Archive for Oktober 29th, 2016

29. Oktober 2016

Das Imperium im Herzen von Afrika (RTdeutsch)

Ein sehenswerter Bericht über die koloniale Ausbeutung des Kongo durch Belgien und brutalste Behandlung seiner Bewohner, die Hintergründe der Ermordung Lumumbas durch die CIA, bis zur Politik Clintons, mit seiner „Neuformung der Region“ (u.a. durch die Unterstützung der Invasion des Kongo durch US-Allierte in Ruanda und Uganda) und die Methode Obamas des Aufbaus einer Jugendbewegung, um ein elitäres Netzwerk junger afrikanischer Führer zu schaffen, die dann im Sinne der USA politisch tätig werden. (Siehe hierzu auch http://www.state.gov/p/af/rt/pyali/) *

Der Kongo produziert über 50% des weltweiten Kobalts. Ohne Kobalt aus dem Kongo könnten die USA keine Kriege führen.

1982 hat das Congressional Budget Office einen Bericht herausgegeben mit dem Titel „Kobalt: Politikoptionen für ein strategisches Mineral“. Darin hebt es hervor, dass ein Kobaltmangel eine Bedrohung der nationalen Sicherheit der USA sei.
(dp)

 

The Empire Files: Das Imperium im Herzen von Afrika

29.10.2016

Kambale Musavuli und Abby Martin begeben sich auf eine Reise durch das größte Land Afrikas, den Kongo. Hier übergaben die Kolonialherren ihren Stab direkt an das Imperium. Die USA ermordeten Patrice Lumbumba. Die transnationalen Konzerne beuten die Rohstoffe aus. Der Kongo bedeutet Kobalt für die Rüstungs- und die Elekronikindustrie.

Siehe Video (28 Minuten): https://deutsch.rt.com/afrika/42476-the-empire-files-imperium-im/

 

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* Young Leadership – Programme betreiben die USA in anderen Kontinenten/Ländern  z.B. mit der Atlantik-Brücke in Deutschland:

https://www.atlantik-bruecke.org/programme/young-leaders-programm/

hier eine unvollständige Liste der Mitglieder: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Mitgliedern_der_Atlantik-Br%C3%BCcke

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29. Oktober 2016

Einkreisung Russlands schreitet rasch voran (junge Welt)

Jörg Kronauer

Noch im November soll der ­NATO-Russland-Rat wieder tagen: Das verlautete am Rande des Treffens der NATO-Verteidigungsminister Mitte dieser Woche. Es gebe Dinge, über die man reden müsse, ließ sich ein anonymer Diplomat zitieren: »Mehr Transparenz bei Übungen«, vor allem aber »mehr Sicherheit im Luftraum« seien dringend vonnöten.

Die NATO schreitet mit der Einkreisung Russlands rasch voran. Die Bundeswehr wird sich, wie nun anlässlich des Treffens bekräftigt wurde, mit der Stationierung von bis zu 650 Soldaten in Litauen daran beteiligen. Dort bilden sie den Kern eines Bataillons von rund 1.000 Militärs, zu dem auch Norwegen, Frankreich, die Benelux-Staaten und Kroatien beitragen und das ab Juni einsatzfähig sein soll. Die deutschen Soldaten in Litauen sollen unter anderem über Kampfpanzer vom Typ »Leopard 2« verfügen; zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg werd…

https://www.jungewelt.de/loginFailed.php?ref=/2016/10-29/014.php

29. Oktober 2016

„Russland-Tage 2016“ – Landesspracheninstitut Universität Bochum

Eröffnet wurden die Russland-Tage mit Hubert Seipel. Er las aus der Biografie „Putin – Innenansichten der Macht“.
Im Programm: Ausstellung „Straßenkunst – Plakate zum russischen Film der 20er bis 60er Jahre“; Workshop zu „traditionellen russischen Puppen“ mit einer Künstlerin aus Jasnaja Poljana; Tschaikowski, Rachmaninow, Mussorgsky; Lesungen, Vorträge, Mini-Sprachkurse, eine Begegnung mit Prof. Dr. Gabriele Krone-Schmalz („Russland verstehen – aktuelle Entwicklungslinien in der russischen Politik und Gesellschaft“) und zwischendurch Pelmeni und Blini mit Kaviar.
+++http://www.lsi-bochum.de/russland-tage-2016.html
+++http://www.lsi-bochum.de/…/us…/program_russlandtage_2016.pdf

29. Oktober 2016

UK, US training militants to fight Syrian government: Analyst

29. Oktober 2016

Sahra Wagenknecht kritisiert die Verlegung von deutschen #Panzern an die russische Grenze nach #Litauen als „geschichtsvergessen

sw

Sahra Wagenknecht kritisiert die Verlegung von deutschen #Panzern an die russische Grenze nach #Litauen als „geschichtsvergessen und ein weiterer Schritt in Richtung Eskalation in den Beziehungen zu #Russland„.

29. Oktober 2016

NATO-Tagung: Mit Hurra in den Dritten Weltkrieg (RTdeutsch)

 

Zusätzlich zu der bisher bereits beschlossenen und umgesetzten Aufrüstung der NATO an ihren europäischen Grenzen zu Russland haben die NATO-Kriegsminister bei ihrem Treffen in Brüssel in dieser Woche mit hoch provokativen Maßnahmen die Spannungen mit Russland weiter eskaliert. Zugleich geben sie Russland die Schuld an allem.

von Rainer Rupp

Der US-Kriegsminister Ash Carter verkündete, dass eine „kampfbereite Task-Force“ in Bataillonsstärke von etwa 900 US-Soldaten in den Osten von Polen geschickt würde, sowie eine weitere, separate mobile Truppe, die mit Panzern und anderem schweren Gerät ausgestattet ist. Der britische Kriegsminister Michael Fallon sagte, dass Großbritannien ab Mai ein 800-köpfiges Bataillon nach Estland schicken werde, das von französischen und dänischen Truppen unterstützt wird.

Die USA wollen ihre Truppenverlegung bis Juni abgeschlossen haben. Kanada will 450 Truppen nach Lettland schicken, die dort von 140 Soldaten aus Italien unterstützt werden sollen. Laut der deutschen Kriegsministerin von der Leyen sollen zwischen 400 und 600 Truppen nach Litauen gehen, wo sie mit zusätzlichen Truppen aus den Niederlanden, Norwegen, Belgien, Kroatien und Luxemburg operieren sollen.

Der Plan der NATO besteht darin, ab Anfang nächsten Jahres vier Kampfgruppen mit insgesamt rund 4.000 Soldaten zu kampfbereit zu haben. Die sollen von der 40.000-köpfigen Streitmacht der „Schnellen Reaktionskräfte“ und bei Bedarf von umfangreichen Folgekräften aus NATO-Reserven verstärkt werden.

In Norwegen hat die NATO ein in die Berge hineingehauenes, riesiges Tunnelsystem aus dem Kalten Krieg reaktiviert, um Tausende von US-Panzern, Kanonen und anderen Fahrzeugen einzumotten, genug, um am Tag X 15.000 US-Marines gegen das benachbarte Russland einzusetzen. Die US-Marines haben in allen US-Kriegen die Angriffsspitze gebildet. Bei den Vorbereitungen in Norwegen handelt es sich nicht um eine Verteidigungsmaßnahme, denn der US-NATO geht es darum, auf der Kola-Halbinsel den Russen den Zugang zum Atlantik abzuschneiden.

Im Schwarzen Meer hat die NATO die Anzahl ihrer Kriegsschiffe aufgestockt. Sie patrouillieren jetzt regelmäßig in provokativer Nähe zur russischen Küste. In der Ukraine werden die Truppen der Poroschenko-Regierung mit Waffen, Material, militärischer Ausbildung und großzügigen Finanzhilfen auf einen verschärften Konflikt mit Russland vorbereitet.

In Rumänien sind die Rampen zum Abschuss für ballistische Raketenabwehrraketen einsatzbereit und die in Polen werden bald folgen. Damit soll die Zweitschlagkapazität Russlands untergraben werden. Das heißt, die USA wollen sich die Option schaffen, Russlands Nuklearwaffen zu zerstören, ohne selbst einen vernichtenden russischen Gegenschlag befürchten zu müssen.

Zugleich können laut der technischen Spezifikationen des Herstellers der US-Abschussrampen in Polen und Rumänien auch nuklear bestückte Cruise Missiles und andere Angriffsraketen abgeschossen werden.

Das Fazit: Überall entlang der Grenzen zu Russland rüstet die NATO auf, vor allem in den ehemaligen Sowjetrepubliken Estland, Lettland und Litauen. Diese Kleinstaaten werden von besonders rabiaten Russenfeinden regiert, was für die US-NATO Grund genug ist, sie zu hätscheln und zu pflegen und mit möglichst viel neuem Kriegsmaterial und NATO-Soldaten zu überschütten, alles möglichst nahe zur russischen Grenze.

Laut der New York Times handelt es sich um „den größten militärische Aufbau der NATO an den Grenzen Russlands seit dem Kalten Krieg“.

Hier weiterlesen: https://deutsch.rt.com/international/42527-nato-tagung-mit-hurra-in/

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