Verteidigungsamt dementiert Teilnahme Russlands und Syriens an Angriff auf UN-Konvoi (Sputniknews)

„Davon abgesehen, dass es keinen Beweis für Helikopter-Angriffe gibt, sondern nur die Aussage des Vertreters der White-Helmet, die prinzipiell und ausschließlich Schuldzuweisungen in Richtung Damaskus und Moskau machen – die unbeantwortete Frage ist, warum wird eine Hilfslieferung beim Ausladen angegriffen? Warum sollte die syrische Regierung oder das russische Militär eine Lieferung von Windeln und Decken vernichten wollen? Um mühsam ausgehandelte Vereinbarungen zu sabotieren?“ (fragt Thomas Pany im 2. Artikel hier unten)

https://de.sputniknews.com/panorama/20160920/312630131/un-konvoi-angriff-dementi-verteidigungsamt.html

Verteidigungsamt dementiert Teilnahme Russlands und Syriens an Angriff auf UN-Konvoi

Weder die russischen noch die syrischen Luftstreitkräfte haben Schläge auf den UN-Hilfskonvoi im Südwesten der syrischen Provinz Aleppo geflogen, wie der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, sagte.

„Darüber hinaus hat das russische Zentrum für Versöhnung in Syrien angesichts der Tatsache, dass der Konvoi durch die von Terroristen kontrollierten Territorien fuhr, ihn mit Drohnen begleitet“, sagte Konaschenkow.

Gegen 12:40 Uhr Ortszeit seien die Hilfsgüter erfolgreich zugestellt worden, wonach das Zentrum die Begleitung des Konvois eingestellt habe, erläuterte er weiter.

„Die russische Seite hat die weiteren Bewegungen des Konvois nicht verfolgt. Alle Informationen zu dem Standort der Wagenkolonne waren nur den Kämpfern bekannt, die diese Gebiete unter ihrer Kontrolle halten“, unterstrich der Sprecher des russischen Verteidigungsamtes.

Das Ministerium habe die Aufnahmen vor Ort analysiert und keine Beweise dessen gefunden, dass jegliche Munitionseinheiten die Wagenkolonne getroffen hätten.

„Es fehlen die charakteristischen Trichter, die Lkw zeigen weder Beschädigungen am Gehäuse noch Trennbrüche von einer Sprengwelle auf. Die Videoaufnahmen zeugen unmissverständlich von einem Brand, der seltsamerweise gleichzeitig mit der Offensive der Terroristen auf Aleppo begonnen hatte“, schlussfolgerte Konaschenkow.

Das Presseamt der Organisation der Vereinten Nationen hatte am Dienstag mitgeteilt, dass ein UN-Hilfskonvoi nordwestlich von Aleppo angegriffen worden sei. Westliche Medien schrieben den Angriff, bei dem es viele Tote und Verletzte gab, „syrischen oder russischen Flugzeugen“ zu. Als Quelle für diese Behauptung nannten sie die sogenannte „Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte“, die in London ansässig ist und in Opposition zur syrischen Regierung steht.

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