Gaby Webers neuer Film: „Ein Geschenk des Himmels – wie Daimler-Benz Nazigold waschen durfte“

Es geht darum, wie unter der Regie von Ludwig Erhard und mit ausdrücklicher Erlaubnis der USA Daimler-Benz ab 1949 im grossen Stil das während des Zweiten Weltkrieges in der Schweiz versteckte Kapital waschen durfte. Laut offizieller Geschichtsschreibung will die US-Regierung ja stets auf der Suche nach Nazigold gewesen sein, aber die Realität ist eine andere. Und im Beipack wurden Nazis im Werk Mercedes-Benz Argentina untergebracht. Ihr Imperium war eine “monströse Organisation”, wie später Richter urteilen werden. Geldwäsche? Welch hässliches Wort! “Es war für die Deutschen ein Geschenk des Himmels”, sprach mir ihr oberster Strohmann, Jorge Antonio, ins Mikro. Wie dieses System von Währungsmanipulationen, Steuerhinterziehung, Korruption und schwarzen Kassen funktionierte, beschreibe ich in 55 Minuten mit zahlreichen Dokumenten und Interviews mit dem Historiker Karl-Heinz Roth, den langjährigen Daimler-Betriebsräten Tom Adler (Untertürkheim) und Eduardo Fachal (Buenos Aires) und eben Antonio.

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