Archive for Januar 20th, 2017

20. Januar 2017

Zweifel nach Berliner Attentat: Es war einmal ein Ausweis

20. Januar 2017

US-Abgeordnete Gabbard in Syrien: „Nicht Assad bekämpfen, sondern die Terroristen“ (RTdeutsch)

https://deutsch.rt.com/international/45558-us-abgeordnete-gabbard-in-syrien/

20.01.2017

Die hawaiianische Kongressabgeordnete Tulsi Gabbard ist zu einer mehrtägigen Informationsreise nach Syrien aufgebrochen. Wenn Donald Trump das Präsidentenamt antritt, hat sie in ihrem Einsatz gegen radikal-islamische Terroristen einen bedeutsamen Verbündeten.

Wie das Fachmagazin Foreign Policy berichtet, ist die hawaiianische Kongressabgeordnete der Demokraten, Tulsi Gabbard, zu einer Fact-Finding-Mission nach Syrien aufgebrochen. Sie will einen Beitrag leisten, um den seit sechs Jahre andauernden bewaffneten Konflikt zu beenden.

Ihre Pressesprecherin Emily Latimer erklärte, dass Gabbard zahlreiche Politiker und Aktivisten in Syrien trifft. Sie werde „mit einer Reihe von Persönlichkeiten und Gruppen zusammenzutreffen, darunter religiösen Führern, humanitären Hilfsorganisationen, Flüchtlingen sowie führenden Persönlichkeiten aus Regierung und Kommunen“.

Zur Frage, ob Gabbard auch Assad selbst treffen wird, wollte sich Latimer „aus sicherheitstechnischen und logistischen Gründen“ nicht äußern.

Gabbard, die selbst als Soldatin am Irakkrieg teilgenommen hatte, war nach einem privaten Treffen mit dem künftigen US-Präsidenten Donald Trump im November kurzzeitig sogar als mögliche Außenministerin gehandelt worden. Die Abgeordnete hatte im Vorwahlkampf ihrer Partei den Senator Bernie Sanders unterstützt, der gegen die spätere Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton in einigen Bundesstaaten beachtliche Erfolge verbuchen konnte.

Die Repräsentantin des 2. Stimmbezirks von Hawaii hat sich im Kongress bereits durch einige aufsehenerregende Initiativen einen Namen gemacht. Dabei hat sie auch die Konfrontation mit ihrer eigenen Partei und mit dem außenpolitischen Establishment in Washington nicht gescheut.

Zu ihren Schwerpunkten gehört unter anderem der Einsatz gegen Bedrohungen durch den radikal-islamischen Terrorismus. In diesem Zusammenhang hat sie vor einigen Wochen auch einen eigenen Gesetzesentwurf eingebracht, den Stop Arming Terrorists Act.

Dieser soll es der US-Regierung verbieten, irreguläre Milizen im Ausland zu unterstützen. Aktuell geht es dabei natürlich um so genannte Rebellengruppen in Syrien, die den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad stürzen sollen.

Seit Jahren kämpft Gabbard im Kongress gegen das parteiübergreifende Dogma des „Regime Changes“, welches das US-Establishment mit Blick auf Syrien und dessen Präsidenten kennzeichnet. In zahlreichen Reden und Interviews hat sie deutlich gemacht, dass ein Sturz Assads darin enden werde, dass extremistische und terroristische Gruppen das Land übernehmen. Deren Ziel sei es, den gesamten Nahen Osten zum Schauplatz eines Konfessionskrieges zwischen Sunniten und Schiiten zu verwandeln.

Anstatt Assad zu stürzen, sollten die USA sich lieber darauf konzentrieren, zumindest die gefährlichsten unter den Terrormilizen zu eliminieren, beispielsweise den IS und Al-Qaida, so Gabbard.

Ihre Sprecherin bestätigt gegenüber Foreign Policy: „Gabbard ist bereits seit langem dafür bekannt, für den Frieden und das Ende von kontraproduktiven, interventionistischen Kriegen einzutreten.“

Aus diesem Grund setzen ihre Unterstützer auch große Hoffnung in die hawaiianische Abgeordnete und betrachten Gabbard als eine einsame Stimme der Vernunft gegenüber einem überparteilichen interventionistischen Konsenses, der die USA am Ende in einen weiteren Konflikt im Nahen Osten hineinziehen könnte.

Gabbard zieht klare Parallelen zwischen der Situation im Irak unter Saddam Hussein und in Libyen unter Muammar al-Gaddafi, die als brutale Diktatoren galten und durch westliche Interventionskriege gestürzt wurden. In beiden Fällen haben die Interventionen in weiterer Folge jedoch für Chaos, enorme Fluchtbewegungen und den Aufstieg terroristischer Bedrohungen gesorgt. Mittlerweile gelten sie als höchst unpopulär.

Tulsi Gabbard will einen weiteren Fehler dieser Art vermeiden. „Ich denke nicht, dass Assad gestürzt werden sollte“, äußerte sie gegenüber CNN. „Wenn Assad gestürzt wird und die Macht verliert, werden ISIS, Al-Qaida, Al-Nusra – all diese islamischen Extremistengruppen – Gelände gewinnen und ganz Syrien übernehmen. Sie werden sogar gestärkt daraus hervorgehen.“

Mittlerweile hat Gabbard mit dieser Einschätzung einen wichtigen und mächtigen Verbündeten – den designierten US-Präsidenten Donald Trump. Dessen Vorgänger Barack Obama und führende Politiker im Kongress beharrten stur auf der Überzeugung, dass jede Lösung des Syrienkonflikts zur Voraussetzung habe, dass Bashar al-Assad vom Amt zurücktritt. Trump hat hingegen immer wieder betont, dass die syrische Opposition von islamischen Extremisten dominiert wird und man ihr deshalb kein Vertrauen entgegenbringen dürfe.

Derzeit gilt in Syrien zwar ein landesweiter Waffenstillstand, den die Türkei, der Iran und die Russische Föderation ausgehandelt haben. In mehreren Regionen wird jedoch weiter gekämpft. So versuchen Regierungstruppen und deren Verbündete, eine von den Terroristen gehaltene Region in der Umgebung von Damaskus einzunehmen, in der die Wasserquellen der Region liegen.

Aus dem irakischen Mossul über die Grenze gelangte Terroristen des IS versuchen unterdessen, die syrische Stadt Deir ez-Zor unter ihre Kontrolle zu bringen. Mit Blick auf die Amtseinführung des künftigen US-Präsidenten will Tulsi Gabbard eine konstruktive Haltung an den Tag legen:

„Wo ich mit dem künftigen Präsidenten Trump bei bestimmten Themen nicht übereinstimme, werde ich nicht zögern, meinen Widerspruch zum Ausdruck zu bringen. Auch wenn ich denke, dass wir Meinungsverschiedenheiten haben werden, sogar massive, können wir aber doch in Bereichen zusammenfinden, die für das amerikanische Volk und dessen tägliches Leben von Belang sind.“

Der Außenminister der Russischen Föderation, Sergej Lawrow, hat unterdessen erklärt, dass Russland die Vereinigten Staaten unter der Regierung Trump bereits zu den Gesprächen zu Syrien in Astana eingeladen hat.

Das gab die Nachrichtenagentur RIA Novosti bekannt. Der Iran hatte eine Beteiligung der Amerikaner bis zuletzt vehement abgelehnt.

20. Januar 2017

ISIS destroys part of Roman theater in Palmyra – Syrian antiquities chief (RT)

Islamic State (IS, formerly ISIS/ISIL) terrorists have destroyed part of a Roman theater and the legendary four-column structure ‘Tetrapylon’ in the ancient city of Palmyra, the Syrian antiquities chief said.

https://www.rt.com/news/374315-syria-palmyra-roman-theatre/

20. Januar 2017

Nobody ‘stealing’ your jobs, you spend too much on wars, Alibaba founder tells US (RT)

Chinese billionaire and Alibaba founder Jack Ma believes that improper distribution of funds and hyper inflated US military spending, not globalization or other countries “stealing” US jobs, is behind the economic decline in America.

The Chinese business magnate earlier in January met with US President-elect Donald Trump, who has bemoaned the loss of American industry and jobs due to the outsourcing of labor to countries like Mexico and China. Ma, however, has a different view of what is behind the US economic decline.

https://www.rt.com/business/374289-alibaba-us-jobs-military/

20. Januar 2017

„Alle gegen Trump“- Naive Linke und Trotzkisten demonstrieren für die Interessen der NATO

https://deutsch.rt.com/inland/45562-alle-gegen-trump-naive-linke/

Auch in Berlin rufen vermeintlich linke Organisationen zu Demonstrationen gegen die Amtseinführung des US-Präsidenten Donald Trump auf. Im RT-Interview erklärt der Vorsitzende des Deutschen Freidenker-Verbandes, Klaus Hartmann, wer dahinter die Fäden zieht.

Die Reaktionen des Establishments beiderseits des Atlantiks auf die Wahl von Donald Trump zum neuen US-Präsidenten reichen von Ratlosigkeit und Entsetzen bis zur offenen Kampfansage. Auch in Deutschland hat eine angebliche Friedenbewegung unter dem Namen „The Coalition“ zum Tag der Inauguration Trumps zu einer Großdemo gegen den neuen US-Präsidenten in Berlin gerufen. Der Protest soll unter dem Motto „Nein zum weltweiten Trumpismus“ gegen eine angebliche von Trump ausgehende Kriegsgefahr stattfinden.

Diese These erscheint Kritikern des Aufmarsches als durchaus zweifelhaft, da während des Wahlkampfs eher seine Gegenkandidatin Hillary Clinton für eine stärker auf Konfrontation setzende Politik eingetreten war. Über dies und mehr spricht RT Deutsch mit dem Bundesvorsitzenden des Deutschen Freidenker-Verbandes Klaus Hartmann.

An Trump scheiden sich die Geister. Warum ist das so? Wie erklären Sie sich die massive Ablehnung, auf die Trump weiterhin in den USA, insbesondere auch beim dortigen Establishment trifft?

Schon im US-Wahlkampf zeigte sich eine beispiellose Konfrontation und Spaltung. Es war nicht anzunehmen, dass die Gräben nach der Wahl zugeschüttet und die Wunden über Nacht heilen würden. Es stellt sich die Frage nach den Ursachen der Konfrontation – und die dürfte darin liegen, dass diesmal tatsächlich zwei unterschiedliche Konzeptionen zu Wahl standen. Denn die letzten Präsidenten haben im Grunde genommen die gleiche Politik verfolgt: George Bush sen. (Republikaner), Bill Clinton (Demokrat), George W. Bush (Republikaner), Barack Obama (Demokrat).

Unabhängig ihrer Parteizugehörigkeit standen sie alle für den so genannten Neoliberalismus mit „Freihandel“ und freiem Kapitalverkehr sowie dessen notfalls militärischer Durchsetzung. Ungehorsame Regierungen wurden weggeputscht oder weggebombt. Unter dem Mantel „humanitärer“ Interventionen wurde die völkerrechtswidrige Politik des „Regime Changes“ zu einem Hauptinstrument der internationalen Politik.

Zumindest seinen Ankündigungen zufolge will sich Trump von dieser Linie verabschieden: „Wir werden aufhören, zu versuchen, Regierungen zu stürzen“. Die Politik des „Interventionismus und des Chaos“ werde zu einem Ende kommen. Auch seine Losung, Amerika wieder groß und stark zu machen, markiert diese Wende. Er setzt auf Milliardeninvestitionen zum Wiederaufbau der zerrütteten Infrastruktur, auf die Schaffung neuer Industriearbeitsplätze und zu diesem Zweck auf protektionistische Maßnahmen wie Importzölle. Damit vertragen sich „Freihandel“ und freier Kapitalverkehr ebenso wenig wie die kostspieligen kriegerischen Mittel zur brachialen Durchsetzung der hegemonialen Strategie.

Welche Akteure sehen Sie hinter der Auseinandersetzung, und welche Folgen hat das für Trumps Präsidentschaft?

Wie beim Brexit stehen hinter beiden Konzepten die gegensätzlichen Interessen mächtiger Kapitalfraktionen, und das erklärt im Wesentlichen die Schärfe der Auseinandersetzung.

Der Militärisch-Industrielle Komplex, das global verflochtene Kapital, die Neocons und Ideologen des Neoliberalismus, die Regimechange-Fanatiker um Milliardär George Soros hatten alles auf eine Karte gesetzt: auf Hillary Clinton, als Garantin der Fortsetzung der bisherigen Politik. Deshalb sagten wir vorher: „Wer Hillary wählt, wählt den Krieg.“ Die Wahlkampfspenden für Clinton, allein über 25 Millionen Dollar von Soros, waren, wie die Banker sagen würden, eine „verlorene Investition“. Deshalb wollen sie retten, was zu retten ist – indem sie Trump unter Druck setzen.

Deshalb sollen Trump und sein Wahlergebnis delegitimiert werden. Zu diesem Zweck wird weiter eine anti-russische Massenhysterie geschürt. Man kolportiert eine völlig unbewiesene Verschwörungstheorie über russische Hacker, die – vom russischen Präsidenten persönlich angewiesen – Trump zum Sieg verholfen haben. Deshalb soll Trump nun auch von den Angehörigen der eigenen republikanischen Kongressmehrheit, angeführt vom Scharfmacher McCain, nach Möglichkeit „eingemauert“ und an die Leine gelegt werden. Deshalb tat Obama am Ende seiner Amtszeit auch nochmal alles, um die Konfrontation mit Russland weiter zu eskalieren: Die Sanktionen und Ausweisung von diplomatischem Personal ist noch vergleichsweise harmlos gegenüber dem militärischen Aufmarsch. Mehr als 4.000 Soldaten und über 230 Panzer wurden in den letzten Tagen, meist über deutschen Boden, zur „Abschreckung Russlands“ transportiert. Dies alles soll seinem Nachfolger ein Umschalten auf Entspannung so schwer wie möglich machen.

Trumps Wahlsieg hat die Mainstream-Medien auch in Deutschland kalt erwischt, und die Reaktionen der Bundesregierung, bei der EU und im NATO-Hauptquartier sind eher frostig. Was treibt diese um?

Im Grunde ist es die gleiche Sorge: dass von Konfrontation auf Entspannung umgeschaltet werden könnte. Sie teilen Obamas Propaganda-Paranoia vor Russland. Deshalb verfallen die Transatlantiker in der EU und in Berlin in Hysterie. Die Kriegsministerin von der Leyen war „schockiert“ – was man ihr glauben kann. Dem Trotz folgt der Größenwahn. Es war ein einmaliger Vorgang, dass Bundeskanzlerin Merkel dem gewählten US-Präsidenten die Zusammenarbeit nur „unter Bedingungen“ anbot – nämlich dass er zu den „westlichen Werten“ stehe. NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg warnte Trump vor „Alleingängen“.

Dass die NATO nach Trumps Worten obsolet sei, hat laut Außenminister Steinmeier nicht nur in Brüssel „für Verwunderung und Aufregung gesorgt“. Aber welcher Mensch bei klarem Verstand kann eine Organisation aus der Nachkriegszeit für zeitgemäß halten? Dabei ist Trumps Begründung, dass die NATO nichts gegen den Terrorismus getan habe, noch milde ausgedrückt. Sie hielt vielmehr dem IS-Terrorpaten Obama die Stange.

Der Vorsitzende des Außenpolitischen Ausschusses im Europaparlament, Elmar Brok (CDU), malt das Schreckgespenst einer „neuen Weltordnung unter Russlands Präsidenten Putin und dem neuen US-Präsidenten Trump“ an die Wand.

Jetzt auf einmal hat Europa laut Merkel „sein Schicksal selbst in der Hand“ – „Europa kann auch ohne die USA“, lautet die Botschaft. Bei Obamas Abschiedsbesuch in Berlin orakelten diverse Medien bereits über die Übergabe des Staffelstabes an die „neue Führerin der freien Welt“. Inzwischen haben die EU-Außenbeauftragte Frederica Mogherini und Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn die EU zur Supermacht ausgerufen. Merkel fordert, Europa müsse seinen politischen und militärischen Aktionsradius erheblich ausweiten. Zum Ziel dieser Reise meinte der Chef der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger: Im Moment (!) sei eine Debatte über eine alternative nukleare Bewaffnung Deutschlands „ein politischer Fehler“ – „auch, weil wir damit den Kritikern in Europa wie in Moskau ein Argument liefern würden, dass die Zentralmacht Deutschland jetzt in Europa nicht nur finanzpolitisch dominieren will, sondern entgegen allen Verträgen eine Mitkontrolle über Nuklearwaffen anstrebt“.

Noch vor Trumps Amtseinführung wird zu Demonstrationen aufgerufen, in Washington wie in Berlin. Was sollen die bewirken und wer demonstriert?

Auch linke TTIP-Gegner wollen gegen Trump demonstrieren, obwohl der auch gegen TTIP ist. Wie geht das? Etwa weil Trump aus den falschen Gründen dagegen ist?

Gegen US-Präsidenten und -Regierungen kann man immer demonstrieren, da wird man auch gute Gründe finden. Allerdings ist zu fragen, ob zu den Demonstrationen auch aufgerufen worden wäre, wenn die Kriegsverbrecherin Clinton die Wahl für sich entschieden hätte. Mit den aktuellen Demonstrationen wird auf einer Anti-Trump-Welle gesurft, der die Medien und Politiker einen Resonanzboden bereitgestellt haben.

Sie dienen objektiv der Delegitimierungsstrategie gegen Trump, die den positivsten Teil seiner angekündigten Außenpolitik stören soll, nämlich die Spannungen zu Russland abzubauen. Sie tun alles, um Trump wieder auf Linie der NATO, also auf Kriegskurs zu bringen.
Auch wenn es Teilnehmer gibt, die mit ehrbaren Zielen an dieser Demo teilnehmen werden, so dienen sie doch objektiv der Ablenkung vom wahnwitzigen Kriegskurs des Mainstreams. Der Berliner Aufruf spricht von einem weltweiten Zeichen, das man setzen wolle. Egal, welches Transparent Einzelne hochhalten: Die Chefmilitaristen der NATO werden alle Demonstranten des Tages als Unterstützer ihres Konfrontationskurses werten.

Ich sehe Trump weder als verdammungswürdig noch als Heilsbringer, wir werden ihn an seinen Taten erkennen. Für ein Urteil ist es jetzt zu früh.

In Berlin ruft eine „Coalition“ – überwiegend trotzkistischer Provenienz – zum Protest auf, und sie bezieht sich auf Anti-Trump-Aktionen in Washington, dort veranstaltet von einem „American Friends Service Committee“. Dieses wiederum wird unmittelbar von Georg Soros und seinen Open Society Foundations finanziert, womit wir – anders als viele Demonstranten – den Auftraggeber kennen.

 

Jetzt sind eher Demonstrationen nötig, um „gegen die Hinterlassenschaft von Obamas und Hillary Clintons erbarmungslosem Kriegsterrorismus zu mobilisieren, der den Tod von Millionen von Menschen und unermessliche Zerstörung hervorgerufen hat“, wie die Aachener Friedensinitiative schreibt. Demonstrationen sind notwendig, um Trump beim Wort zu nehmen, seinen Worten Taten folgen zu lassen.

In diesem Sinne hat das Bündnis „Raus aus der NATO – NATO raus!“, eine Allianz von 61 Gruppen und Organisationen der Friedensbewegung in Deutschland, im Januar 2017 aufgerufen:

• Seien wir wachsam gegen die manipulierten Proteste, die gegenwärtig von den bisher dominierenden Kräften des Krieges gegen den kommenden US-Präsidenten Donald Trump inszeniert werden.

• Lassen wir uns nicht ablenken vom Kampf gegen die kriegsbrandgefährlichen Hinterlassenschaften der scheidenden Obama-Administration.

• Engagieren wir uns verstärkt gegen die militärische Einkreisung Russlands und den jüngsten NATO-Panzeraufmarsch an seiner Westgrenze.

• Fordern wir noch nachdrücklicher die Beendigung der Sanktionen gegen Russland, die nur eins zum Ziel haben: die Verhinderung eines friedlichen, gleichberechtigten Miteinander der Völker des eurasischen Kontinents.

• Suchen wir noch engeren Kontakt mit den wachsenden Volkskräften, die den einseitigen Bruch ihrer Länder mit dem NATO-Kriegsbündnis wollen.

Herr Hartmann, vielen Dank für das Gespräch.

20. Januar 2017

The Trump Speech That No One Heard – by Mike Whitney

Here’s an excerpt from the speech Trump delivered in Cincinnati on December 1 that is the source of the controversy:

“We will pursue a new foreign policy that finally learns from the mistakes of the past…We will stop looking to topple regimes and overthrow governments…. Our goal is stability not chaos, because we want to rebuild our country [the United States]… We will partner with any nation that is willing to join us in the effort to defeat ISIS and radical Islamic terrorism …In our dealings with other countries, we will seek shared interests wherever possible and pursue a new era of peace, understanding, and good will.”

None of the major media published Trump’s comments, and for good reason. The statement is a straightforward repudiation of the last 70 years of US foreign policy during which time the United States has either overthrown or attempted to overthrow 57  foreign governments according to author William Blum.

http://www.counterpunch.org/2017/01/19/the-trump-speech-that-no-one-heard/

20. Januar 2017

Gabbard: secret trip to Syria

Rep. Tulsi Gabbard accused the Obama administration of funding terrorist groups and introduced legislation in December that would prevent the administration from “directly or indirectly supporting” groups including ISIS and al Qaeda.

Gabbard brought up her concerns about U.S. interventionism during a November meeting with Trump. “I felt it is important to take the opportunity to meet the President-elect now before the drumbeats of war that neocons have been beating drag us into an escalation of the war to overthrow the Syrian government,”

http://www.mintpressnews.com/congresswoman-tulsi-gabbard-visits-damascus-on-unannounced-syria-trip/224215/

 

20. Januar 2017

Appell Hände weg von Russland! – Im Namen des Vorstandes der GRH e.V.

Es ist unglaublich und empörend. Panzer rollen wieder gen Rußland. Tausende von Soldaten samt Kriegsausrüstung nehmen in diesen Tagen in Polen an den Grenzen zu Rußland Stellung. Der Truppenaufmarsch an der NATO-Ostgrenze ist eine ernsthafte Gefahr für den Frieden in Europa und darüber hinaus. Und Deutschland an vorderster Front. Bereitwillig stellt es sein Territorium für den militärischen Aufmarsch zur Verfügung. Und wird selbst im Rahmen einer NATO-Operation im Februar des Jahres 500 Soldaten mit Schützen- und Kampfpanzern sowie weiteren Militärfahrzeugen nach Litauen an die russische Grenze schicken.

Nach dem Grundgesetz der BRD hat der Bund „Streitkräfte zur Verteidigung“ auf­zustellen. Der Aufmarsch bundesdeutscher Truppen an Russlands Grenzen dient nicht der Verteidigung. Es ist ein Verstoß gegen das Grundgesetz.

 

„Von Deutschland darf nie wieder Krieg ausgehen“, war einst zu Zeiten des Kalten Krieges übereinstimmender Konsens zwischen den feindlichen Lagern. Und einge­denk der Opfer der Völker der Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg sowie des ent­scheidenden Anteils der Sowjetunion an der Zerschlagung des Hitlerfaschismus galten friedliche Beziehungen mit dem östlichen Nachbarn über Jahrzehnte als ein Grundpfeiler für Frieden und Sicherheit in Europa.

Für das Volk der DDR war Freundschaft mit der Sowjetunion Herzenssache. Dank der brüderlichen Verbundenheit beider Länder konnte die DDR über mehr als vier Jahrzehnte unter friedlichen Bedingungen eine sozialistische Entwicklung nehmen. Politiker der Sowjetunion und der DDR agierten erfolgreich mit Friedensinitiativen auf in­ternationaler Bühne. Gemeinsam mit den sowjetischen und Waffenbrüdern der an­deren sozialistischen Staaten schützten unsere Grenztruppen zuverlässig die territo­riale Integrität unserer Länder. Die Armeen der Warschauer Vertragsstaaten garan­tierten das militärische Gleichgewicht, das für den Friedenserhalt so wichtig war.

Die Sowjetunion existiert nicht mehr. Russland ist ein kapitalistisches Land. Mit seiner Politik unter Präsident Wladimir Putin leistet es aber in unserer Zeit, in der nach dem Zusammenbruch des sozialistischen Lagers Krieg wieder ein Mittel der Poli­tik geworden ist, den entscheidenden Beitrag zur Zurückweisung aggressiver im­perialistischer Politik.

Diese Erkenntnis und unsere geschichtlichen Erfahrungen verbinden uns in Solida­rität und Freundschaft mit der Politik der Russischen Föderation.

Leistet Widerstand gegen die Kriegspolitik der BRD!

Erklärt Eure Solidarität mit der Politik Russlands und seinem Präsidenten!

Tretet ein für friedliche und freundschaftliche Beziehungen mit Russland!

Im Namen des Vorstandes der GRH e.V.

 

Hans Bauer                                                                            Dieter Stiebert

Vorsitzender                                                                          Geschäftsführer

www.grh-ev.org 

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