Osteuropa nährt Kriege in Syrien und Jemen (sputniknews)

29.07.2016

Die Regierungen der mittel- und osteuropäischen Länder haben in den letzten vier Jahren Waffen im Wert von 1,2 Milliarden Euro nach Syrien und in den Jemen geliefert, schreibt die Zeitung „Kommersant“ am Freitag.

Laut einer gemeinsamen Untersuchung des Reportprojekts für organisierte Kriminalität und Korruption (OCCRP) und des investigativen Reporter-Netzwerks Balkan (BIRN) liefern die Regierungen von acht mitteleuropäischen Ländern seit einigen Jahren illegal Waffen an Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), Jordanien und die Türkei. Der Rüstungsumsatz zwischen diesen Ländern belief sich in den letzten vier Jahren auf rund 1,2 Milliarden Euro. Vor dem Arabischen Frühling 2011 hatte es fast keine Lieferungen dieser Art gegeben. Die Waffen gelangen schließlich in die Hände der Freien Syrischen Armee sowie von Terrororganisationen wie dem IS.

Siehe: http://de.sputniknews.com/zeitungen/20160729/311831435/osteuropa-syrien-jemen.html

 

http://de.sputniknews.com/panorama/20160730/311854681/ukraine-terroristen-trainingslager-grenze-krim.html

Trainiert IS im Süden der Ukraine?

30.07.2016

Kämpfer der Terrormiliz IS sammeln sich an der nördlichen Grenze zur Schwarzmeer-Halbinsel Krim, wo ihnen die Ukraine Trainingslager zur Verfügung gestellt hat, wie Ruslan Balbek, Vizepremier der Halbinsel Krim, mitteilte.

„Uns sind die Trainingscamps im Gebiet Cherson der Ukraine bekannt, wo die Anhänger der Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat) geschult werden“, sagte Balbek beim Treffen mit den französischen Abgeordneten.

„Wir sind zutiefst darüber besorgt, dass die ukrainische Seite als Gegenleistung für die Anti-Russland-Sanktionen den islamistischen Radikalen erlaubt, im Gebiet Cherson an rechtswidrigen Aktivitäten teilzunehmen und parallele Machtstrukturen zu bilden“, so Balbek.

Es sei auch möglich, dass die Radikalen die ukrainische Staatsführung erpressen und dabei die ukrainischen Atomkraftwerke ausnutzen könnten. Dies könne eine Gefahr sowohl für Russland als auch für Europa darstellen.

Eine Delegation französischer Parlamentarier, die von dem ehemaligen Verkehrsminister und Abgeordneten Thierry Mariani geleitet wird,  ist am Freitag auf der Halbinsel eingetroffen. Die Politiker werden die Städte Simferopol, Jalta und Sewastopol besuchen.

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