Wie westliche Journalisten US-Geheimdienstbericht über „russische Hacker“ kritisieren (sputniknews)

Viele westliche Journalisten, die die Ereignisse in Russland beleuchten, haben den Bericht der US-Nachrichtendienste über die „russischen Hacker“ mit Befremden aufgenommen, ihn wegen fehlender Beweise sowie wegen seiner seltsamen Schlüsse und seines „laienhaften“ Niveaus kritisiert.

CIA, FBI und NSA hatten am Freitag in ihrem veröffentlichten Bericht Russland ein übriges Mal der „Einmischung in die amerikanischen Wahlen“ beschuldigt, aber unter Verweis auf den geheimen Charakter der Geheimdiensttätigkeit erneut keinerlei Beweise dafür erbracht. Dabei ist dem Bericht zu entnehmen, dass die Schlüsse über „Russlands Geheimoperationen zur Einwirkung auf die Wahlen“ anhand solcher Quellen wie russische Fernsehreportagen und Notizen im Netz gezogen wurden. Die Hälfte dieses Berichts war faktisch dem TV-Sender RT und der Agentur Sputnik gewidmet, wobei die Angaben zu RT hauptsächlich aus der Zeit von vor fünf Jahren stammten.

Wie schon bei früheren Beschuldigungen Russlands wurden keine Beweise vorgelegt, und das ungeachtet der von Russland vorgebrachten zahllosen Widerlegungen und der Bitte, Beweise zur Verfügung zu stellen. Außer den russischen Vertretern bezeichnete selbst Donald Trump derartige Erklärungen als unbegründet und lächerlich. Vielen Journalisten ist aufgefallen, dass diese Veröffentlichung keine Beweise enthält.

Weiter im Artikel mit einer Anzahl von Beispielen: https://de.sputniknews.com/politik/20170108314034915-Journalisten-kritisieren-US-Geheimdienstbericht/

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