Archive for November 29th, 2016

29. November 2016

Frankreich fordert sofortige Sondersitzung des UN-Sicherheitsrates (RTdeutsch)

https://deutsch.rt.com/newsticker/43713-frankreich-fordert-sofortige-sondersitzung-un/

29.11.2016

Der französische Außenminister Jean-Marc Ayrault hat zu einer Sondersitzung des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen am 29. November aufgerufen, berichtet Reuters. Im Mittelpunkt der Diskussion soll die Situation im syrischen Aleppo stehen, das infolge der Militäroperation zerstört wurde. Dabei betonte der Politiker, dass dringende Maßnahmen getroffen werden müssen, um „die Feindseligkeiten zu beenden und eine ungehinderte Zufuhr der humanitären Hilfe zu gewährleisten“.

Zwölf Viertel von Ost-Aleppo stehen nun völlig unter Kontrolle der syrischen Regierungskräfte, gab am Montag das russische Versöhnungszentrum für Syrien bekannt. Das macht etwa 40 Prozent des gesamten Stadtterritoriums aus. Die Bewohner werden mit humanitärer Hilfe, warmer Verpflegung, Wasser und Bedarfsgütern versorgt.

Beim Befreiungseinsatz der syrischen Truppen in Ost-Aleppo haben am Sonntagabend 42 Terrorkämpfer im Viertel Al-Qadsia ihre Waffen abgegeben. So heißt es im Bericht des russischen Versöhnungszentrums für Syrien. „Bei der Durchführung der Befreiungsoperation von östlichen Vierteln Aleppos durch die syrischen Streitkräfte haben 42 Kämpfer den Bezirk Al-Qadsia verlassen. Sie haben sich geweigert, Kampfhandlungen fortzusetzen und haben ihre Waffen abgegeben“, steht im Dokument.

Am vergangenen Wochenende waren 903 Zivilisten innerhalb 24 Stunden aus dem Bezirk Dschabal-Bidaru im Osten von Aleppo geflohen, der sich nach wie vor in den Händen der Rebellen befindet. Nach Angaben des russischen Zentrums für Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien sind 119 der Flüchtlinge Kinder. Acht Kämpfer sollen ihre Waffen niedergelegt und den Stadtteil über einen humanitären Korridor verlassen haben.

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29. November 2016

Westen will für Aleppo-Befreiung gegen Russland Sanktionen verhängen (sputniknews)

https://de.sputniknews.com/politik/20161129313555434-westen-sanktionen-russland-aleppo/

29.11.2016

Die komplette Vertreibung der IS-Terroristen aus dem syrischen Aleppo und die Befreiung von Tausenden Zivilisten ist im Plan der westlichen Länder nicht vorgesehen gewesen, wie der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, sagte, deswegen wollen sie nun neue Sanktionen gegen Russland verhängen.

„Nun hat sich herausgestellt, dass die Befreiung von mehr als 80.000 Einwohnern Aleppos, die als Geiseln von den Terroristen gehalten wurden, nicht auf dem Programm des britischen und französischen Außenministeriums, des US-Außenamtes und des deutschen Bundestages stand. Es hat sogar Aufrufe gegeben, neue Sanktionen dafür zu verhängen“, sagte Konaschenkow.

Zuvor hatten sich der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses, Nobert Röttgen (CDU), und die Grünen-Politikerin Franziska Brantner mit einem Appell an die Bundesregierung und die EU gewandt, als Reaktion auf „die Handlungen der russischen Luftwaffe in Syrien“ neue Sanktionen gegen Moskau zu verhängen und eine Luftbrücke nach Aleppo einzurichten.

„Die EU müsste zumindest die russischen Handlanger dieser Gräueltaten mit Sanktionen belegen. Es darf nicht sein, dass Verantwortliche für Kriegsverbrechen zum Weihnachts-Shopping nach München oder Paris fliegen, während in Syrien Frauen und Kinder sterben“, zitiert der „Spiegel“ die Abgeordneten. Brantner und Röttgen warfen Russland dabei vor, Fassbomben abgeworfen, Menschen gezielt in die Flucht getrieben und sogar Krankenhäuser und Schulen zerstört zu haben.

29. November 2016

Italien: Tausende Soldaten sollen Problemviertel in den Griff kriegen (RT)

29. November 2016

Karin Leukefeld exklusiv: „Wer Aleppo regiert, regiert auch Syrien“ (RTdeutsch)

29.11.2016

RT-Korrespondentin Karin Leukefeld war bis Ende letzter Woche persönlich in Aleppo vor Ort und hat die schweren Kämpfe um die Stadt aus nächster Nähe erlebt.

Im Interview mit RT Deutsch spricht sie exklusiv über ihre Erfahrungen und legt dar, was der Sieg der Regierungstruppen in Aleppo für die Regierung Baschar al-Assads bedeutet.  Weiter gibt Leukefeld einen Ausblick darauf, wie die vertriebenen Dschihadisten nun weiter vorgehen werden.

Im Video: https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/43727-karin-leukefeld-exklusiv-wer-aleppo-assad/

29. November 2016

Does the Trump-Team prefer to overthrow Iran first, because, in their mindset, that would cut off the head of the snake, which is Assad in Syria? (Real News Network)

 

Transcript:

http://therealnews.com/t2/story:17662:Trump%27s-Dark-Web-of-Far-Right-Militarists-Who-Want-to-Attack-Iran#newsletter1

 

29. November 2016

FAZ Herausgeber träumt schon von deutschen Nuklearwaffen

Nach Trumps Wahlsieg – Das ganz und gar Undenkbare

Angesichts der geostrategischen Kontinentalverschiebung, die nach Trumps Wahl droht, muss auch Deutschland seine Sicherheitspolitik einer Revision unterziehen.

http://www.faz.net/aktuell/politik/wahl-in-amerika/nach-donald-trump-sieg-deutschland-muss-aussenpolitik-aendern-14547858.html

29. November 2016

Castro im Fadenkreuz der CIA (junge Welt)

Die Liste der Mordversuche gegen den kubanischen Revolutionsführer ist lang. Sie scheiterten alle.
Am 25. November 2016 ist Fidel Castro im Alter von 90 Jahren in Havanna verstorben

Washingtons Geheimdienst bescheinigte ihm eine »faszinierende Anziehungskraft«. Unzählige Mordkomplotte mehrerer US-Regierungen haben das Leben des kubanischen Staatschefs Fidel Castro viele Jahrzehnte lang begleitet. In seiner Amtszeit, so die kubanischen Sicherheitsbehörden, habe es gegen Castro 638 Tötungsversuche von CIA und Mafia gegeben. Aus diesem »Guinessbuch der Rekorde« schildert unser Autor nur einige Mordversuche auf den Revolutionsführer, die von den USA eingestanden wurden und in veröffentlichten Regierungsdokumenten und einer Untersuchung des US-Senats aus dem Jahr 1975 belegt sind.

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https://www.jungewelt.de/2016/11-29/066.php

29. November 2016

Ein Freund und Genosse – Trauer um Fidel Castro: In Afrika wird vor allem an die Solidarität Kubas erinnert (junge Welt)

Von Volker Hermsdorf

Nach Lateinamerika ist Afrika wohl der Kontinent, auf dem der Tod des langjährigen kubanischen Präsidenten Fidel Castro die meisten Reaktionen ausgelöst hat. Die Dankbarkeit für Kubas Engagement gegen Kolonialismus, Apartheid und Rassismus ist hier bis heute weit verbreitet. Fidel seinerseits hatte Afrika immer als »Heimat aller Kubaner« bezeichnet.

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https://www.jungewelt.de/2016/11-29/029.php

29. November 2016

Berlin hofft den Aufbau einer EU-Militärmacht / eventuell auch europäischer Nuklearstreitkräfte nach Donald Trumps Wahlsieg (German Foriegn Policy)

Berlin hofft den Aufbau einer EU-Militärmacht und eventuell auch europäischer Nuklearstreitkräfte dank Donald Trumps Wahlsieg deutlich forcieren zu können. Der einflussreiche Diplomat und Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz Wolfgang Ischinger äußert, er „hoffe“, „durch den Trump-Schock“ sei „die Bereitschaft“ zur Militarisierung der Union „dramatisch gewachsen“. Das Europaparlament hat in der vergangenen Woche eine Entschließung verabschiedet, die unter anderem den Aufbau eines militärischen EU-Hauptquartiers, die Bildung einer „politischen Führung“ für EU-Einsätze und die EU-weite Anhebung der Militäretats auf mindestens zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts vorsieht. Die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini wirbt weiterhin für eine „Supermacht EU“. Nach ersten Vorstößen von Experten haben sich nun auch erste führende Politiker und Kommentatoren dafür ausgesprochen, der EU auf der Basis französischer und britischer Atomwaffen Nuklearstreitkräfte zu verschaffen. Dafür reichten allerdings die französischen und die britischen Arsenale nicht aus, heißt es vielsagend in einer der führenden meinungsbildenden Tageszeitungen der Bundesrepublik.

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http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/59492

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