FAZ und Verfassungsschutz im ‚Fake News‘-Strudel?

„FAZ und Verfassungsschutz im ‚Fake News‘-Strudel —
Russland verübt Cyberangriffe auf deutsche Politiker und den Bundestag, sagt der Verfassungsschutz. Belege präsentiert er nicht. Die FAZ druckt es trotzdem. Wie ‚postfaktisch‘ sind die Leitmedien?“
https://heise.de/-3572734

Angesichts dessen, daß man im Moment selbst bei versehentlichem kurzzeitigen Konsum deutscher „Leitmedien“ einer russophoben Hetze ausgesetzt wird, die schlimmer ist als im Kalten Krieg, und man sich fragt, wer hier eigentlich Propaganda und Manipulation betreibt, halte ich den obigen Artikel für wohltuend sachlich und sehr lesenswert!

Andererseits erzeugt es bei FAZ-Redakteuren offenbar keinerlei kognitive Dissonanz, ausgerechnet vage Behauptungen einer Behörde als Fakten darzustellen, deren Leumund in den letzten Jahren desaströsen Schaden erlitten hat. Oder muß man hier evtl. Absicht vermuten (Stichwort „Fake News“)?

Jedenfalls scheint eigenes Recherchieren oder auch nur simples Nachfragen unter deutschen Alphajournalisten nicht mehr im Trend zu sein. Angeblich freie Medien verkommen so zu Verlautbarungsorganen staatlicher Behörden und der Regierung — ironischerweise genau das, was man Rußland vorwirft. Zum Glück gibt es Online-Formate wie Telepolis, die ihrer Funktion in der Regel (noch) gerecht werden…

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