USA geben fast fünf Billionen US-Dollar für Kriege aus

Text der Analyse (englisch): http://watson.brown.edu/costsofwar/files/cow/imce/papers/2016/Costs%20of%20War%20through%202016%20FINAL%20final%20v2.pdf

Laut Dr. Neta Crawford, Professorin an der Brown University, und ihrer Analyse der Ausgaben des US-Kriegsministeriums, der Heimatschutzbehörde und der Behörde für Veteranen haben die USA annähernd 5 Billionen US-Dollar für die Kriege in Afghanistan und im Irak ausgegeben.

Crawfords Berechnung beziehen auch die für 2017 eingestellten Haushaltsbeiträge für die militärischen Operationen in Afghanistan, Irak und Syrien ein und summieren sich heute auf die schier unglaubliche Summe von 4,79 Billionen US-Dollar. Allein das Kriegsministerium veranschlagt für sich einen Betrag von 66 Milliarden US-Dollar, um in 2017 in diesen Ländern “aktiv werden zu können”.

In diesen Kosten sind nicht nur die reinen “Militärausgaben” berücksichtigt, sondern auch Posten wie Zinszahlungen und“ Aufbauhilfen” sowie “Folgekosten für das Militärpersonal”. Dabei sind die “unauffindbaren 6,5 Billionen US-Dollar” für die das Pentagon keine Belege mehr finden kann, natürlich noch nicht einmal eingerechnet. Dass diese für Geheimoperationen usw. eingesetzt wurden, dürfte höchstwahrscheinlich sein.

Dr. Crawford schreibt in ihrem Bericht weiter:

Prognostizierte Zinszahlungen für die Kosten bei den Übersee-Operationen werden bis 2023 mehr als 1 Billionen US-Dollar zu den bestehenden Schulden der USA hinzufügen. Bis 2053 werden die Zinsen mindestens 7,9 Billionen US-Dollar betragen, falls die USA den Weg nicht ändern wie sie für den Krieg bezahlen.

Abgesehen von dem unsäglichen Leid, dem Schmerz und den Tausenden von Toten infolge der US-Kriege, was hätte man mit diesen 5 Billionen US-Dollar alles an Gutem tun können. Sage mir noch einmal jemand von den Politdarstellern, dass wir kein Geld für humanitäre Dinge oder für soziales Engagement hätten.

%d Bloggern gefällt das: