Niedriger Ölpreis, weniger Einnahmen: Unternehmen in Saudi-Arabien haben Zehntausende Beschäftigte entlassen. Die sitzen dort fest (junge Welt)

Die rosigen Zeiten in Saudi-Arabien sind vorbei. Die als sunnitische Führungsmacht auftretende Ölmonarchie muss angesichts eines Einnahmedefizits von 100 Milliarden US-Dollar im vorigen Jahr den Gürtel enger schnallen. Bei den privilegierten saudischen Staatsbürgern selbst sind diese Einschränkungen bisher kaum spürbar. Leiden müssen andere, nämlich jene Abertausende vornehmlich aus Südasien stammende Ausländer, auf deren harter Arbeit die orientalische Glitzerwelt in der Wüste basiert. Mehrere zehntausend Beschäftigte des Bausektors wurden auf die Straße gesetzt. Die meisten warten noch auf ausstehende Lohnzahlungen der letzten Monate, andere können auch aus formaljuristischen Gründen gar nicht zurück in ihre Heimat.

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https://www.jungewelt.de/2016/08-24/038.php

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