Regime Change (Made) in USA – Werden Mitglieder des Wahlkollegs am 19. Dezember gegen Trump stimmen?

RTamerica: Abstimmung sollte verzögert werden – Democracy Spring

Angriffe gegen Trump über Verbindungen zu Russland und RT
 Obamas Sprecher fordert die Mitglieder des Wahlkollegs auf, gegen Trump zu stimmen? Und Präsident Barack Obamas Sprecher beschuldigte den designierten Präsident Trump und Top-Mitglieder seines Teams wegen „lukrativen“ Beziehungen zu Russland.

Könnte es eine mögliche Überraschung am 19. Dezember geben?

In den vergangenen Wochen hatten Clinton-Unterstützer eine massive Email- und Telefon-Kampagne gestartet, um die Wahlmänner zu beeinflussen und sie davon abzubringen, Donald Trump zu wählen.

Eine kleine Gruppe der Mitglieder des Wahlkollegiums verlangte jetzt ein Briefing durch die CIA bevor das Wahlkollegium am 19. Dezember darüber abstimmen wird,  wer der kommende Präsident sein wird.

538 Mitglieder des Wahlkollegiums sollen sich in ihren jeweligen Hauptstädten der US-Bundesstaaten am 19. Dezember treffen, um den Präsidenten zu wählen. Trump gewann die Wahl in US-Bundestaaten, die 306 sogenannte Wahlmänner hatten, während Clinton Bundesstaaten gewann, zu denen 232 Wahlmänner gehörten.

Anti-Trump Gruppen versuchen nun mindestens 37 republikanische Wahlmänner zu überzeugen, Trump zurückzuweisen, was dessen sofortige Wahl blockieren würde und die abschließende Entscheidung dem republikanisch-kontrollierten Abgeordnetenhaus übergeben würde.

Alle Wahlmänner und Wahlfrauen sind aufgefordert, in die Hauptstädte ihrer jeweiligen US-Bundesstaaten zu reisen, um dort ihre Stimme abzugeben. Alle Stimmen werden dann verschlossen an den Präsidenten des US-Senats, also Vizepräsident Joe Biden, übergeben. Sobald der neu gewählte US-Kongress im Januar 2017 zusammentritt, werden die Stimmzettel unter Beobachtung von Repräsentantenhaus und Senat ausgezählt.

Sollten so viele Wahlmänner und Frauen nicht für Trump stimmen, so dass er unter die Marke von 270 rutscht, würde das Repräsentantenhaus einen neuen US-Präsidenten mit einfacher Mehrheit wählen, sofern auch Clinton die 270 Stimmen verpasst, wovon zwingend ausgegangen werden muss. Im Repräsentantenhaus hat dann jeder Bundesstaat eine Stimme, wobei sich diese dann wohl nach der stärkeren Delegation richtet. Hätte ein Bundesstaat z. B. 5 republikanische und 4 demokratische Abgeordnete im Repräsentantenhaus, würden diese 9 Personen dann abstimmen, für welchen Kandidaten dann mit einer Stimme für ihren Bundesstaat votiert wird.

Der US-Kongressabgeordnete Cicilline (Demokraten) forderte, Trump und den Wählern im Zweifel die Gefolgschaft zu verweigern. Dem Politikportal Politico sagte er: „Ich finde, dass die Wahlmänner das Recht haben zu überdenken, dass Einflüsse aus dem Ausland das Endresultat der US-Präsidentschaftswahlen beeinflusst haben könnten.“

Am 12. Dezember veröffentlichten zehn Mitglieder des Wahlkollegiums, von denen nur einer ein Republikaner ist, einen „offenen Brief“ an den Direktor des National Intelligence Geheimdienst James Clapper, in dem Informationen über laufende Untersuchungen über die Beziehungen zwischen Trump und „Russlands Regierungseinmischung bei den Wahlen“ angefordert werden. (Veröffentlicht wurde dies in den den sozialen Netzwerken von Christine Pelosi, die Tochter von Rep. Nancy Pelosi.

Die angebliche und vorgeschobene Moskauer Einmischung in die US-Wahlen wird als Propagandawerkzeug verwendet, um das Wahlkollegium am 19. Dezember dazu zu bewegen zu Gunsten von Clinton zu stimmen.

Eine Überraschung am 19. Dezember sollte nicht ausgeschlossen werden.

Beide Fraktionen arbeiten hinter den Kulissen. Die Öffentlichkeit wird nicht informiert.

Die Clinton-Fraktion wird alles tun, um die Wahl des Wahlkollegiums umzukehren.

Quellen

http://www.politico.com/story/2016/12/electors-intelligence-briefing-trump-russia-232498
http://www.globalresearch.ca/u-s-foreign-policy-and-the-electoral-college-vote-towards-a-dezember-19-surprise/5561928

http://us-wahl2016.blogspot.de/

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