Weißhelme in Aleppo – Auszug aus RT Bericht vom 24.8.2016

Auszug aus RT Bericht

https://deutsch.rt.com/meinung/40156-omran-aus-aleppo-krieg-um/

Ein weiteres, für uns als Zielpublikum im Krieg um unsere Herzen sehr wichtiges Element sind die sogenannten „Weißhelme“ (White Helmets). Man sieht sie im Omran-Video, wie in vielen anderen Videos und Fotos von Rettungsaktionen in syrischen Städten, wie sie mit weißen Helmen ausgestattet nach Opfern suchen. Diese „Weißhelme“ sind nach eigenen Angaben Freiwillige, die „neutral“ und „unbewaffnet“ sind. Und es spielt für sie keine Rolle, zu welcher Religion oder politischen Gesinnung die Opfer gehören.

Obwohl sich die Weißhelme selbst als neutral sehen, widersprechen sie der Bedeutung dieses Wortes bereits in der eigenen Beschreibung. Sie sind – wieder nach eigenen Angaben – „die größte Bürgervereinigung, die in Gebieten außerhalb der Regierungskontrolle operiert“. Des Weiteren behaupten sie, für „fast 7 Millionen Menschen die öffentliche Versorgung sicherzustellen.“

Für diese gigantische Aufgabe wähnen sich die Organisatoren der Weißhelme berechtigt, den diesjährigen Friedensnobelpreis zu beanspruchen. Und tatsächlich: am 9. August berichtet der schon oben gezeigte BILD-Redakteur Julian Röpcke als Einziger in der deutschen Medienlandschaft, dass die „Weißhelme“ für den Nobelpreis nominiert wurden. Abgesehen von AlJazeerahat sonst niemand weiter darüber berichtet, was seinen guten Grund hat. Das Komitee in Oslo veröffentlicht keine Nominierungen!

Das humanitäre Verdienst der Weißhelme soll auf keinen Fall durch die weitere Analyse geschmälert werden. Es soll aber zeigen, dass diese Menschen, die direkt am Einsatzort ihr Leben riskieren um anderes Leben zu retten, von ihren Organisatoren für eine fremdgesteuerte Propaganda instrumentalisiert werden.

Die Organisation hinter den Weißhelmen ist The Syrian Campaign (Die syrische Kampagne), welche laut eigener Auskunft als ein Unternehmen mit dem Namen „The Voices Project“ in Großbritannien registriert ist. Dieses Projekt The Syrian Campaign wird als „absolut unabhängig“ beschrieben, das „kein Geld von Regierungen, Unternehmen oder irgendjemandem, der direkt im syrischen Konflikt involviert ist, akzeptiert. Das erlaubt uns volle Autonomie, um das zu tun, was auch immer notwendig ist, um Leben zu retten.“

Doch das ist eine glatte Lüge, nicht die Einzige wohlgemerkt. Mark Toner, Pressesprecher des US-Außenministeriums, bestätigte am 27. April 2016, dass die USA 23 Millionen US-Dollar über die dem Ministerium unterstellte USAID an die Organisation überweisten. Auch die britische Regierung gehört zu den Geldgebern der Weißhelme bzw. The Syrian Campaign. Kein Wunder, ist doch der Gründer der Weißhelme nicht etwa ein Syrer, sondern ein Brite: James Le Mesurier. Als ein mit einem für ehrenvolle Dienste mit einer Queens Medal dekorierter Offizier der britischen Armee und Berater des Außenministeriums ist Le Mesurier nicht aus Spaß an der Freude oder etwa rein zufällig in Syrien aufgetaucht.

Omran Daqneesh und die Weißhelme sind das, was wir sehen sollen. Damit wir für die bevorstehende Schlacht um Aleppo auch richtig eingestellt sind, wenn es dann weitere Bilder wie Omran mit den Rettern mit weißen Helmen (die übrigens nicht wirklich Freiwillige sind, da sie einen Monatslohn von 150 US-Dollar erhalten) geben wird. Es wird von Assad, von Putin, den Iranern und Hezbollah berichtet werden, die Syrien in Schutt und Asche bomben. Das ist die Botschaft. Von den sogenannten „Rebellen“ erfährt man wenig bis gar nichts, als ob sie Geister wären. Auch das ist die Botschaft.

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