Washington will IS-Kämpfer aus Mosul nach Aleppo umlenken – von Rainer Rupp (RTdeutsch)

Der US-geführte Großangriff auf die vom IS-gehaltene irakische Millionenstadt Mosul hat begonnen. In Syrien sind die Optionen Washingtons und der US-geführten anti-Assad-Kriegsverbrecher-Koalition zusammengeschmolzen. An Sieg ist nicht mehr zu denken. Ost-Aleppo droht zu fallen. Nun sollen IS-Kämpfer aus Mosul in Syrien gegen Assad und Russland weiterkämpfen.

von Rainer Rupp

Die irakische Armee hat mit Unterstützung der US-Luftwaffe eine Großoperation begonnen, um die Millionenstadt Mosul nahe der Kurdengebiete im Norden des Landes von Dschiadisten des Islamischen Staats (IS) zu befreien. Die Bodentruppen der regulären irakischen Armee werden von Einheiten der kurdischen Peschmerga unter dem Kommando von US-Spezialeinheiten und von kampferprobten und mit schwerem Gerät gut bewaffneten schiitischen Milizen unterstützt.

Insgesamt haben sich etwa 40.000 Mann in den letzten Tagen und Wochen bis auf wenige Kilometer von den Stadtgrenzen entfernt vorgekämpft. Bevor die eigentliche Schlacht um Mosul beginnt, muss die anti-IS-Koalition noch mehrere Vorstädte und Dörfer erobern und viele Sprengfallen und sonstige Hindernisse passieren. Erst dann wird der langwierige und verlustreiche Häuserkampf um das Zentrum der Stadt beginnen. Es könnte viele Monate dauern, bis die letzten Zellen des IS in Mosul eliminiert sind.

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