Archive for August, 2016

24. August 2016

Droht israelischer Angriff? – USA empfehlen ihren Bürgern, Gazastreifen „schnellstens“ zu verlassen (RTdeutsch)

https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/40144-droht-israelischer-angriff-usa-empfehlen-flucht-gaza/

24.08.2016 • 12:46 Uhr

Die Vereinigten Staaten haben ihren Bürgern empfohlen, den Gazastreifen so schnell wie möglich zu verlassen. Auf US-Reisewarnungen dieser Art folgten oft israelische Militäroperationen.

Das US-Außenministerium empfiehlt seinen Bürgern im Gazastreifen, nach Israel und Ägypten auszureisen, da die Sicherheitslage instabil sei und gab eine Reisewarnung für das Gebiet aus:

„Der Gaza steht unter der Kontrolle der Hamas, einer ausländischen terroristischen Organisation. Die Sicherheitslage im Gaza und an seinen Grenzen ist gefährlich und instabil.“

Die Warnung erfolgte, nachdem sich über das Wochenende Israelis und palästinensische Milizen beschossen hatten. Am Sonntag schlug eine palästinensische Rakete in der israelischen Stadt Sderot ein. Daraufhin griff das israelische Militär mehrere Dutzend Ziele im Gazastreifen an.

Auf israelischer Seite wurde niemand verletzt. Die israelischen Angriffe forderten vier palästinensische Verletzte.

Vorherigen Reisewarnungen zum Gazastreifen der Vereinigten Staaten folgten oft massive israelische Angriffe.

24. August 2016

Satellitenaufnahmen deuten auf Präsenz französischer Truppen im Jemenkrieg auf Seite der Saudis hin (RTdeutsch)

Wie aus Satellitenmaterial, das jüngst auf Google Earth auftauchte, hervorgeht, scheint Frankreich stärker als gedacht in den militärischen Feldzug Saudi-Arabiens im Jemen involviert zu sein. Darauf deuten unter anderem neue Hangars auf einem Flugfeld nahe dem eritreischen Flughafen von Assab hin. Militärexperten schließen aus den Aufnahmen zudem auf eine beträchtliche Anzahl französischer Bodentruppen.

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Hier: https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/40138-satellitenaufnahmen-deuten-auf-prasenz-franzosischer/

24. August 2016

Syriens UN-Botschafter: Frankreich „inszenierte“ Giftgasattacke bei Damaskus (sputiknews)

http://de.sputniknews.com/politik/20160824/312251786/frankreich-giftgasattacke-damaskus.html

24.08.2016

Die Chemiewaffen-Attacke in Ghuta, einem Vorort von Damaskus, im Jahr 2013 war von der französischen Aufklärung bewusst organisiert worden, wie die Zeitung „The Independent“ unter Verweis auf Syriens UN-Botschafter Baschar al-Dschaafari schreibt.

Dschaafari geht demnach davon aus, dass der Chemiewaffeneinsatz ein Teil des Planes gewesen sei, die Rüstungsinspektoren der Uno von einem anderen Vorfall abzulenken, für den Extremisten verantwortlich gemacht wurden. Der schwedische Wissenschaftler Åke Sellström leitete damals die Untersuchungskommission der Uno in Syrien, die den Vorwurf von Chemiewaffeneinsätzen im syrischen Bürgerkrieg vor Ort prüfen sollte.

„Der Einsatz von Chemiewaffen bei Damaskus sollte Åke Sellström daran hindern, Aleppo zu besuchen, weil (Frankreich – Anm. d. Red.) wusste, wer die Chemiewaffen in Aleppo eingesetzt hatte“, zitiert die Zeitung Dschaafari. „Sie wollten Sellström mit allen Mitteln daran hindern, nach Aleppo zu gelangen, und deshalb haben sie in Damaskus unter Beteiligung der französischen Aufklärung Chemiewaffen eingesetzt.“

Der UN-Botschafter Frankreichs, François Delattre, bezeichnete diese Vorwürfe als „absurd“.

Bei dem Chemiewaffeneinsatz am 21. August 2013 in Ghuta waren über 1500 Menschen ums Leben gekommen. Die Untersuchungskommission teilte mit, dass es überzeugende Beweise für einen Chemiewaffeneinsatz gebe. Laut dem Bericht sollen bei dem Angriff Boden-Luft-Raketen mit dem Giftgas Sarin eingesetzt worden sein.

Ergebnis der umfangreichen internationalen Zusammenarbeit war letztlich die Vernichtung sämtlicher Chemiewaffenarsenale in Syrien. Die Schuldigen an jener Attacke seien allerdings bis heute nicht gefunden worden, schreibt „The Independent“ abschließend.

23. August 2016

US Warns Syrian Military…Against Operating Inside Syria!

http://www.ronpaulinstitute.org/archives/peace-and-prosperity/2016/august/21/us-warns-syrian-militaryagainst-operating-inside-syria/

Just when you thought US foreign policy could not get more absurd. Lt. Gen. Stephen Townsend, who is listed as „commander of US forces in Iraq and Syria,“ has issued a warning to the Syrian military that if its counter-insurgency operations on Syrian soil leave US troops on Syrian soil „feeling threatened,“ the US military would „defend itself.“

That needs to be broken down to even be believed.

The Syrian military is fighting an armed uprising on its own soil. The US government is training and equipping several factions of that armed insurgency, in this case the Kurdish YPG militia. The US military is also operating on Syrian soil alongside and in support of the YPG militia. Members of the YPG militia have, over the past several days, been firing on Syrian government forces. The Syrian air force returns fire on its own soil and the US military that is illegally operating on Syrian soil issues a warning to the Syrian government to stop firing on insurgents on Syrian soil!

The US government has a military „commander“ commanding US forces operating illegally — according to US and international law — on a foreign country’s soil.

Logic might suggest that if the US military does not want its Special Forces to feel threatened by Syrian government counter-insurgency activities, perhaps it should remove them from that foreign territory in which they are illegally operating.

But the empire creates its own logic and it is not for we mere mortals to understand it. If the Pentagon and the military-industrial complex want to threaten war in Syria (which will be de facto war with Russia) it is not our place to question it. We just plug in to our television screens and feel that soothing sound of state propaganda telling us it’s all being done to keep us safe. There, that feels better…

23. August 2016

Bereit zum Bomber-Abschuss? Pentagon warnt Moskau und Damaskus (sputniknews)

Das Pentagon hat bestätigt, dass die USA sowohl eigene Spezialeinheiten als auch von ihnen ausgebildete Rebellen vor Luftangriffen der syrischen und der russischen Luftwaffe verteidigen würden. Damit warnte Pentagon-Sprecher Peter Cook Moskau und Damaskus.

„Wir verteidigen unsere Kräfte am Boden. Wenn sie [Rebellen – Red.] Partner-Einsätze durchführen, müssen wir sie auch verteidigen“, antwortete Cook am Montageabend (Ortszeit) auf die Frage ob die USA bereit wären, russische oder syrische Flugzeuge abzuschießen. Washington habe das „Recht auf Verteidigung“, wenn die Luftwaffe Russlands oder Syriens die US-Kräfte gefährden sollten.

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http://de.sputniknews.com/politik/20160823/312235628/syrien-usa-russland-warnung.html

 

23. August 2016

Nach Gedenken in Moskau: Teilnehmer der Friedensfahrt zurück in Berlin (RTdeutsch)

Nach zwei Wochen endete gestern die Friedensrundfahrt von Berlin nach Moskau. Die rund 250 Teilnehmer der Tour erreichten mit einem Autokorso durch die deutsche Hauptstadt das Brandenburger Tor. Erschöpft von der über 4.000 Kilometer langen Fahrt aber zufrieden wurden die Friedensfahrer im Herzen Berlins begrüßt.

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https://deutsch.rt.com/inland/40100-nach-tour-bis-moskau-friedensfahrer/

23. August 2016

Top US commander warns Russia, Syria

In the most direct public warning to Moscow and Damascus to date, the new US commander of American troops in Iraq and Syria is vowing to defend US special operations forces in northern Syria if regime warplanes and artillery again attack in areas where troops are located.

http://edition.cnn.com/2016/08/21/politics/us-warns-syria-russia-on-attacks/

23. August 2016

BREAKING: US Occupation of Syria now official

„This is a historic and dangerous development which only increases the chances of total war.“
Over the last 24 hours, the United States has made clear its status as a hostile occupational force in Syria. Yesterday, the US issued a communique to the legitimate Syrian government and the Russian anti-terrorist coalition assisting the Syrians. The United States has indicated that it has carved out a swath of Syria with boots on the ground fulfilling the roles of active duty personnel, such as special ops forces, advisors, trainers, mechanics, and supporting units. The US has declared a no fly zone and threatened to target and shoot down Syrian and Russian planes within Syrian airspace [over the Kurdish autonomous region – ed].

 

As RT reports, US Commander of American forces in Iraq and Syria Lt. General Stephen Townshend stated: „“We’ve informed the Russians where we’re at … (they) tell us they’ve informed the Syrians, and I’d just say that we will defend ourselves if we feel threatened.“ Since, as Reuters reports, clashes between Kurdish and Syrian forces have intensified.
………..
In conclusion, the US‘ announcement marks a turning point in this conflict. If before there had been any ambiguity about the US‘ intentions in Syria – a plan to divide Syria which had been publicly elaborated in numerous pro-Atlanticist think tank publications such as those of the Brookings Institute or Council on Foreign Relations – then now the US has revealed its hand. This is a historic and dangerous development which only increases the chances of total war.
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23. August 2016

„Unter Ausschluss der USA“ – China soll größere militärische Rolle in Syrien spielen (RTdeutsch)

 

Stehen wir vor dem Beginn einer neuen anti-IS-Koalition mit Russland, dem Iran und China in Syrien? Wie könnte sich das auf das Gleichgewicht der Kräfte in der Region auswirken? Welche Reaktion könnte aus dem Westen zu erwarten sein, insbesondere aus den Ländern, die in Syrien beteiligt sind? RT hat mit mehreren Experten diskutiert, über den Zeitpunkt und das Gewicht von Chinas Entscheidung, der syrischen Regierung militärische Hilfe anzubieten.

Hier weiterlesen: https://deutsch.rt.com/meinung/40103-china-soll-grossere-rolle-in/

23. August 2016

Interview des Schweizer Radio und Fernsehen SRF mit Karin Leukefeld – Augenzeugin: «Die Front in Aleppo verschiebt sich dauernd»

 

Montag, 22. August 2016

Die 48-stündige Waffenruhe lässt auf sich warten: Syrische Regierungstruppen ringen mit russischer Hilfe um die Kontrolle der Stadt Aleppo. Auf der anderen Seite stehen bewaffnete Rebellengruppen. Journalistin Karin Leukefeld erzählt, wie sie die Lage in der Stadt erlebt.

Hier weiterlesen oder anhören: http://www.srf.ch/news/international/augenzeugin-die-front-in-aleppo-verschiebt-sich-dauernd

23. August 2016

Luftbrücke in den Krieg – GRÜNE treiben das Schlachten in Syrien voran (rationalgalerie)

http://www.rationalgalerie.de/home/luftbruecke-in-den-krieg.html

 

Autor: U. Gellermann 22. August 2016

Ein kleiner Junge blickt ins Nichts: Omran Daqneesh aus Aleppo. Das Nichts seiner Zukunft in einem Syrien des Krieges. Verloren sitzt er in der Ambulanz, einer der vielen Kriegsverlierer. Sein Bild ging um die westliche Welt. Seine Botschaft, manchmal im Kommentar zu lesen, machmal im antrainierten Reflex des Betrachters längst freigeschaltet: Der Russe war´s, Assad war´s. Lange Jahre gut gerüsteter Medienarbeit zahlen sich aus: Schon die schlichte Überlegung, dass es in jedem Krieg zwei Seiten gibt, ist dem gewöhnlichen Medien-Konsumenten aus dem Hirn amputiert. Die Frage nach Beweisen, nach Umständen, nach Ursachen gar, liegt ihm inzwischen so fern, wie die Entscheidungszentren, in denen dieser Krieg gemacht wird.

Tage später, nachdem Omrans Foto seine Wirkung getan hat, gibt es in einigen wenigen Medien, nicht mehr ganz vorn, eher hinten im Nebensächlichen, eine Notiz zum Fotografen des anrührenden Kinderbildes: Es hat ein Mann geschossen, der selbst schon auf einem Foto zu sehen war. Das zeigt ihn, wie er grinsend mit Kämpfern der Zenki-Milizen posiert. Das sind die Verbrecher, die ein anderes syrisches Kind enthauptet haben. Dieses Foto vom 5. August, das nicht annähernd die Popularität des Fotos mit dem kleinen Omran erlangte, zeigt sie: Die zweite Seite im syrischen Krieg. Die sogenannten Rebellen, Oppositionellen, Aktivisten. Auch der inzwischen weltberühmte Fotograf des Omran-Fotos wird in den einschlägigen Medien zu den „Aktivisten“ gezählt.

Wer ist das, die aktive Nour al-Din al-Zenki-Enthauptungs-Miliz? Bezahlt wird sie aus Saudi Arabien. In anständigen Teilen der Welt nennt man sowas nicht Aktivisten sondern Söldner. Bewaffnet wurden sie unter anderem von den USA, mit den beliebten BGM-71 TOW-Raketen, deren erste Modelle sich schon im Vietnamkrieg bewährt haben. Auch in Afghanistan waren sie dabei und natürlich auch im Irak. In all diesen humanitär einwandfreien Kriegen – wenn man den westlichen Medien glauben wollte – die von den USA und ihren Verbündeten in die Welt gesetzt wurden, um Freiheit und Demokratie mit Blut und Sprengstoff durchzusetzen. In den anständigen Teilen der Welt nennt man diesen Vorgang Imperialismus.

Die Nour al-Din al-Zenki-Miliz – zu denen der fotografierende Freund westlicher Medien so gute Beziehungen hat, dass man ihn für ein Mitglied dieser Truppe halten könnte – ist gut bekannt für Entführungen und Folter. Eine Truppe, die anläßlich der Wiener Friedens-Verhandlungen für Syrien im November 2015, auf die Liste der Terroristen kam, die auf keinen Fall an den Verhandlungen teilnehmen durften. Eine der widerlichen Terror-Gruppen, die unter dem Etikett „Oppositionelle“ ihrem Geschäftsmodell nachgehen: Für Geld marodieren. Das ist längst der Mainstream der anderen Seite im Syrienkrieg.

„Wir brauchen jetzt eine Allianz der Anständigen“, fordert Franziska Brantner, eine profilierte GRÜNE aus dem Winfried-Kretschmann-Wir-Können-Auch-CDU-Flügel. Und anständig findet sie, wenn „Bundesaußenminister Steinmeier . . . auf Moskau einwirkt, dass es seine Unterstützung für Assads Kriegsführung und Vernichtungsstrategie beendet.“ So geht grüner Anstand: Die Söldner, die USA und Saudi Arabien, die „andere“ Seite also einfach ausblenden und damit reinwaschen. Gemeinsam mit dem grünen Bundestagsabgeordneten Omid Nouripour, der tatsächlich noch jüngst einen Abzug aus Afghanistan für „kurzsichtig“ hielt, fordert sie jetzt im Namen der grünen Partei eine „Luftbrücke“ nach Aleppo.

Die Luftbrücken-Forderung ignoriert nicht nur mal eben internationales Recht. Sie beschimpft auch die russische und die syrische Seite, jene, die einer Luftbrücke zustimmen müssten: Zynisch seien die und menschenverachtend, steht im Papier der GRÜNEN. Wahrscheinlich füllt Frau Brantner gerade die Entrittsformulare für die „Atlantik-Brücke“ und die „Deutsch Atlantische Gesellschaft“ aus, beides Einfluss-Agenturen der USA, in denen Herr Nouripour bereits Vorstandsmitglied ist. Die grüne Partei: In Jugoslawien und Afghanistan schon dabei, spielt jetzt einem konditionierten Publikum den Friedensengel vor.

Franziska Brantner und Omid Nouripour gehören zur deutschen „Assad-muss-weg-Bewegung“. Wer das fordert, will den Krieg verlängern. Wer das fordert, der macht sich mit den islamistischen Mörderbanden in Syrien gemein. Wer das fordert, schließt sich freudig der US-Regime-Change-Politik an. Wer das auf seine Agenda setzt, der will das Schlachten in Syrien nicht beenden, sondern den Sieg der Scharia-Allianz durchsetzen, die Allianz der Unanständigen.

Wenn die grüne Allianz gewinnt, wird es viele kleine Jungen geben, die in einem Nichts-Land leben müssen. Einem Staat aus konkurrierenden Milizen, der Unterdrückung religiöser Minderheiten und der offenen Grenzen für jedermann, der sich ein Stück aus Syrien rausschneiden will: Die Türken, die Israelis, und natürlich die wahhabitischen Kataris, die dann endlich jene Gas-Leitung durch das Land legen können, die der Ober-GRÜNE Joschka Fischer so dringend für seine Nabucco-Pipeline braucht: So geht grüne Friedenspolitik.

23. August 2016

Waffenhandel: Vom Balkan über Saudi-Arabien in die Hände syrischer Dschihadisten | Telepolis

Vorwürfe gegen Kroatien und andere europäische Länder

In Syrien tobt seit 2011 ein Bürgerkrieg. Die Waffen, die die Dschihadisten dort einsetzen, kommen einer gemeinsamen Recherche des Investigative Reporting Network (BIRN) und des Organized Crime and Corruption Reporting Project (OCCRP) nach zu einem großen Teil aus Kroatien, Bosnien, Montenegro, Serbien, Rumänien, Tschechien, der Slowakei und Bulgarien. Aus Verträgen, Flugstatistiken und anderen Dokumenten schließt die BIRN/OCCRP-Kooperation, dass diese acht Länder seit 2012 Raketenwerfer, Panzerabwehrsysteme, Mörsergranaten, Sturmgewehre und Munition im Wert von etwa 1,2 Milliarden Euro in den Nahen Osten geliefert haben.

weiterlesen hier

http://www.heise.de/tp/artikel/49/49191/1.html

22. August 2016

Wir HumaniTÄTER Eine – kabarettistische Mission von und mit Jane Zahn @ Coop Anti-War Cafe Berlin 27.8.2016

Samstag, 27. August 2016 um 20 Uhr

von und mit
Jane Zahn

Jane Zahn ist Kabarettistin, Liedermacherin und Sängern. Sie lebt seit 2014 in Rheinsberg, wo sie ihre eigene Kleinkunstbühne betreibt. Ihr neues Programm „Wir Humanitäter“ knöpft sich die „humanitären Missionen“ genauso vor wie die „marktkonforme Demokratie“, die Selbstentmachtung des Bundestags genauso wie die entmenschlichten Kostenfaktoren. Zur Seite steht ihr Klofrau Rosa aus dem Reichstag, die auch schon in der Volkskammer die Toiletten unter sich hatte und sich daher bestens auskennt mit politischer Scheiße. Dialektisch und mit Dialekt, weiblich und selbstbestimmt, satirisch und messerscharf: Kabarett vom Feinsten!

Webseite:
http://www.janezahn.de

COOP ANTI-WAR CAFE BERLIN

Rochstr.3  U-Bahn Weinmeisterstr/Alexanderplatz
S-Bahn Hackescher Markt/Alexanderplatz

http://www.coopcafeberlin.de/ex/janezahn/janezahn7web

22. August 2016

London 8. Oktober – International Conference – Time to stop the war – Schluss mit dn Kriegen

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http://www.stopwar.org.uk/index.php/events/national-events/2082-08-october-london-15-years-on-time-to-stop-the-war

22. August 2016

Amtsgericht Stuttgart: Dürfen Zivilisten bis zu den Toren der US-Stützpunkte in Deutschland ihre Meinung äußern?

PRESSEMITTEILUNG

Mit der Bitte um Berichterstattung

Amtsgericht Stuttgart: Dürfen Zivilisten bis zu den Toren der US-Stützpunkte in Deutschland ihre Meinung äußern? 

Am kommenden Mittwoch, den 24. August, findet um 14 Uhr am Amtsgericht Stuttgart, Hauffstr. 5, eine Verhandlung statt, die Fragen über das Recht der Meinungsfreiheit bis zu den Toren der US-Stützpunkte in Deutschland aufwirft.  Die deutsch-amerikanische Friedensaktivistin und US-Bürgerin Elsa Rassbach wird das Amtsgericht bitten, die Rechtmäßigkeit eines Platzverweises zu überprüfen, der ihr im April 2016 vor dem US-Stützpunkt Kelley Barracks in Stuttgart-Möhringen erteilt wurde. Sie hat zudem bei dem Polizeipräsidium Stuttgart Widerspruch gegen die Anordnung des Platzverweises eingelegt.

Am 19. April lief Frau Rassbach am frühen Morgen bis kurz vor dem Tor der Kelley Barracks, dem Sitz des US-Afrika-Kommandos (AFRICOM). Sie fragte dem alleinstehenden US-Militärpolizisten dort wie sie einen Offenen Brief von US-Bürgern und -Bürgerinnen, der die US-Drohnen-Tötungen kritisiert, an General Rodriguez, dem damaligen Kommandeur von AFRICOM, übergeben könnte.  Rassbach sagt, sie habe im Gespräch mit dem US- Militärpolizisten nur kurz erwähnt, dass viele Kinder durch die illegalen US-Drohnen-Anschläge getötet werden, die teilweise von AFRICOM in Stuttgart aus dirigiert werden. AFRICOM ist für alle US-Militäreinsätze in Afrika zuständig, darunter für die US-Drohnen-Basen in Djibouti, Ethiopian, Burkina Faso, Südsudan, Uganda, Kenya, und Seychelles. Die US-Drohnen-Basen in Afrika werden auch für die Drohnen-Attentaten in Jemen eingesetzt.

In ihrem Widerspruch vom 16. August 2016 schrieb Rassbach dem Polizeipräsidium: „Während meines kurzen Gesprächs mit dem US-Militärpolizisten war ich höflich und habe nicht versucht, die US-Basis zu betreten. Zu meiner Überraschung legte der US-Militärpolizist mir Handschellen an. Ich leistete dagegen keinen Widerstand. Das Benehmen des US-Militärpolizisten war jedoch unverhältnismäßig und beinhaltete eine Freiheitsberaubung ohne Grund. Sicherlich kommen sehr oft Menschen zum Tor vor den Kelley Barracks und fragen den Militärpolizisten dort dies und jenes. Es gibt keinen Schild oder anderen Hinweis, dass man dort nicht laufen darf. Ich hatte kein Verbrechen begangen und hatte nicht vor, die Kelley Barracks zu betreten.”

Der US-Militärpolizist rief zwei nahestehende deutsche Polizisten hinzu. Der US-Militärpolizist versuchte sich den deutschen Polizisten gegenüber durch eine falsche Behauptung zu rechtfertigen; er sagte, dass Frau Rassbach keinen Ausweis dabei habe (wie in einem Video im Besitz von Frau Rassbach festgehalten wird). Jedoch nachdem Frau Rassbach von den Handschellen befreit wurde und in ihre Handtasche greifen könnte, hat sie sich sofort durch ihren US-Reisepass mit Niederlassungserlaubnis in Deutschland ausgewiesen.

Frau Rassbach sagt, dass sie dann friedlich mit den zwei deutschen Polizisten zum Straßenrand von der Plieninger Straße gelaufen sei. „Plötzlich erteilte einer der Polizisten mir einen mündlichen Platzverweis; er sagte mir, dass ich 100 Meter weiter auf dem Bürgersteig laufen müsste”, schreibt Rassbach in ihrem Brief an dem Polizeipräsidium. „Der Platzverweis war unangemessen, weil ich überhaupt keine Gefahr für die öffentliche Sicherheit oder Ordnung war.  Ich habe dann gesagt, dass ich den Offenen Brief dem General Rodriguez noch zukommen lassen möchte“.  Daraufhin haben die Polizisten Frau Rassbach zum Polizeirevier gebracht.  „Ich habe keinen Anlass für den Platzverweis gegeben“, so Rassbach, „und der Polizist hat mir auch keine Begründung für den Platzverweis mitgeteilt“.  Aus Kostengründen wird Frau Rassbach sich vor dem Amtsgericht selbst verteidigen.

„Für mich wirft der Fall beim Amtsgericht Stuttgart einige wichtige Fragen auf“, fügt Frau Rassbach hinzu. „Zum Beispiel, welches Recht auf freie Meinungsäußerung haben Zivilisten bis zu den Toren der US-Stützpunkte in Deutschland? Darf das US-Militärpersonal auch außerhalb der Tore der US-Stützpunkte Gewalt gegen Zivilisten anwenden? Wenn ja, unter welchen Umständen? Welche Zuständigkeiten haben die deutschen Behörden in, um und um die US-Militärstützpunkte herum? Wieso erlauben die deutschen Behörden die Vorbereitung der illegalen Tätigkeiten der US-Regierung, wie z.B. die Drohnen-Attentate, auf deutschem Boden?“

Am 29. August findet ab 10 Uhr die diesjährige Konzert-Aktion der Gruppe Lebenslaute unter dem Motto „Schlussakkord dem Drohnenmord“ vor dem AFRICOM statt. Mit Werken von Mozart, Beethoven, Saint-Saens, Pasquay u.a. Vorgetragen von fast 100 Orchestermusikern und Chorsängern.

Kontakt:  Elsa Rassbach, Tel.: 0170 738 1450   Email: elsarassbach@gmail.com.

Frau Rassbach, eine in Berlin lebende Rentnerin, freiberufliche Journalistin und Filmemacherin, ist seit den 1960er in der US- und deutschen Friedensbewegung aktiv. Sie ist Mitglied in der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigten KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) und in Attac, Mitbegründerin der deutschen Drohnen-Kampagne und im Koordinierungskreis der Ramstein-Kampagne, die eine Demo mit über 5000 TeilnehmerInnen vor der US-Basis Ramstein Air Base im Juni 2016 organisiert hat und weitere Aktionen für 2017 plant. Frau Rassbach ist auch Sprecherin in Deutschland für die US-Friedensorganisationen CODEPINK, Frauen für den Frieden, und die United National Antiwar Coalition (UNAC).

Offener Brief der US-Friedensorganisationen, den Frau Rassbach am 19. April übergeben wollte:

http://news.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Frieden/Offener_Brief_Angela_Merkel.pdf

Originalfassung des Briefes:

http://news.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Frieden/Open_Letter_to_Angela_Merkel_engl.pdf

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