Lawrow und syrische Opposition bestätigen Friedensverhandlungen (RT)

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Lawrow und syrische Opposition bestätigen Friedensverhandlungen  1.12.2016

Der russische Außenminister Sergei Lawrow hat die Verhandlungen über einen Stopp der Kampfhandlungen in Aleppo mit der Opposition Syriens bestätigt. „Russland habe Kontakte weder mit politischen Oppositionsgruppen noch mit Feldkommandeuren vermieden“, sagte Lawrow auf der Pressekonferenz in Alanya nach dem Treffen mit seinem türkischen Kollegen Mevlüt Çavuşoğlu. Er weigerte sich, auf Details der Gespräche einzugehen, betonte aber, dass sie weiter geführt werden.

„Da unsere türkischen Kollegen auch Kontakte zu den beiden (Oppositionsgruppen und Feldkommandeuren – RT) haben, tauschen wir natürlich Informationen über die Stimmung in diesem Bereich aus und bewegen sie dazu, zu einem Teil der Problemlösung im Rahmen der Vereinbarungen zu werden, die von der internationalen Unterstützungsgruppe für Syrien und vom UN-Sicherheitsrat getroffen wurden“, so Lawrow. Später bestätigten auch Vertreter der syrischen Opposition die Verhandlungen. „Unsere Treffen wurden drei Tage lang mit aller Vorsichtigkeit durchgeführt. Daran nahmen die Gruppierungen teil, die die Türkei irgendwie beeinflussen kann“, zitiert RIA Novosti den Vertreter der Nationalen Koalition der Oppositions- und Revolutionskräfte Syriens.

Zuvor hatte die Financial Times berichtet, dass Vertreter der syrischen Opposition mit Russland über einen Stopp der Kampfhandlungen in Aleppo verhandeln. Nach Angaben des Blattes finden die geheimen Gespräche in Ankara statt. Washington ist aus dem Verhandlungsprozess ausgeschlossen. Der Zeitung zufolge zeugt das davon, dass sich die „politische Dynamik im Nahen Osten“ gewandelt hat. Die Financial Times erinnert daran, dass das nicht die ersten Kontakte zwischen Moskau und der syrischen Oppostion sind.

https://deutsch.rt.com/newsticker/43799-lawrow-russland-und-syrien-waren/

Lawrow: Russland und Syrien waren nicht an Angriffen auf türkische Militärs beteiligt  1.12.2016

Weder Russland noch Syrien haben mit den Angriffen auf türkische Soldaten am 24. November etwas zu tun, erklärte der russische Außenminister Sergei Lawrow. „Diese Frage wurde gleich nach dem Zwischenfall von unseren Vertretern auf verschiedenen Ebenen behandelt. Man hat Verständnis dafür, dass wenigstens wir, Russland, nichts damit zu tun haben, genauso wie die Syrische Arabische Republik und deren Luftstreitkräfte“, so der Politiker.

Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, schrieb dazu einen Kommentar auf ihrer Facebook-Seite: „Laut der türkischen Presse soll Sergei Lawrow bei der Pressekonferenz erklärt haben, dass ‚der Anschlag auf türkische Stellungen von der syrischen Armee ausgeführt wurde‘. Der Minister sagte gerade das Gegenteil: Weder Russland noch Syrien haben den Anschlag auf türkische Stellungen verübt. Die Vertreter des türkischen Außenministeriums begründen diesen Fehler in ihren Medien durch die Besonderheiten der türkischen Sprache und die Übersetzungsschwierigkeiten“.

Am 24. November hatte der türkische Generalstab in einer amtlichen Mitteilung berichtet, dass die syrische Luftwaffe türkische Militärs in der Aleppo-Provinz angegriffen hatte. Dabei waren drei türkische Soldaten getötet worden. Die IS-Hochburg al-Bab droht zum Pulverfass aller beteiligten Konfliktparteien des syrischen Bürgerkrieges zu werden.

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