Aspekte der Umwandlung der Bundeswehr in eine Berufsarmee

Die Umwandlung der Bundeswehr in eine Berufsarmee, die u.a. Voraussetzung für die massive Ausdehnung von Auslandseinsätzen war, führt auch zu Bedarf an neuem Kanonenfutter. Rekrutenanwerbungen nehmen sichtbar zu (öffentliche Werbung, Rekrutierungsbüros wie das am Bhf. Friedrichstraße, „Reality Web Shows“, Soldaten an Schulen usw.).

Nun geht das Verteidigungsministerium einen weiteren folgerichtigen Schritt in diese Richtung: die gezielte Anwerbung von Jugendlichen ohne Schulabschluß und, „in Ausnahmefällen“, auch von EU-Ausländern.

Damit erhält die Bundeswehr zunehmend den Charakter einer klassischen Söldnerarmee, mit allen Konsequenzen, die das nach sich zieht (zu beobachten u.a. an der US-Armee). Außerdem wird die Strategie der „Vernetzung der EU-Armeen“ (Handelsblatt) weiter bedient – genauer gesagt, die Militarisierung der EU und der von Deutschland angestrebte Aufbau einer „Zweit-NATO“, unter deutscher Führung versteht sich.

„Bundeswehr soll für EU-Ausländer geöffnet werden“
http://www.handelsblatt.com/14919618.html

„German Defense Minister calls for pupils without degrees & EU citizens in army – report“
https://www.rt.com/news/369121-germany-army-pupils-degrees/

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