Ukraine / Donezk und Lugansk

Wegen Donbass-Äußerungen: Kiewer Rada rät Deutschland zu Botschafter-Wechsel

Das ging Kiew wohl voll gegen den Strich: Der deutsche Botschafter in der Ukraine, Ernst Reichel, hat in einem Interview erklärt, dass die Wahlen in den selbsternannten Volksrepubliken Donezk und Lugansk auch unter den obwaltenden Umständen möglich seien. Dies sorgte für Verärgerung bei ukrainischen Politikern.

Hier weiter: https://de.sputniknews.com/politik/20170207314435538-ukraine-deutschland-botschafter-donbass/

Ukraine: Neuer Maidan steht fest – Medien nennen Datum

Die nächsten Maidan-Proteste sind für 20. Februar angesetzt, wie die ukrainische Zeitung „Vesti“ berichtet.Betrogene Investoren, kleine Unternehmensverbände sowie Angehörige nationalistischer Organisationen wie die „Radikale rechte Kräfte“, „UNSO“ und „Nazhdak“ sollen demnach an der Aktion teilnehmen.

Hier weiter: https://de.sputniknews.com/politik/20170207314426638-ukraine-neuer-maidan-steht-fest-medien-nennen-datum/

https://de.sputniknews.com/politik/20170207314436853-pentagon-russland-truppen-ukraine/ 07.02.2017

Pentagon sieht keine starken Bewegungen russischer Truppen an ukrainischer Grenze

Die USA sehen keine starken Bewegungen der russischen Truppen entlang der Grenze zur Ukraine. Das erklärte der amtliche Pentagon-Sprecher Jeff Davis am Dienstag in Washington.

„Wir haben keine wesentlichen Umdislozierungen der russischen Kräfte geortet, die von etwas Größerem zeugen könnten. Zwar gibt es mehr Gewalt (im Donbass – Anm. der Redaktion). Aber im Moment sehen wir keinen Grund zur Behauptung, dass es um einen Teil eines großen Problems oder um eine Vorbereitung auf irgendwelche groß angelegte Handlungen geht“, sagte der Sprecher.

https://deutsch.rt.com/newsticker/46232-ukrainische-behorden-nennen-bedingungen-fur-rentner/7.02.2017

Ukrainische Behörden nennen Bedingungen für Rentenzahlung an Donbass-Bewohner

Die Regierung der Ukraine wird den Einwohnern der selbst proklamierten Volksrepubliken Donezk und Lugansk ihre Renten in vollem Umfang auszahlen, wenn sie bestimmte Bedingungen erfüllen. Die erste sei dem stellvertretenden Regierungschef des Landes, Pawel Rosenko, zufolge die Einhaltung des Minsker Abkommens. Die Alternative sei, dass die Rentner auf das von den ukrainischen Behörden kontrollierte Territorien umziehen.

Die Weigerung Kiews, Sozialhilfe und Renten an Bewohner des Donbass zu zahlen, hat für Unzufriedenheit bei der UNO gesorgt, meldet das Portal „Spiegel der Woche“. „Unter anderem sind wir sehr besorgt und haben mehrmals die Frage des Zahlungsstopps von Sozialhilfe und Renten angeschnitten. In einigen Fällen, wenn Menschen von Zahlungslisten ausgeschlossen wurden, haben solche Handlungen sogar ukrainische Gesetze verletzt, ganz zu schweigen von völkerrechtlichen“, hieß es aus der UNO.

Die Vereinten Nationen bestehen darauf, dass alle Menschen das Recht auf Sozialhilfe haben, unabhängig davon, wo sie wohnen. Im September 2016 hatte die stellvertretende Sprecherin der Obersten Rada, Irina Geraschtschenko, erklärt, dass die ukrainische Regierung keine Sozialhilfe mehr an Bewohner des Donbass zahlen wird. Die Rentner der Region hat sie als „tote Seelen“ bezeichnet.

————————————-

Die andere Seite: Mark Bartalmais Film „Frontstadt Donezk – Die unerwünschte Republik“

Der deutsche Regisseur und Journalist Mark Bartalmai lebt seit zwei Jahren in der Ost-Ukraine. In seinem neuen Dokumentarfilm gibt er Einblicke in die umkämpfte und international nicht anerkannte Volksrepublik Donezk, die es so im Westen nicht zu sehen gibt.

Hier weiterlesen: https://deutsch.rt.com/international/46226-andere-seite-mark-bartalmai-film-frontstadt-donezk-ukraine-russland-krieg-dokumentation/

Advertisements
%d Bloggern gefällt das: