Archive for Dezember 12th, 2016

12. Dezember 2016

„Der Wahnsinn muss enden“ – US-Abgeordnete bringen Gesetz gegen Terror-Finanzierung durch USA ein

Hier zum CNN-Interview (in Englisch) mit der demokratischen Abgeordneten Tulsi Gabbard (Hawaii) über die US-Finanzierung der Terroristen, über Donald Trump und die Nominierung von mehreren ex-Generälen in Trumps Kabinett:

https://www.youtube.com/watch?v=_qdf2WH4g9k&feature=youtu.be

https://deutsch.rt.com/nordamerika/44193-wahnsinn-muss-enden-us-gesetz-terrorismus/

„Der Wahnsinn muss enden“ – US-Abgeordnete bringen Gesetz gegen Terror-Finanzierung durch USA ein

12.12.2016 •

US-Kongressabgeordnete wollen mit einer Gesetzesinitiative verhindern, dass US-Steuergelder weiterhin in die Unterstützung oder Bewaffnung terroristischer Gruppen wie IS oder Al Kaida fließen. Vor allem über Drittstaaten oder versteckte Operationen ist dies bislang der Fall.

Gegen die Praxis des indirekten Terrorsponsorings aus US-Steuergeldern wird nun ein Teil des Repräsentantenhauses aktiv. Die Progressive Democrats of America (PDA) und der US Peace Council wollen es unter Führung ihrer Sprecherin Tulsi Gabbard der US-Regierung künftig unmöglich machen, direkt oder indirekt extremistische Gruppen zu unterstützen – sei es durch den Verkauf von Waffen, Trainingsprogramme oder durch geheimdienstliche Unterstützung.

Ebenso soll es mit dem „Stop Arming Terrorists Act“ für illegal erklärt werden, jedwede dritte Partei zu unterstützen, die Terroristen fördert.

Die Gesetzesinitiative fordert unter anderem, dass jede nationale oder individuelle Zusammenarbeit mit al-Kaida, Jabhat Fateh al-Sham (früher bekannt als al-Nusra-Front) oder dem „Islamischen Staat“ von der US-Finanzierung abgeschnitten wird.

Konkret fordert die Legislative vom Direktor der Nationalen Geheimdienste auch die Zusammenstellung einer Liste spezifischer Individuen, Nationalstaaten und terroristischer Gruppen, die von dem Gesetz betroffen wären.

Tulsi Gabbard, Abgeordnete aus Hawaii, betonte:

„Wenn Sie oder ich al-Kaida oder dem IS Geld, Waffen und Unterstützung zukommen lassen, würde man uns ins Gefängnis stecken. Doch die US-Regierung hat diese Grundsätze über Jahre hinweg ignoriert, indem sie heimlich Verbündete und Partner von al-Kaida, Jabhat Fateh al-Sham, des IS und anderer Terror-Gruppen mit Geld, Waffen und geheimdienstlichen Erkenntnissen unterstützte, um den Umsturz in Syrien voranzutreiben.“

Die 35-Jährige beschuldigte auch die CIA, überall auf der Welt durch verdeckte Operationen terroristischen Gruppen Geld und Waffen zukommen zu lassen. Dies geschehe mithilfe Saudi-Arabiens, der Türkei, Katars und weiterer Akteure. Sowohl die New York Times als auch das Wall Street Journal hatten diese Verbindungen zuletzt aufgedeckt. Gabbard weiter:

„Die CIA hat für lange Zeit eine Gruppe mit dem Namen Fursan al-Haqq unterstützt, indem sie ihr Gehälter, Waffen und Unterstützung zukommen ließ. Die Gruppe kooperiert und kämpft zusammen mit einer weiteren Gruppierung, die als Verbündeter von al-Kaida gilt und versucht, die syrische Regierung zu stürzen. Die Levant Front ist eine andere so genannte „moderate Rebellengruppe“, die gegen die syrische Regierung kämpft. Vergangenes Jahr haben die Vereinigten Staaten mithilfe der Türkei dieser Gruppe geheimdienstliche Unterstützung und andere Arten von militärischer Hilfe zukommen lassen. Die Levant Front kämpft zusammen mit al-Kaida. Dieser Wahnsinn muss enden. Wir müssen aufhören, Terroristen zu bewaffnen. Die Regierung muss diese Doppelmoral beenden und denselben Gesetzen unterliegen wie die Bürger dieses Landes.“

„Wir müssen die Zerstörungen beenden, für die unser Land verantwortlich ist, indem es immer wieder in diese kontraproduktiven Kriege zum Ziele eines Regime Changes verwickelt wird. Bei der Unterstützung unserer Gegner – Gruppen wie dem IS oder al-Kaida – hört dies längst nicht auf“, so die Abgeordnete aus Hawaii.

Gabbard betonte, eine solche Außenpolitik sorge nur für mehr Leid für Menschen in Konfliktzonen, wie etwa in Libyen, in Syrien und dem Irak. Auch habe sie dem gewählten Präsidenten Donald Trump empfohlen, die Agenda des Regime Changes in Syrien zu stoppen und die Unterstützung von Golfstaaten zu beenden, welche die Regierung von Bashar al-Assad nicht unterstützen.

Im Gespräch mit dem CNN-Journalisten Jake Tapper forderte die Demokratin Gabbard zudem ein Ende der US-Interventionspolitik und erklärte, Donald Trumps „America First“-Politik zu unterstützen.

12. Dezember 2016

Präsident Assad erhält einen Brief von Papst Franziskus, in dem dieser seine herzliche Sympathie mit Syrien zum Ausdruck bringt

12. Dezember 2016, http://sana.sy/en/?p=95936

Damaskus, SANA – Präsident Baschar al-Assad hat einen Brief von Papst Franziskus erhalten, der ihm von Kardinal Mario Zenari, dem Apostolischen Nunzius in Syrien übergeben wurde, der vom syrischen Präsidenten empfangen wurde.

Papst Franziskus äußerte seine innige Sympathie für Syrien und seine Meinschen angesichts der schwierigen Umstände, die das Land durchmachen muss, und verurteilt alle Formen von Extremismus und Terrorismus.

Der Papst rief in seinem Schreiben dazu auf, alle Anstrengungen zu unternehmen, um den Krieg in Syrien zu beenden und den Frieden wiederherzustellen, damit er ein Modell für die Koexistenz zwischen Kulturen und Religionen bleiben kann, wie Syrien es immer war.

Der Papst äusserte weiterhin, dass Syrien als Staat und Volk entschlossen sei, Sicherheit und Stabilität wiederherzustellen und weiterhin Versöhnung zu erreichen, da sie die optimale Lösung für die Erreichung dieses Ziels sind.

Kardinal Zenari sagte, er sei froh, als Apostolischer Nuntius nach Syrien zu bleiben, nachdem er zum Kardinal geweiht worden sei und betonte, dass Syrien, die Wiege des Christentums und der Religionen, ein sehr wichtiger Staat sei, der eine zentrale Rolle in der Region spielt.

12. Dezember 2016

Bolton questions if Russian hacks were ‘false flag’ (TheHill)

“It is not at all clear to me, just viewing this from the outside, that this hacking into the DNC and the RNC was not a false flag operation,” he told Fox News’ Eric Shawn on Sunday.

http://thehill.com/homenews/309897-bolton-questions-if-russian-hacks-were-false-flag

12. Dezember 2016

Syrian Mufti Gives Stunning Talk on Visit to Ireland – Doctors, Church Leaders Tell Horrors of Life in Syria

Syrian Mufti Ahmad Badreddin Hassoun is part of a delegation of Syrians currently visiting Ireland. The delegation consists of medical professionals as well as religious leaders. The above video shows Mufti Hassoun giving a talk before the Irish Parliament on December 1, comments in which he discusses the toll the war has exacted upon the Syrian people as a whole as well as a personal tragedy in his own family, with the death of his son.

The delegation’s visit reportedly also included a visit to Trinity College Dublin, and the visit has been reported on by a Catholic website (see article below).

Back in August I put up a post on a visit to Syria by a US delegation of peace activists, who had a chance to meet with Mufti Hassoun while they were in the country. Upon returning to the US, the delegation gave a presentation at the UN. You can find more on that here.

By Sarah Mac Donald

DUBLIN (CNS) — Fifty percent of Syria’s hospitals and medical centers have been destroyed or looted and their staff kidnapped, tortured or slaughtered, a leading Syrian surgeon told members of the Irish Parliament’s Foreign Affairs Committee.

Dr. Bashir Mohammad, a cardiologist, was part of a delegation of high-profile Syrian medical and religious leaders who appealed Dec. 1 for an end to punitive European Union sanctions against his country.

Mohammad was accompanied by Melkite Catholic Patriarch Gregoire III Laham; Syriac Orthodox Patriarch Ignatius Aphrem II; Syria’s grand mufti, Ahmad Badreddin Hassoun; and Dr. Ahmad al Khaddour, a cardiothoracic surgeon.

Khaddour, a professor of medicine at Damascus University, explained that the group had come to Ireland “to pass the message that Syria needs help.”

“The European sanctions have affected our medical system very badly. We have a shortage of medical supplies on a daily basis. We have children dying because there is no medicine and children suffering because there is no fuel for heating.”

He highlighted how the sanctions had depleted Syria’s “capacity and capability in a very devastating way to manufacture medicines and to treat our patients.”

“The sanctions have killed more people than ISIS,” he said, referring to the Islamic State.

Prior to 2011, when the conflict in Syria erupted, hospitals had always been a safe place, but they became a “soft target,” and the country’s pharmaceutical industry was now no longer able to meet Syria’s medical needs, Mohammad explained.

He contrasted this to the situation five years ago when the country was able to meet up to 95 percent of its own medical needs and was exporting its products to more than 54 countries.

Syria is now “reliant on medication from the black market and, with the weak purchase power of our currency, we are unable to buy medication,” he said.

He told Catholic News Service: “We have lost half of our hospitals and three-quarters of our factories for medication — lift the sanctions please. We are friends to America and to the West.”

Patriarch Laham described the delegation as “ambassadors for peace.” He also asked, “as patriarch, that the bishops’ conferences of Europe gather together to raise their voice for peace.”

Speaking to CNS, the 83-year-old indicated his own personal exhaustion with the conflict. “It is war, war, war. Enough war!”

Referring to the 1,435 years in which Christians and Muslims co-existed together in Syria, Patriarch Laham stressed that faith is “part of the solution” to Syria’s war.

“Faith can really help us to make peace in the world. My slogan is ‘We should stay together to build a new world; we can stay together to build the world; we want to stay together to build a new world,” he told the Foreign Affairs Committee.

Patriarch Ignatius told the committee, “We feel sometimes we are abandoned by the international community because all they talk about are the rebels and what the rebels are suffering. But nobody is talking about the real Syrian people who are under government-controlled areas and what they are suffering.”

“Suffering has gone beyond all bounds,” Patriarch Ignatius said.

The Orthodox patriarch, who escaped a suicide bomb attack last June, spoke about the difficulty of trying to live life in such a dangerous context.

“I live in Old Damascus, not far from the street where St. Paul was led to be baptized. Occasionally we get bombs thrown on us by rebels who live about 2 kilometers away. There is no safe place left in Syria for anyone, and all Syrians need peace.

“We want a new Syria — for all Syrians — that respects diversity and gives a chance to every Syrian to serve Syria. I don’t think that having an opposition that is armed will help Syria; no country in the world would accept that, be it a moderate or unmoderate opposition. Obama and the U.S. government trained thousands of people and spent $500 million on the so-called moderate opposition, but they all joined Daesh (Islamic State) or al Nusra — except for maybe four or five groups.”

As to the situation of Christians in Syria, he confirmed that, along with other people of faith, Christians were being targeted because they were not willing to take sides.

“Our archbishops have been kidnapped and we don’t know anything about them; there are many priests who have been killed and many churches have been destroyed and Islamic scholars are also being killed. All people of faith are being targeted because Daesh and others act in the name of Islam, but they do not represent the real Islam,” he said.

Hassoun, the grand mufti, recalled how when the conflict erupted in 2011, he was told to leave but refused because he wanted to be a “bridge of peace between the opposition and the regime.”

His refusal to leave resulted in his son’s assassination outside his university. Later, his son’s remains were dug out of his grave by the rebels and have never been recovered.

“This is the revolution in Syria — if it were a revolution to reform the regime I would have been with them, but it is a revolution to kill men,” he said, urging legislators to go to Syria and see for themselves “what they have done to us.”