Jemen bildet neue Regierung: Weiterer Rückschlag für Saudi-Arabien (RTdeusch)

 

In der jemenitischen Hauptstadt Sanaa trat erstmals seit zwei Jahren das Parlament zusammen. Die Abgeordneten unterstützen die Regierung um das Huthi-Bündnis und den Ex-Präsidenten Ali Abdullah Salih. Saudi-Arabien versucht weiter, dessen ehemaligen Stellvertreter, Mansur Hadi, einzusetzen.

Am vergangenen Wochenende trat im Jemen erstmals seit den politischen Unruhen im Februar 2014 ein Parlament zusammen. Aufgrund des Krieges, den Saudi-Arabien gegen das Land führt, konnte nur die Hälfte der Abgeordneten an der Sitzung teilnehmen. In der Versammlung unterstützten die Abgeordneten einstimmig die kürzlich von den Huthi-Rebellen eingesetzte Regierung.

Die Abgeordneten bestätigten Salah al-Sammad als Vorsitzenden des Obersten Politischen Rates, wie die neue Regierung sich bezeichnet. Bei einer Zeremonie am Sonntag erklärte al-Sammad, die neue Regierung sei ein „historischer Schritt und eine positive Entwicklung für den Wiederaufbau des Jemen“. Er sieht in der gemeinsamen Regierung die Möglichkeit, in Zukunft effektiver auf die saudischen Angriffe zu antworten.

Dieser Vorgang könnte einen wichtigen Schritt zur politischen Stabilisierung des Landes darstellen. Das Parlament hatte im November 2014 den Übergangspräsidenten Mansur Hadi abgelöst, der daraufhin nach Saudi-Arabien flüchtete. Seitdem versuchen Saudi-Arabien und die anderen Golfstaaten, ihren Kandidaten mithilfe einer militärischen Intervention wieder einzusetzen.

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