„Krieg gegen Trump“ Von der Hysterie, dem großen Vergessen und der Aufgabe der Friedensbewegung – von Doris Pumphrey

In seinem Artikel The Deep State v. Trump, schreibt Paul Street, Trump sei jemand, den „die herrschende Klasse wirklich nicht mag – eine tickende Zeitbombe voller individualistischer Chuzpe und Zorn“. Mit Trump drohe das „Markenzeichen USA“ ruiniert zu werden. „Es ist eine langjährige, parteiübergreifende Glaubenslehre der US-amerikanischen herrschenden Klasse, dass die Vereinigten Staaten für die Welt der Leuchtturm und Vertreter für Demokratie, Menschenrechte, Gerechtigkeit und Freiheit ist. Die amerikanische Realität ist diesem Anspruch natürlich nie gerecht geworden und es ist besonders schwer, ihn mit einem Kandidaten wie Trump in Einklang zu bringen, der rassistische, nativistische, sexistische, äußerst autoritäre und sogar neofaschistische Gefühle und Werte zur Schau stellt und offen Folter preist.“

„Dividendenbezieher und die gesamte imperiale Elite bevorzugen Menschen wie Obama.“ Das „sorgfältig gepflegte frische Außenseiter-Image“ verbarg einen Obama, der vom Establishment als Teamplayer anerkannt war, „der sehr wohl verstand, dass er den Auftrag hatte, den Herrschern der Wall Street und des Pentagon reibungslos zu dienen und populistische und Anti-Kriegs-Stimmungen in Schach zu halten, während er gleichzeitig so tat als würde er sie unterstützen.“ Das Empire schmückte sich mit dem „neoliberalen, eloquenten Obama“. Er trug „des Kaisers neue Kleider, intellektuell, fake-progressiv, fake-rechtstaatlich und multikulturell“. Trump hingegen, drohe „den demokratischen, legalen, post-rassistischen, friedlichen und ethnisch vielfältigen Deckmantel auf besonders krasse Weise herunterzureißen“. Für den „falschen Anspruch des Systems, noble und egalitäre Ideale darzustellen“, provoziere Trump „eine Legitimitätskrise“ und das könne schlecht werden „für das Geschäft im In- und Ausland“. (Zusammenfassende Auszüge und Übersetzung DP)

 

„Krieg gegen Trump“

Von der Hysterie, dem großen Vergessen und der Aufgabe der Friedensbewegung

von Doris Pumphrey, 25. Januar 2017

Hysterie und Fassungslosigkeit herrscht auf der politischen und medialen Bühne beiderseits des Atlantiks. Das Washingtoner neoliberale Establishment war sich sicher gewesen, dass ihre Vertreterin weiterhin die grenzenlose Freiheit des Kapitalverkehrs und das „Recht“ Washingtons über Regierungen anderer Länder zu bestimmen, garantieren werde. Was war geschehen? Einer, der nicht zu ihnen gehört, zieht ins Weiße Haus. Die Quittung für ihre Politik heißt Donald Trump.


Weiterlesen im Anhang …..

oder hier  http://www.mez-berlin.de/publikationen-reader-133/items/krieg-gegen-trump-von-der-hysterie-dem-grossen-vergessen-und-der-aufgabe-der-friedensbewegung.html

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