Kommunale Initiativen fordern Aufnahme von Flüchtlingen aus Griechenland (proasyl.de)

Mitte Juni hat der Osnabrücker Stadtrat einen Antrag beschlossen, der fünfzig Flüchtlinge aus Griechenland direkt nach Osnabrück bringen soll. Die Initiative »50 aus Idomeni« hatte vorher über 1.400 Unterschriften für das Vorhaben gesammelt.
Dr. Renate Vestner-Heiser von der Initiative »50 aus Idomeni« übergibt die gesammelten Unterschriften an den Osnabrücker Oberbürgermeister.

Das ist nur eine von vielen Initiativen, die kommunal das bewerkstelligen wollen, was die Politik auf Bundesebene nicht schafft: Die schnelle Aufnahme von Schutzbedürftigen aus Griechenland. Auch in Wuppertal, Mannheim, Essen oder im Wendland fordern Bürger*innen ihre Kommunen dazu auf, Flüchtlinge direkt aus anderen Ländern aufzunehmen.

Grund dafür ist auch: Die groß angekündigten europäischen Relocation-Programme funktionieren nicht. Weder aus der Türkei, noch aus Griechenland oder Italien werden Flüchtlinge in nennenswerter Zahl auf andere EU-Länder verteilt. Die allermeisten Schutzsuchenden sitzen dort weiter unter erbärmlichen Bedingungen fest.
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