bericht zu Syrien
Der Bericht soll laut dem Diplomaten zwar auf angebliche außergerichtliche Massenhinrichtungen aufmerksam machen, wobei es jedoch keine konkreten Beweise gebe.

„Außerdem gibt es bestimmte Gründe zu glauben“, dass es sich in diesem Fall wieder um einen Versuch einer Falschmeldung handele. Es gehe dabei nicht nur um eine einfache „Falschmeldung“, sondern um „gezielte Fake-News“, kommentierte der Botschafter.
Dabei räumen die Autoren des Berichts selbst ein, dass die in dem Bericht genannte Zahl von 15.000 Opfern auf „Attesten“ unbekannter und ungenannter Personen beruht. Die Zahl sei also frei erfunden worden, so Kinschtschak weiter.
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++ Nato-Drohnen intensivieren Spionageflüge vor der Krim-Küste
Die Nato hat ihre Spionageflüge unter Einsatz von Drohnen vor der Küste der Schwarzmeer-Halbinsel Krim in den letzten zehn Tagen spürbar aktiviert. „Aus diesem Grund mussten Abfangjäger Su-30SM und Su-27SM der russischen Flugabwehr öfter von ihrem Stützpunkt Belbek abheben“, sagte ein Militär, der anonym bleiben wollte, am Donnerstag.
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++ Schutzbunker: Wo sich Moskauer im Ernstfall verstecken können – FOTOstrecke
Anlässlich des vergangenen Internationalen Tages der Zivilverteidigung am 1. März zeigt Sputnik Ihnen einen von vielen Bunkern, die Millionen Moskauer im Notfall vor dem Schlimmsten bewahren sollen.
Fotostrecke: http://sptnkne.ws/dFTX
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++ Su-24 lässt Flügel hängen: Frontbomber rollt über russische Straßen – VIDEO
Ein flügelloser Kampfjet vom Typ Su-24 ist in der Nacht auf den 1. März die Straßen der südwestrussischen Stadt Woronesch entlanggefahren. Augenzeugen filmten die Maschine und stellten die Bilder sofort ins Netz.
https://youtu.be/v_YJXJ4YHKg
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+++ MELDUNGEN aus der UKRAINE und den DONBASS +++
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++ Kohlerevier Donbass verhängt nun eigene Handelsblockade gegen Ukraine
Nach fast drei Jahren Krieg mit Kiew hat die im Steinkohlerevier Donezbecken liegende „Donezker Volksrepublik“ gegen die übrige Ukraine eine Handelsblockade verhängt. Zuvor bereits hatten ukrainischen Extremisten wochenlang die Kohleimporte aus der abtrünnigen Region blockiert, was zu einer Energiekrise in der Ukraine selbst führte.
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++ Die Donezker Volkswehr und die ukrainische Armee haben neue Verluste bei den Schusswechseln im Donbass innerhalb der letzten Tage gemeldet.

Seit Samstag seien ein Soldat der Donezker Volksrepublik getötet und zwei weitere verletzt worden, teilte der Vize-Stabschef der Donezker Volkswehr, Eduard Bassurin, am Freitag mit. Außerdem sei bei einem Minenwerfer-Beschuss eine Einwohnerin nahe Jassinowatwja schwer verletzt worden.

Laut dem Sprecher der ukrainischen Verteidigungsbehörde für Militäroperationen Andrej Lyssenko ist innerhalb der letzten vierundzwanzig Stunden ein Soldat der Regierungsarmee umgekommen. 22 weitere seien verletzt worden. „Das hat sich am Swetlodar-Bogen beim feindlichen Minenwerfer-Beschuss ereignet“, sagte er.
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++ 40 ukrainische Betriebe, die sich auf dem Gebiet der selbsterklärten Volksrepubliken Donezk (DVR) und Lugansk (LVR) befinden, sind unter Zwangsverwaltung gestellt worden. Nun werden die Werke also Steuern in die örtlichen Haushalte zahlen.
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++ Lugansk schlägt pro-russischen Kurs im Wirtschaftsbereich ein
Der Republikchef der Lugansker Volksrepublik (LVR), Igor Plotnizki, hat verfügt, einen Plan zur Umorientierung der Wirtschaft der Region auf Russland zu erstellen. Das teilte das Lugansker Informationszentrum mit.
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++ Kreml zeigt Verständnis für Zwangsverwaltung ukrainischer Betriebe im Donbass
Der Kreml hat die Entscheidung der selbsterklärten Volksrepubliken Donezk und Lugansk, ukrainische Stahl- und Kohleunternehmen unter Zwangsverwaltung zu stellen, verständnisvoll aufgenommen. Es gehe um das Überleben von Millionen Menschen, sagte Dmitri Peskow.
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++ Ukrainische Stahlhütten ersuchen Russland um Kohle
Wegen der von den Nationalisten verhängten Blockade des Donbass mangelt es ukrainischen Metallbetrieben an Kohle. Nach Angaben der „Ukrainskaja Prawda“ will das Hüttenkombinat Mariupol (Azovstal) am Asowschen Meer Kohle aus Russland und den USA importieren,
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++ Russland ist der Hauptinvestor in der Ukraine
Russische Unternehmen haben im Vorjahr 1,67 Milliarden US-Dollar bzw. 38 Prozent ihrer Gesamtinvestitionen in die ukrainische Wirtschaft angelegt, wie die Agentur UNIAN unter Berufung auf das ukrainische Statistikamt meldet.
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++ Minsk verbietet 300.000 Ukrainern die Einreise
Auf der Liste der Personen, für die ein Einreiseverbot nach Weißrussland gilt, stehen zurzeit rund 300.000 ukrainische Bürger, wie das Portal tut.by unter Berufung auf den weißrussischen Außenminister, Igor Schunewitsch, am Mittwoch mitteilte.
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++ „Zweite Etappe“: Donbass-Blockade-Teilnehmer kündigen Sperrung des Autoverkehrs an
Die Teilnehmer der Handelsblockade gegen den Donbass haben angekündigt, den Autoverkehr in der Region zu sperren, wie der Leiter des Stabs der Blockade, Sergej Akimowitsch, am Donnerstag gegenüber dem Radiosender „Gromadske“ sagte.
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++ Fahnenflüchtig nach Kiew: Ukrainische Armee vermisst Hunderte Soldaten
In der Nacht auf 22. Februar haben 400 Soldaten der ukrainischen Armee voll bewaffnet die Frontlinie im Donbass verlassen. Dies sagte der Vorsitzende der ukrainischen Rodina-Partei, Igor Markow
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++ Kiewer Beamte steckten deutsche Donbass-Gelder in eigene Taschen – Medien
Die Kiewer Polizei ermittelt in dem Unterschlagungsfall um etwa fünf Millionen Griwna (184.000 Euro), die die deutsche Bundesregierung für den Ausbau der Infrastruktur in Siedlungen für Donbass-Flüchtlinge bereitgestellt hatte. Dies berichtet das ukrainische Portal „Westi“.
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++ Methan-Explosion in ukrainischem Bergwerk – mehrere Tote
In einem Bergwerk im ukrainischen Gebiet Lwiw ist es am Donnerstag zu einer Explosion gekommen. „Im Schacht Stepnaja hat es einen Unfall gegeben! Eine Explosion von Methan, elf Tote“, schrieb Wolynez auf seiner Facebook-Seite.
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++ Falschparker-Krieg auf Ukrainisch: Klitschko räumt Verkehrssünder beiseite – VIDEO
Ein vorbeifahrender Autofahrer hat zufällig den Kiewer Bürgermeister Vitali Klitschko in der Rolle eines unnachgiebigen Bestrafers von Falschparkern in der ukrainischen Hauptstadt gesichtet. Eine Dashcam filmte den Politiker im Nicht-einmal-Vollkörpereinsatz: Das Wegschubsen des Wagens erledigte er im Handumdrehen.
https://youtu.be/mB8C41Efdtw
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++ Poroschenko plant Flucht nach Spanien – Ex-Rada-Abgeordneter
Der Ex-Abgeordnete der Werchowna Rada (ukrainisches Parlament,) Wladimir Olejnik, hat den Präsidenten Petro Poroschenko am Donnerstag auf Twitter beschuldigt, eine Flucht nach Spanien vorbereitet zu haben.
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+ + Saakaschwili lässt neue Partei in der Ukraine registrieren
Das ukrainische Justizministerium hat die von dem Ex- Gouverneur des ukrainischen Schwarzmeer-Gebietes Odessa und Ex-Präsident Georgiens, Michail Saakaschwili, gegründete politische Partei „Bewegung der neuen Kräfte“ registriert. Dies geht aus einer Mitteilung hervor, die auf der Facebook-Seite von Saakaschwili am Dienstag veröffentlicht wurde.
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++ Kiew nennt neue Frist für Donbass-„Säuberung“
Die ukrainische Regierungsarmee ist imstande, das Gebiet des Donezbeckens im Laufe eines Monats zurückzuerobern, wie der Sekretär des nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine, Alexander Turtschinow, am Dienstag äußerte.
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++Wie Kiew Donbass und Krim zurückholen will
Die ukrainische Regierung hat bereits einen Plan zur Wiederaufnahme der Kontrolle über den Donbass beschlossen und arbeitet nun an einem Plan für die Krim, wie der stellvertretende ukrainische Minister für „okkupierte Territorien“, Georgi Tuka, am Dienstag laut dem Sender 24tv.ua sagte.
Tuka zufolge hat die Werchowna Rada (Parlament) die „Konzeption“ gebilligt. Das Ministerkabinett habe dem Plan für den Donbass zugestimmt, den „die Weltgemeinschaft vollständig unterstützt hat“. Der Plan sei vor zwei Monaten angenommen worden, so Tuka. Ihm zufolge soll ein ähnlicher für die Krim innerhalb eines Monats aufgestellt werden.
Der ukrainische Innenminister Arsen Awakow hatte am Sonntag erklärt, Kiew habe einen konkreten Plan zur „Rückeingliederung“ der Krim und des Donbass.
Der russische Senator Alexej Puschkow reagierte auf Awakows Äußerung mit den Worten: „Die Krim wird sicherlich nicht mehr zurückgegeben – ob mit oder ohne Plan.“
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++ US-Kongress will Militärhilfe für Kiew radikal kürzen
Der US-Kongress hat vorgeschlagen, die Militärhilfe für die Ukraine im Verteidigungsetat für 2017 von 350 Millionen US-Dollar (etwa 332 Millionen Euro) auf 150 Millionen US-Dollar (rund 142 Millionen Euro) zu kürzen. Ein entsprechendes Dokument wurde auf der offiziellen Webseite des Kongresses veröffentlicht.
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Quellen
http://tass.ru/
http://en.kremlin.ru/
http://government.ru/
http://www.mid.ru/
http://www.ostexperte.de/
http://kaliningrad-domizil.ru/
https://de.sputniknews.com/
und alle -in den einzelnen Meldungen aufgeführten- Seiten

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