Archive for Oktober 3rd, 2016

3. Oktober 2016

Heathcote Williams Performances – Berlin Oct.7 / Oct.8

“The Red Dagger” by Heathcote Williams. Performance- Thursday October 6th 2016. 8pm
“The Immortalist” by Heathcote Williams. Performance- Friday Oct 7th 2016. 8pm
@ Coop Anti-War Cafe

heathcotewilliams

http://www.coopcafeberlin.de/ex/heathcotewilliams/

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3. Oktober 2016

Syrien-Konflikt: Washington stellt bilaterale Kontakte zu Moskau ein – US-Außenamt (sputniknews)

Die USA brechen bilaterale Kontakte zu Russland in Syrien ab. Das geht aus einer am Montag in Washington veröffentlichten Erklärung von US-Außenamtssprecher John Kirby hervor.

„Die USA stellen ihre Teilnahme an bilateralen Kontakten zu Russland ein, die zur Erhaltung der Waffenruhe aufgenommen worden waren“, hieß es. Kirby bestätigte, dass die USA ihre Spezialisten zurückrufen, die sich gemeinsam mit Russland mit der Realisierung des entsprechenden Abkommens befassen sollten. „Aktiv bleiben nur militärische Kommunikationskanäle, um einen Konflikt zwischen den Luftstreitkräften Russlands und der USA im Luftraum über Syrien zu verhindern“, betonte der Sprecher.

Diese Entscheidung sei für die USA alles andere als leicht gewesen. Sie resultiere daraus, dass Russland gegen seine Verpflichtungen verstoße, behauptete Kirby.

US-Außenminister John Kerry hatte am vergangenen Donnerstag erklärt, dass Washington kurz vor Abbruch der Diskussionen mit Moskau über die Beilegung des Syrien-Konflikts stehe. Kremlsprecher Dmitri Peskow äußerte Bedauern über den „destruktiven Charakter solcher Rhetorik, die in letzter Zeit in den USA laut ist“, und bekräftigte das Interesse Moskaus an einer Kooperation mit Washington in Syrien.

Mehr: https://de.sputniknews.com/politik/20161003/312801193/usa-russland-syrien-kontakte-abbruch.html

3. Oktober 2016

Islamisten im Dienst der USA – Russland wirft Washington vor, die Al-Nusra-Front zu unterstützen – Von Karin Leukefeld (junge Welt)

https://www.jungewelt.de/2016/10-04/071.php

Am Wochenende hat die islamistische Kampfgruppe Ahrar Al-Scham einen Raketenangriff auf die syrische Stadt Al-Hamah verübt. Das teilte die Gruppe mit und verbreitete ein Internetvideo der Attacke. Mindestens 40 Raketen seien auf die 300.000-Einwohner-Stadt abgeschossen worden. Ziel seien Stellungen der syrischen Streitkräfte gewesen, hieß es seitens der Dschihadisten. Die Regierung äußerte sich nicht zu dem Angriff. Die Offensive auf Hamah soll offenbar die bewaffneten Banden in Aleppo entlasten.

»Die islamistischen Salafisten bombardieren weiterhin unsere Wohnviertel«, berichtete der Arzt Emile Katti gegenüber junge Welt am Sonntag aus Aleppo per Mail. Betroffen seien die Stadtviertel Midan, Soulaimanie, Azzazie und andere, die nahe der Frontlinie liegen. Beigefügt hatte Katti eine Reihe Fotos, die verwüstete Straßen, zerstörte Autos, Leichenteile auf den Straßen und getötete Kinder zeigen.

Das Oberkommando der syrischen Streitkräfte hat die Kämpfer in Aleppo erneut aufgefordert, die Stadt zu verlassen. Man gewähre ihnen freien Abzug und helfe beim Abtransport, hieß es. Das »Russische Zentrum für die Versöhnung« teilte derweil mit, dass Kampfgruppen, die das zwischen Moskau und Washington vereinbarte Waffenstillstandsabkommen unterzeichneten oder dem russischen und US-amerikanischen Militär ihren Standort mitteilten, von Luftangriffen verschont würden.

Am 30. September jährte sich das Eingreifen des russischen Militärs in Syrien zum ersten Mal. Auf Bitten des syrischen Präsidenten Baschar Al-Assad, der formal auch der Oberkommandierende der syrischen Streitkräfte ist, waren Ende September 2015 russische Kampfjets in dem Land stationiert worden. Basis des russischen Einsatzes wurde der Flughafen Hmeimim südlich von Latakia. 20 russische Soldaten und Offiziere sind bisher ums Leben gekommen.

In einem Interview mit der britischen BBC am vergangenen Samstag sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow, Moskau habe mit Washington im Kampf gegen die Terroristen des »Islamischen Staates« und der Al-Nusra-Front in Syrien kooperieren wollen, ohne Erfolg: »Wir haben immer mehr Gründe anzunehmen, dass von Anfang an der Plan (der USA, jW) gewesen ist, die Al-Nusra-Front zu schonen und sie als Reserve für einen Regime-Change zu bewahren.«

Mark Toner, Sprecher des US-Außenministeriums, wies das umgehend als »absurd« zurück. US-Diplomaten hätten die »Opposition« kontaktiert und ihr klargemacht, sich von der Al-Nusra-Front zu trennen. Russland treibe mit den Angriffen die »moderaten Rebellen« zu den Islamisten. Toner räumte ein, dass sich die Al-Nusra-Front »in zivilen Gebieten unter das Volk gemischt« habe, daher habe die US-Luftwaffe »monatelang« keine Angriffe gegen die Gruppe geflogen.

Gleichwohl haben verschiedene US-Regierungsstellen seit 2011 Aufständische in Syrien ausgebildet, die später zur Al-Nusra-Front überliefen. Während Washington Ausbildungsprogramme für Anti-IS-Kämpfer finanzierte, organisierte die CIA – ebenfalls im Auftrag des Weißen Hauses – die Ausbildung von Kämpfern, die Al-Assad stürzen und die syrische Armee angreifen sollten.

Russland und Syrien haben als Konsequenz aus der US-Doppelstrategie nun offenbar das Vorgehen geändert: Moskau hat einen weiteren Flugzeugträger ins östliche Mittelmeer entsandt, der Luftangriffe »auf terroristische Gruppen in Syrien« unterstützen soll. Möglicherweise wird auch ein zweiter Stützpunkt für russische Kampfjets ausgebaut.

3. Oktober 2016

Flugverbotszone in Syrien: Avaaz als Sprachrohr für das Pentagon

Wir sind gegen jede Intervention, die nicht mit Einwilligung der syrischen Regierung erfolgt. Nur der innersyrische Dialog – ob in Genf, Moskau oder Damaskus – kann eine politische Lösung erbringen. Friede kann nur mit einer Ausweitung der innersyrischen Versöhnungsinitiativen erreicht werden.

Avaaz ist eine aus den USA gesteuerte internationale Kampagnenorganisation. Sie erschleicht sich das Vertrauen ihrer Mitglieder mit Hilfe harmloser Kampagnen („Rettet die Bienen“). Anschließend missbraucht sie das gewonnene Vertrauen ihrer Mitglieder skrupellos, um mit Hilfe der arglosen Geldspenden der Avaazer die außenpolitische Agenda der USA bzw. des militärisch industriellen Komplexes zu befriedigen.

Letzteren gelang es mit Avaaz, außenpolitische Einflussnahme und Einmischung in souveräne Staaten „outzusourcen“ bzw. gewissermaßen verdeckt zu delegieren. Zugleich ist dieses Modell ökonomisch äußerst interessant, da die Avaaz-Mitglieder die finanzielle Last tragen (Spenden!), nicht das Avaaz-Direktorium oder die hinter ihm stehenden milliardenschweren US-Stiftungen, Denktanks und NROs.

Avaaz spielt im Falle Syriens die Rolle einer Tarnorganisation und liefert uns ein Beispiel für die moderne Form der Kriegsführung auf verschiedenen Ebenen: Avaaz wurde im Informationskrieg erfolgreich aktiv und scheut sich nicht auch mit Manipulation und Lügen zu arbeiten. Ein Informationskrieg ist neben dem Wirtschaftskrieg und dem Stellvertreterkrieg mithilfe terroristischer Milizen unterschiedlichster Herkunft und Couleur die modernste Form des Krieges und die Methode, souveräne Staaten völkerrechtswidrig zu destabilisieren und in die Knie zu zwingen.

HIER DIE NEUSTE KAMPAGNE VON AVAAZ

Es heißt:

„Eine Flugverbotszone hieße, eine internationale Koalition zu ermächtigen, Flugzeuge, die Aleppo bedrohen, notfalls abzuschießen. Fast 70% unserer Mitglieder befürworten eine solche Zone. 8% sind dagegen. Das Prinzip der Gewaltlosigkeit ist verständlich und klug. Aber stellen wir uns vor, es wären unsere Kinder, die dort bombardiert würden. Würden wir wollen, dass die Welt tatenlos zusieht?“

z2016

Eine Gruppe von ehemaligen US-Geheimdienstmitarbeitern warnt jetzt in einem Memorandumden US-Präsident Obama eindringlich, die wachsenden Spannungen mit Russland über Syrien zu entschärfen, indem er der Dämonisierung von Präsident Putin durch das Weisse Haus Einhalt gebietet und die zivile Kontrolle über das Pentagon wiederherstellt.

MEMORANDUM and den US-Präsidenten Barack Obama
Veteran Intelligence Professionals for Sanity
THEMA: Noch Schlimmeres in Syrien verhindern

Obama Warned to Defuse Tensions with Russia

Wörtlich heisst es in dem Schreiben der ehemaligen Geheimdienstler and Obama:

Wir schreiben um Sie aufmerksam zu machen, wie wir es sechs Wochen vor dem Angriff auf den Irak, auch gegenüber Präsident George W. Bush getan haben , dass die Folgen der Strategievorschläge, die sie von dem Kreis ihrer relativ unerfahrenden Berater bekommen, verheerend sein können. Diesmal ist unser Anliegen auf die derzeitige Politik in Bezug auf Syrien gerichtet.

Wir hoffen, dass Ihr morgentliches Briefing entsprechende Aufmerksamkeit lenken wird auf die am Samstag geäusserte Warnung von Sprecherin des russischen Außenministeriums  Maria Zakharova, in der diese das Folgende äusserte: „Wenn die USA eine direkte Aggression gegen Damaskus und die syrische Armee beginnen sollten, so würde dies zu einer schrecklichen, tektonischen Verschiebung führen, und zwar nicht nur in Syrien, sondern in der gesamten Region.“

In ihrer Ansprache im russischen Fernsehen warnte Frau Zakharova vor denjenigen, deren „Logik“ sagt: Warum brauchen wir Diplomatie „… wenn wir die Macht besitzen … und Methoden kennen, wie wir die Dinge mit Gewalt lösen können.“ Wir kennen diese Logik bereits, dies ist nichts Neues. Es endet in der Regel mit so -. “ mit totalen Krieg „

3. Oktober 2016

Secretary of State Hillary Clinton Proposed Drone Strike on Julian Assange

„Under Intense Pressure to Silence Wikileaks, Secretary of State Hillary Clinton Proposed Drone Strike on Julian Assange“
http://truepundit.com/under-intense-pressure-to-silence-wikileaks-secretary-of-state-hillary-clinton-proposed-drone-strike-on-julian-assange/

„[…] ‚Can’t we just drone this guy?‘ Clinton openly inquired, offering a simple remedy to silence Assange and smother Wikileaks via a planned military drone strike, according to State Department sources. The statement drew laughter from the room which quickly died off when the Secretary kept talking in a terse manner, sources said. Clinton said Assange, after all, was a relatively soft target, “walking around” freely and thumbing his nose without any fear of reprisals from the United States.“

(via https://twitter.com/wikileaks/status/782906224937410562 )

3. Oktober 2016

Group of ex-U.S. intelligence officials call on President Obama to defuse growing tensions with Russia over Syria (consortiumnews)

Obama Warned to Defuse Tensions with Russia

A group of ex-U.S. intelligence officials is warning President Obama to defuse growing tensions with Russia over Syria by reining in the demonization of President Putin and asserting White House civilian control over the Pentagon.

ALERT MEMORANDUM FOR: The President

FROM: Veteran Intelligence Professionals for Sanity

SUBJECT: PREVENTING STILL WORSE IN SYRIA

We write to alert you, as we did President George W. Bush, six weeks before the attack on Iraq, that the consequences of limiting your circle of advisers to a small, relatively inexperienced coterie with a dubious record for wisdom can prove disastrous.* Our concern this time regards Syria.

We are hoping that your President’s Daily Brief tomorrow will give appropriate attention to Saturday’s warning by Russia’s Foreign Ministry spokesperson Maria Zakharova: “If the US launches a direct aggression against Damascus and the Syrian Army, it would cause a terrible, tectonic shift not only in the country, but in the entire region.”

Speaking on Russian TV, she warned of those whose “logic is ‘why do we need diplomacy’ … when there is power … and methods of resolving a problem by power. We already know this logic; there is nothing new about it. It usually ends with one thing – full-scale war.”

We are also hoping that this is not the first you have heard of this – no doubt officially approved – statement. If on Sundays you rely on the “mainstream” press, you may well have missed it. In the Washington Post, an abridged report of Zakharova’s remarks (nothing about “full-scare war”) was buried in the last paragraph of an 11-paragraph article titled “Hospital in Aleppo is hit again by bombs.” Sunday’s New York Times totally ignored the Foreign Ministry spokesperson’s statements.

In our view, it would be a huge mistake to allow your national security advisers to follow the example of the Post and Times in minimizing the importance of Zakharova’s remarks.

Events over the past several weeks have led Russian officials to distrust Secretary of State John Kerry. Indeed, Foreign Minister Sergey Lavrov, who parses his words carefully, has publicly expressed that distrust. Some Russian officials suspect that Kerry has been playing a double game; others believe that, however much he may strive for progress through diplomacy, he cannot deliver on his commitments because the Pentagon undercuts him every time. We believe that this lack of trust is a challenge that must be overcome and that, at this point, only you can accomplish this.

It should not be attributed to paranoia on the Russians’ part that they suspect the Sept. 17 U.S. and Australian air attacks on Syrian army troops that killed 62 and wounded 100 was no “mistake,” but rather a deliberate attempt to scuttle the partial cease-fire Kerry and Lavrov had agreed on – with your approval and that of President Putin – that took effect just five days earlier.

In public remarks bordering on the insubordinate, senior Pentagon officials showed unusually open skepticism regarding key aspects of the Kerry-Lavrov deal. We can assume that what Lavrov has told his boss in private is close to his uncharacteristically blunt words on Russian NTV on Sept. 26:

“My good friend John Kerry … is under fierce criticism from the US military machine. Despite the fact that, as always, [they] made assurances that the US Commander in Chief, President Barack Obama, supported him in his contacts with Russia (he confirmed that during his meeting with President Vladimir Putin), apparently the military does not really listen to the Commander in Chief.”

Lavrov’s words are not mere rhetoric. He also criticized JCS Chairman Joseph Dunford for telling Congress that he opposed sharing intelligence with Russia, “after the agreements concluded on direct orders of Russian President Vladimir Putin and US President Barack Obama stipulated that they would share intelligence. … It is difficult to work with such partners. …”

Policy differences between the White House and the Pentagon are rarely as openly expressed as they are now over policy on Syria. We suggest you get hold of a new book to be released this week titled The General vs. the President: MacArthur and Truman at the Brink of Nuclear War by master historian H. W. Brands. It includes testimony, earlier redacted, that sheds light on why President Truman dismissed WWII hero Gen. Douglas MacArthur from command of U.N. forces in Korea in April 1951. One early reviewer notes that “Brands’s narrative makes us wonder about challenges of military versus civilian leadership we still face today.” You may find this new book more relevant at this point in time than the Team of Rivals.

The door to further negotiations remains ajar. In recent days, officials of the Russian foreign and defense ministries, as well as President Putin’s spokesman, have carefully avoided shutting that door, and we find it a good sign that Secretary Kerry has been on the phone with Foreign Minister Lavrov. And the Russians have also emphasized Moscow’s continued willingness to honor previous agreements on Syria.

In the Kremlin’s view, Russia has far more skin in the game than the U.S. does. Thousands of Russian dissident terrorists have found their way to Syria, where they obtain weapons, funding, and practical experience in waging violent insurgency. There is understandable worry on Moscow’s part over the threat they will pose when they come back home. In addition, President Putin can be assumed to be under the same kind of pressure you face from the military to order it to try to clean out the mess in Syria “once and for all,” regardless how dim the prospects for a military solution are for either side in Syria.

We are aware that many in Congress and the “mainstream” media are now calling on you to up the ante and respond – overtly or covertly or both – with more violence in Syria. Shades of the “Washington Playbook,” about which you spoke derisively in interviews with the Atlantic’s Jeffrey Goldberg earlier this year. We take some encouragement in your acknowledgment to Goldberg that the “playbook” can be “a trap that can lead to bad decisions” – not to mention doing “stupid stuff.”

Goldberg wrote that you felt the Pentagon had “jammed” you on the troop surge for Afghanistan seven years ago and that the same thing almost happened three years ago on Syria, before President Putin persuaded Syria to surrender its chemical weapons for destruction. It seems that the kind of approach that worked then should be tried now, as well – particularly if you are starting to feel jammed once again.

Incidentally, it would be helpful toward that end if you had one of your staffers tell the “mainstream” media to tone down it puerile, nasty – and for the most part unjustified and certainly unhelpful – personal vilification of President Putin.

Renewing direct dialogue with President Putin might well offer the best chance to ensure an end, finally, to unwanted “jamming.” We believe John Kerry is correct in emphasizing how frightfully complicated the disarray in Syria is amid the various vying interests and factions. At the same time, he has already done much of the necessary spadework and has found Lavrov for the most part, a helpful partner.

Still, in view of lingering Russian – and not only Russian – skepticism regarding the strength of your support for your secretary of state, we believe that discussions at the highest level would be the best way to prevent hotheads on either side from risking the kind of armed confrontation that nobody should want.

Therefore, we strongly recommend that you invite President Putin to meet with you in a mutually convenient place, in order to try to sort things out and prevent still worse for the people of Syria.

In the wake of the carnage of World War II, Winston Churchill made an observation that is equally applicable to our 21st Century: “To jaw, jaw, jaw, is better than to war, war, war.”

* In a Memorandum to President Bush criticizing Colin Powell’s address to the UN earlier on February 5, 2003, VIPS ended with these words: “After watching Secretary Powell today, we are convinced that you would be well served if you widened the discussion … beyond the circle of those advisers clearly bent on a war for which we see no compelling reason and from which we believe the unintended consequences are likely to be catastrophic.”

For the Steering Group, Veteran Intelligence Professionals for Sanity

William Binney, former Technical Director, World Geopolitical & Military Analysis, NSA; co-founder, SIGINT Automation Research Center (ret.)

Fred Costello, Former Russian Linguist, USAF

Mike Gravel, former Adjutant, top secret control officer, Communications Intelligence Service; special agent of the Counter Intelligence Corps and former United States Senator

Matthew Hoh, former Capt., USMC, Iraq & Foreign Service Officer, Afghanistan (associate VIPS)

Larry C. Johnson, CIA & State Department (ret.)

John Kiriakou, former CIA counterterrorism officer and former senior investigator, Senate Foreign Relations Committee

Linda Lewis, WMD preparedness policy analyst, USDA (ret.) (associate VIPS)

Edward Loomis, NSA, Cryptologic Computer Scientist (ret.)

Ray McGovern, former US Army infantry/intelligence officer & CIA analyst (ret.)

Elizabeth Murray, Deputy National Intelligence Officer for Middle East, CIA (ret.)

Todd Pierce, MAJ, US Army Judge Advocate (ret.)

Coleen Rowley, Division Counsel & Special Agent, FBI (ret.)

Kirk Wiebe, former Senior Analyst, SIGINT Automation Research Center, NSA, (ret.)

Robert Wing, former Foreign Service Officer

Ann Wright, U.S. Army Reserve Colonel (ret) and former U.S. Diplomat

3. Oktober 2016

Obama, Peace Prize winner, ends detente and restarts cold war: Putin signs decree suspending Russia-US deal on plutonium disposal over hostile US actions (RT News)

https://www.rt.com/news/361411-russia-suspend-plutonium-deal/

https://www.rt.com/usa/338987-plutonium-mox-carolina-putin/

https://www.rt.com/politics/337850-empty-words-senior-russian-mp/

US calls for Russia to join nuclear disarmament talks would remain useless until normal relations between the two nations are restored, the head of the State Duma Committee for International Relations has stated.

The USA must first restore its relations with Russia destroyed by Obama and only after this they can offer us talks on nuclear weapons. Right now his calls are empty,” MP Aleksey Pushkov (United Russia) tweeted.

The Arms industry, Of course, on both sides, is jumping for joy.

Washington decided it would be cheaper to mix nuclear materials with special additives. Russia insisted that the US was violating the terms of the deal, which required it to use a nuclear reactor to transmute plutonium. Unlike the mixing technology, the latter method makes the process irreversible.

Despite concessions from the Department of Energy, South Carolina has no intention of dropping its lawsuit against the DOE for failing to build a nuclear waste disposal plant. The delay is also scuppering a deal the US made to treat Russia’s plutonium.

Approved by Congress as far back as 1998, the Savannah River Site’s Mixed Oxide Fuel (MOX) Fabrication Facility is designed to turn weapons-grade plutonium into power plant reactor fuel. Moscow and Washington signed a deal in 2000 under which each country would dispose of 34 tons of plutonium.

Since then e

verything has gone wrong for the MOX deal. The project’s cost was initially estimated at $1.7 billion, but by 2013 it had risen to $7.7. In addition, approximately $5 billion, three times the original estimate, has already been spent since construction began in 2007. South Carolina Senator Lindsey Graham and contractors working on the project say it is currently 70 percent complete.

However, the MOX facility was never favored by the Obama administration. When the US president came to power, he ordered the closure of the proposed facility to make way for an alternative plant in New Mexico, which would use a cheaper processing method known as dilution and disposal. The DOE also maintains that the MOX site in South Carolina is only 40 percent complete and would cost $1 billion a year to operate.

“We are in a situation where the MOX approach has extreme uncertainties,” Energy Secretary Ernest Moniz told a Senate Appropriations Subcommittee last month. Moniz said previously that the Russian contract could be moved to the New Mexico facility.

The stakes were raised after a clause in the contract between the state and the federal government was activated at the beginning of the year, when the government failed to remove one ton of plutonium from South Carolina as stipulated. The fine for the delay is $1 million per day, with a cap of $100 million.

South Carolina is now lodging a lawsuit to recover the money from the federal budget and make sure that MOX is completed.

The DOE has attempted to compromise by offering to remove 6 tons of plutonium unrelated to the Russian deal, but South Carolina Governor Nikki Haley says the state will not abandon its legal claim, as “the DOE has not lived up to promises made in the past.”

‘Not what we agreed on,’ says Putin

While South Carolina squeezes from one side, Washington is also facing mounting pressure from Russia on the other.

On Thursday, Vladimir Putin voiced Moscow’s growing frustration, both with the delay and the US’ decision to turn to dilution and disposal.

the radical change in the environment, a threat to strategic stability posed by the hostile actions of the US against Russia, and the inability of the US to deliver on the obligation to dispose of excessive weapons plutonium under international treaties, as well as the need to take swift action to defend Russian security”

3. Oktober 2016

USA fälschten al-Qaida-Videos zur Rechtfertigung eigener Militärpräsenz im Irak

3.10.2016 •

Das US-Verteidigungsministerium hat eine britische PR-Firma bezahlt, gefälschte Terroristen-Videos für eine geheime Propaganda-Kampagne zu drehen. Das enthüllte die britische Journalisten-Initiative „Bureau of Investigative Journalism“.

(…)

Die Firma erstellte TV-Spots um die dschihadistische Sunniten-Organisation al-Qaida, die sich selbst die „Verteidigung der Muslime“ auf die Fahnen schreibt, angesichts der US-Intervention in einem Negativ-Licht darzustellen. Sie baute Inhalte, die so aussehen sollten, als wenn sie aus arabischen Fernsehkanälen kommen würden. Die Video-Crews wurden entsandt, um Bombardierungen mit niedriger Filmqualität zu dokumentieren. Im Anschluss wurde das Material manipuliert und zu Nachrichtenfilmmaterial umfunktioniert. Gefälschte al-Qaida-Propagandavideos legten US-Militärs in vereinzelten Häusern ab, die sie stürmten. Das Material begann allmählich, sich durch die Reihen der Aufständischen zu verbreiten.

(…)

Die Videos konnten nur auf dem Programm Real Player ausgespielt werden, der eine Internetverbindung benötigt. Die CDs erhielten einen Code, der an Google Analytics angebunden ist. Das erlaubte das US-Militär IP-Adressen zu verfolgen, wenn die Videos angesehen wurden. Auf diese Weise verfolgten US-amerikanische Militärs und Sicherheitskräfte unter anderem Sympathisanten von al-Qaida. Laut Wells wurden Videos auch im Iran, Syrien und den USA gedreht.

(…)

Dokumente ergaben, dass das Pentagon der Firma Bell Pottinger für ihre Dienste zwischen 2007 und 2011 allein 540 Millionen US-Dollar auszahlte. Ein anderer Vertrag 2006 belief sich auf 120 Millionen US-Dollar. Die Firma beendete ihre Arbeit für das Pentagon im Jahr 2011.

2009 tauchten Berichte über eine andere kontroverse PR-Agentur auf, die das Pentagon engagierte. Die Rendon Group beobachtete für Washington, ob Berichte von Journalisten, die an der Seite von US-Truppen im Irak stehen, „positiv“ ausfielen.

Einige Jahre zuvor, 2005, wurde enthüllt, wie die in Washington ansässige PR-Firma, Lincoln Group, gezielt Artikel über den Irak in Zeitungen platzierte, die vom US-Militär geschrieben wurden.

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Zum englischen Original: Fake news and false flags: How the Pentagon paid a British PR firm $500M for top secret Iraq propaganda

https://www.thebureauinvestigates.com/2016/10/02/fake-news-and-false-flags-how-the-pentagon-paid-a-british-pr-firm-500m-for-top-secret-iraq-propaganda/

3. Oktober 2016

Solidaritätskomitee Syrien / US-Angriff auf syrische Armee

Seit kurzem gibt es ein recht umfangreiches Ergebnis der Verhandlungen zwischen den USA und Russland zu Syrien. Als erste Stufe sollte ein Waffenstillstand in Kraft treten und eine ungehinderte Versorgung beider Teile von Aleppo und anderer Gebiete in Syrien ermöglicht werden.

Seit langem verlangt die russische Regierung von den USA eine räumliche, militärische und politische Distanzierung der „gemäßigten bewaffneten Opposition“ von den Terroristen. Die USA hatten sich bisher dagegen gesträubt. Nun stimmten sie vorgeblich dieser Trennung zu.

Die Verhandlungen zogen sich über Monate hin. Die eigentliche Diskussion fand aber nicht in Genf zwischen dem US-Außenminister und seinem russischen Partner statt, sondern in Washington. Dort gibt es starke Widerstände gegen eine Einigung mit Russland.

Die Vorbehalte des Kriegsministers Ashton Carter gegen das aktuelle Abkommen sind nur die Spitze des Eisbergs: Es gibt in der Regierung und bei neokonservativen Gruppen Widerstand gegen eine Vereinbarung mit Russland und insbesondere gegen koordinierte Angriffe gegen islamistische Gruppen.

Die neokonservative Syrien-Politik, die auf Konfrontation ausgerichtet ist, konnte sich zunächst nicht durchsetzen. Wenn das Abkommen zwischen den USA und Russland eine Verbesserung der Situation in Syrien bringt, wird es die russische Position im Nahen Osten weiter stärken. Die Neokons in den USA hoffen womöglich auf ein Scheitern des Abkommens – oder arbeiten daran.

Bisher hatten die USA nichts dafür getan, das Abkommen konkret umzusetzen. Jetzt provoziert die US- Luftwaffe offenbar gezielt, um das Abkommen zu Grabe zu tragen. Bei einem US-Luftangriff sind offenbar mehr als 60 syrische Soldaten getötet worden.

Falls es eine „gemäßigte bewaffnete Opposition“ in Syrien gibt, muss sie sich von den terroristischen Gruppen distanzieren – politisch, räumlich und militärisch.

USA und ihre Verbündeten wollen nicht humanitäre Hilfe leisten gegen eine humanitäre Katastrophe in Aleppo, sondern den Bewaffneten die Möglichkeit geben, sich zu reorganisieren und zu verstärken

Zum US-Angriff in Deir Ezzor: Mit der Ankunft von über eintausend Elitesoldaten der syrischen Armee in Deir Ezzor schlägt die U.S.-Luftwaffe „blindlings“ und vor allem feige (Einsatz von Phosphor-Bomben) mit Jagdbombern auf Stellungen der Regierungstruppen zu,  als würde das Example einer Machtprobe oder eine Strafoperation durchgeführt.

Unmittelbar darauf starteten, rein zufällig, so genannte „I.S.I.S“-Militante, wie synchronisiert, Angriffe im Gebiet des Flughafens der Stadt mit einer Bodenoffensive.

 

Wir sind gegen jede Intervention, die nicht mit Einwilligung der syrischen Regierung erfolgt

Nur der innersyrische Dialog – ob in Genf, Moskau oder Damaskus – kann eine politische Lösung erbringen.

Friede kann nur mit einer Ausweitung der innersyrischen Versöhnungsinitiativen erreicht werden.

Und nur die Syrer selbst haben das Recht, über ihre Zukunft zu bestimmen.

V.i.S.d.P  Willi SchulzeBarantin  Postfach 701009, 60560 Frankfurt am Main

3. Oktober 2016

BERLIN REPORT: Thousands protest against US-NATO & TTIP in front of the Chancellor’s Office

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