Annonce im Tagesspiegel: Für Verständigung und gemeinsame Sicherheit mit Russland

Am Sonntag, den 19. Juni, erscheint der folgende Text als Annonce im Tagesspiegel:

Für Verständigung und gemeinsame Sicherheit mit Russland

Wir vergessen nicht: Am 22. Juni 1941 begann das faschistische Deutschland gegen die
Sowjetunion einen Vernichtungskrieg von unvorstellbarer Grausamkeit. 27 Millionen
Sowjetbürger fielen dieser Aggression zum Opfer: 9 Millionen sowjetische Soldaten wurden getötet, Frauen, Männer, Kinder und alte Menschen auf brutale Weise ermordet, sind verhungert und erfroren, das Land wurde verwüstet und ausgeplündert. Bei der Befreiung Europas vom Faschismus trugen die Völker der Sowjetunion die Hauptlast.

Wir sind empört: Heute, 75 Jahre danach, wird Russland wieder als Feind dämonisiert. Trotz anderslautender Zusicherung ist die NATO – und mit ihr die Bundeswehr – bis zur
russischen Westgrenze vorgedrungen. Entgegen der gegenüber Russland eingegangenen Verpflichtung sollen dort nun auch Truppen und schweres Kriegsgerät stationiert werden. Damit wachsen die Spannungen und die Gefahr unkontrollierbarer Eskalation.

Wir fordern in Übereinstimmung mit der Mehrheit unserer Bevölkerung: Statt auf Drängen Washingtons noch stärker auf Konfrontation gegen Russland zu setzen, muss sich die Bundesregierung glaubhaft für Frieden und Sicherheit zwischen unseren Völkern einsetzen.

Keine Beteiligung an NATO-Manövern und Truppenstationierungen an den Grenzen
Russlands! Verbale und militärische Abrüstung! Beendigung der Sanktionen gegen Russland!

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