Deutschlands Widerstand gegen eine Entspannungspolitik gegenüber Russland (Consortium News)

Deutschlands Widerstand gegen eine Entspannungspolitik gegenüber Russland
German Resistance to Russia Detente

Auszug aus einem Artikel von Gilbert Doctorow in Consortium News

Was dies in der Praxis bedeutet, sah ich erlebte ich persönlich am vergangenen Freitag, als ich in Berlin war um eine Veranstaltung zu besuchen, die organisiert war von SPD Parteifunktionären und Unterstützern. Die Veranstaltung war eine Pressekonferenz am Bundestag zur Ankündigung der europäischen Erklärung Détente Now! (Oder „Neue Entspannungspolitik Jetzt!“) Nach einem U.S.-Debüt mit einem op-ed in der Zeitschrift „The Nation“. Der Start auf zwei Kontinenten sollte die Aufmerksamkeit auf das übergeordnete Ziel lenken, eine neue friedliche Politik über den Atlantik Atlantik hinweg zu schaffen, der die neoklassisch dominierte Atlantische Allianz ersetzen soll, die sich in den letzten zwei Jahrzehnten auf bösartigige Weise entwickelt hat und uns in einen Neuen Kalten Krieg und, nach Einschätzung einiger von uns, bis an den Rand eines heißen Krieges geführt hat.

Als „Pressekonferenz“ beurteilt, war das Treffen ein Misserfolg. Von den 20 Teilnehmern waren nur drei Journalisten zugegen. Einer kam von der Deutschen Welle – aber nicht um einen Bericht vorzubereiten oder um Interviews zu machen, sondern um beleidigende Fragen zu stellen, zum Beispiel, warum die Unterschrift des russischen Präsidenten Wladimir Putin nicht auf dem Appell war, um die Politik der Annäherung an Moskau einzuführen, eine Politik, die der deutsche Bundeskanzler Willy Brandt fast einem halben Jahrhundert begonnen hatte.

https://consortiumnews.com/2016/12/23/german-resistance-to-russia-detente/

Advertisements
%d Bloggern gefällt das: