Archive for Mai 4th, 2016

4. Mai 2016

Syrische Opposition ruft Putin zu Hilfe bei Beendigung von Terror in Aleppo auf (sputniknews)

 

Die syrische Opposition hat Russlands Präsident Wladimir Putin in einem Schreiben aufgerufen, bei der Beendigung der Terrorangriffe auf Aleppo zu helfen. Das teilte der Generalsekretär der Jugendpartei für Gerechtigkeit und Entwicklung in Syrien, Barwin Ibrahim, RIA Novosti mit.

Siehe: http://de.sputniknews.com/politik/20160504/309631589/syrien-opposition-schreiben-putin-hilfe.html

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4. Mai 2016

(RTdeutsch) Edward Snowden warnt vor Totalüberwachung durch autonome, solarbetriebene Drohnen

Mit Smartphones und autonomen Drohnen in die Totalüberwachung – Whistleblower Edward Snowden sieht die Zukunft düster

In einem am Dienstag erschienen Artikel warnt der Whistleblower Edward Snowden vor der zunehmenden Überwachung durch autonome Drohnen. Nicht nur Einzelpersonen, ganze Gesellschaften seien durch die Entwicklung unbemannter, solarbetriebener Überwachungsfluggeräte gefährdet.

Hier weiter: https://deutsch.rt.com/international/38142-edward-snoweden-warnt-vor-totaluberwachung/

 

4. Mai 2016

Experten: Nicht-atomarer Krieg zwischen Großmächten wird zunehmend wahrscheinlicher (sputniknews)

http://de.sputniknews.com/zeitungen/20160504/309630897/nicht-atomarer-krieg.html

In den vergangenen zwei Jahren hat sich die Situation in der Welt immer weiter angespannt: Es entstehen immer neue Merkmale für Konflikte zwischen den größten Militärgroßmächten. Zu diesem Schluss sind die Experten des Waldai-Klubs Andrej Suschenzow und Michael Kofman gekommen.

In ihrem Bericht „Warum ein Krieg zwischen Großmächten möglich ist“ erwähnten die Experten die Konfrontation zwischen Russland und der Nato nach den Ereignissen der letzten Jahre in der Ukraine, den Stellvertreterkrieg in Syrien und im Jemen zwischen dem Iran und Saudi-Arabien, die jüngste Krise zwischen Russland und der Türkei sowie die Spannungen im Südchinesischen Meer.

Solche Konflikte können spontan ausbrechen: Erst Anfang 2015 hatte die Nato Angst vor einer möglichen Invasion Russlands in die baltischen Länder, aber niemand dachte in Brüssel damals, dass sich die Beziehungen zwischen Russland und einem anderen Mitglied der Allianz in Gestalt der Türkei anspannen könnten.

Den Autoren des Berichts zufolge reduzieren hochpräzise Waffen und Raketenabwehrsysteme die eindämmende Rolle der Atomwaffen, aber umfassende Bodeneinsätze sind unwahrscheinlich. Gleichzeitig sei die Besetzung des feindlichen Territoriums kein Kriegsziel mehr: Selbst der Gedanke an eine Besetzung Europas, Russlands oder Chinas sehe absurd aus, so die Experten: Das Ziel sei inzwischen, den Gegner aus der Liste der Länder des 21. Jahrhunderts zu „streichen“ und ihn in das 20. oder sogar 19. Jahrhundert zurück zu versetzen.

Erste Schläge in einem solchen Krieg werden fast ausschließlich von Elektronen versetzt – im Cyberraum, im Weltall und im elektromagnetischen Spektrum, um die Verwaltungssysteme der Armee und die wichtige nationale Infrastruktur des Gegners zu vernichten.

Der Experte Kofman stellte fest, dass sich die internationalen Beziehungen inzwischen in die früheren Epochen zurückversetzen, darunter sogar in die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg, als ebenfalls Voraussetzungen für Kriege zwischen Großmächten entstanden.

Es wäre aber noch zu früh, zu behaupten, dass die Atomwaffen ihr eindämmendes Potenzial verlieren, sagte dazu ein Offizier des russischen Verteidigungsministeriums. Wenn das so sei, dann seien die Krisen um die Atomprogramme solcher Länder wie Iran oder Nordkorea nicht so wichtig für die gesamte Weltgemeinschaft gewesen.

Dafür scheint die These von einer neuen Konfrontation begründet zu sein. Deutschland wolle im Juli die EU zur Bildung einer neuen einheitlichen europäischen Armee auffordern, behauptet die britische Zeitung „Financial Times“. Berlin habe davon jahrzehntelang gesprochen, doch nach dem Kalten Krieg schien diese Idee nicht mehr akut zu sein, findet der Bundestagsabgeordnete Roderich Kiesewetter (CDU). Doch nach der jüngsten Wende der USA zum Asien-Pazifik-Raum und der raschen Destabilisierung der Situation an den östlichen und südlichen EU-Grenzen sei Deutschland zum gesamteuropäischen Zusammenwirken auf dem Sicherheitsgebiet bereit. Nach seiner Auffassung könnte eine einheitliche europäische Armee die Aufgaben erfüllen, die die USA unwahrscheinlich übernehmen werden. Zu diesem Zweck seien ein einheitlicher europäischer Generalstab, ein EU-Verteidigungsministerrat, die gemeinsame Nutzung der Militärtechnik und die Festigung des Zusammenwirkens im Bereich Cybersicherheit nötig.

Das wäre allerdings nur eine Imitationsarmee, findet seinerseits Wladimir Jewssejew vom russischen Institut für GUS-Studien. „Die Nato und die USA sind vorerst bereit, Europa nur die polizeilichen Funktionen zu überlassen. Entscheidungen bezüglich der europäischen Sicherheit werden in Washington und nicht in Brüssel getroffen“, so der Politologe. „Ohne die USA sind die europäischen Militärstrukturen kaum lebensfähig, was unter anderem der Einsatz in Libyen deutlich zeigte, wo die Franzosen und Briten bald keine Munition mehr hatten, so dass die Amerikaner ihre Flugzeuge aus Afghanistan verlegen mussten, um ihnen zu helfen.“ Und was die potenziellen Gegner der einheitlichen EU-Armee angehe, so sollte man keine Illusionen haben“, so Jewssejew weiter. „Mit der Terrorbekämpfung befassen sich die Geheimdienste, und gegen das Nato-Mitglied Türkei wird die EU keinen Krieg beginnen. Diese Idee gehört der Nato, und sie muss von den Deutschen umgesetzt werden: Der Gegner könnte nur Russland werden.“

4. Mai 2016

Konfrontation USA/NATO/Russland

USA raten anderen Ländern von Kontakten mit Moskau ab – Lawrow

Siehe: http://de.sputniknews.com/politik/20160504/309633690/USA-Laender-Kontakte-Moskau-Lawrow.html

Russland reagiert auf Nato und verlegt Truppen in den Westen

Die russische Armee verlegt drei Divisionen an die Westgrenze des Landes. Damit reagiert Moskau auf die verstärkte Präsenz der Nato in Osteuropa. Der militärische Aufmarsch gegen Russland ist aus der Sicht von Washington notwendig, weil Russland als Bedrohung gesehen wird.

Hier weiter: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/05/04/russland-reagiert-auf-nato-und-verlegt-truppen-in-den-westen/

4. Mai 2016

„The Assassination Complex“: Jeremy Scahill & Glenn Greenwald Probe Secret US Drone Wars in New Book (Democracy Now)

As the Obama administration prepares to release for the first time the number of people it believes it has killed in drone strikes in countries that lie outside of conventional war zones, we look at a new book out today that paints a very different picture of the U.S. drone program. „The Assassination Complex: Inside the Government’s Secret Drone Warfare Program“ is written by Jeremy Scahill and the staff of The Intercept, and based on leaked government documents provided by a whistleblower. The documents undermine government claims that drone strikes have been precise. Part of the book looks at a program called Operation Haymaker in northeastern Afghanistan. During one five-month period, nearly 90 percent of the people killed in airstrikes were not the intended targets. The book is based on articles published by The Intercept last year. It also includes new contributions from NSA whistleblower Edward Snowden and The Intercept’s Pulitzer Prize-winning journalist Glenn Greenwald. We speak with Jeremy Scahill and Glenn Greenwald.

weiter hier
http://www.democracynow.org/2016/5/3/the_assassination_complex_jeremy_scahill_glenn

4. Mai 2016

Jutta Ditfurth und die Neocon-Querfront

+ Über die Instrumentalisierung des Antisemitismusvorwurfs, linke Kooperationen mit Neocon-Pressure-Groups und das tiefe deutsche Bedürfnis, „Opfer“ „antizionistisch-antisemitischer Angriffe“ zu sein:
„Jutta Ditfurth und die Neocon-Querfront“
http://achtermai.org/2016/04/jutta-ditfurth-und-die-neocon-querfront/

+ Der israelische Regisseur Dror Dayan und seine Organisation F.O.R. Palestine gehören zu den Zielscheiben von Ditfurths Kampagnen.
M&R sprach mit dem Regisseur Dror Dayan über die Lage im Westjordanland, israelische Propaganda und deutsche Komplexe.

„Schulter an Schulter“
http://www.melodieundrhythmus.com/mr-3-2016/schulter-an-schulter/

4. Mai 2016

(RTdeutsch) Recherche: Hillary Clinton verantwortlich für Saringas-Geheimoperation und Tod Tausender Syrer

https://deutsch.rt.com/international/38131-massenmorderin-hillary-clinton/

4.05.2016

Laut Recherchen des investigativen US-Journalisten und Pulitzer-Preisträgers Seymour Hersh ist die US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton verantwortlich für eine Geheimoperation im Jahr 2012, in welcher Sarin aus libyschen Giftgas-Beständen mit Hilfe der CIA nach Syrien geschmuggelt und dort von islamistischen Rebellen eingesetzt wurde. Der Giftgasanschlag wurde später der al Assad-Regierung in die Schuhe geschoben und sollte als Vorwand für eine Militär-Intervention der USA dienen.

Von Rainer Rupp

Ist die US-Präsidentschaftskandidatin für Tausendfachen Giftgasmord verantwortlich? Das hat jedenfalls der vielfach ausgezeichnete, weltbekannte US-Enthüllungsjournalist Seymour Hersh jetzt in einem Interview mit Alternet.org behauptet. Obamas ehemalige Außenministerin Hillary Clinton sei nicht nur die Hauptverantwortliche, sondern auch mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit über alle Details einer mörderischen Geheimdienstoperation informiert gewesen, die vor knapp drei Jahren für über Tausend syrische Zivilisten einen grausamen Tod zur Folge hatte.

Im Rahmen dieser Operation brachten in 2012 islamistische Rebellen das tödliche Giftgas Sarin aus den Beständen der geschlagenen libyschen Armee mit aktiver Hilfe der CIA nach Syrien. Dort haben dann syrische Halsabschneider der von Saudi Arabien und der Türkei unterstützten Al-Kaida Nachfolgeorganisation Al-Nousra im Verein mit den von Washington offiziell geförderten, sogenannten „gemäßigten Terroristen“ am 21. August 2013 das Sarin in der syrischen Stadt Ghuta eingesetzt.

Bei dem Sarin-Einsatz starben geschätzte 1.200 Menschen, unbeteiligte Männer, Frauen und viele Kinder, einen qualvollen Tod. Damals wurde der grausige Anschlag von westlichen Regierungen und Medien einstimmig und sofort und ohne weitere Prüfung der rechtmäßigen syrischen Regierung in Damaskus in die Schuhe geschoben. Die neokonservativen Kriegstreiber in den USA und Europa ereiferten sich, der syrische Präsident Assad habe damit die von Präsident Obama gezogene, so genannte „Rote Linie“ überschritten. Unter Verweis auf das angeblich gelungene Beispiel Libyen drängten sie mit Macht auf den Beginn eines westlichen Luftkriegs gegen Syrien. Damit sollte die syrische „Opposition“ in Damaskus an die Macht gebombt werden, obwohl schon damals eine – seither veröffentlichte – Analyse der DIA (Der militärische Nachrichtendienst der USA) davor gewarnt hatte, dass die so genannte „syrische Opposition“ so gut wie ausschließlich aus fanatisierten, islamistischen Gewaltextremisten bestand.

In zwei früheren Untersuchungen in der “London Review of Books” – „Whose Sarin“ (Wessen Sarin?) vom Dezember 2013 und „The Red Line and the Rat Line“  (Die Rote Linie und die Rattenlinie) vom April 2014 – hatte Seymour Hersh bereits nachgewiesen, dass die Obama-Regierung fälschlicherweise der Assad-Regierung die Schuld für den Sarin-Anschlag gab, um den Vorwand als Kriegsgrund zu nutzen. Hersh verwies darin auch auf einen Bericht von Experten des britischen Geheimdienstes, wonach das in Ghuta eingesetzte Sarin nicht aus den Lagerbeständen der syrischen Armee kam. Hersh enthüllte auch, dass eine im Jahr 2012 geschlossene Geheimvereinbarung zwischen dem US-Außenministerium, den Regierungen der Türkei, Saudi-Arabiens und Katars gab, wonach ein unter falscher Flagge geführter Sarin-Angriff Assad angelastet und den Vorwand für ein direktes militärisches Eingreifen der USA und ihrer Verbündeten liefern sollte.

In „Die Rote Linie und die Rattenlinie“ schrieb Hersh damals:

„Laut der Bedingungen der Vereinbarung kam die Finanzierung aus der Türkei, sowie aus Saudi Arabien und Katar, die CIA, mit der Unterstützung von MI6, war verantwortlich dafür, dass die Waffen aus Gaddafis Arsenalen nach Syrien geliefert wurden.“

Dafür, dass es damals Giftgasvorräte, darunter Sarin, in den Arsenalen Gaddafi gab, gibt es außer den Untersuchungen von Hersh auch unabhängige Berichte, z.B. hier, und hier und hier. Daraus geht auch hervor, dass das US-Konsulat in Bengasi, die Hochburg islamistischer Rebellen in Libyen, eine „Rattenlinie“ in Form des Schmuggels von Gaddafis erbeuteten Waffen durch die Türkei nach Syrien betrieben hat.

Hersh ist nicht der einzige investigative Reporter, der die False Flag des Sarinanschlags in Syrien aufgedeckt hat. Christoph Lehmann veröffentlichte z.B. am 7. Oktober 2013 seine Rechercheergebnisse unter dem Titel: „Top Regierungsbeamte der US und Saudi-Arabiens sind für den Chemiewaffeneinsatz in Syrien verantwortlich“. Auf der Grundlage von signifikant unterschiedlichen Quellen als die von Hersh verwendeten, kam auch Chris Lehmann zum selben Schluss:

„Die Spur der Beweise führt direkt zum Weißen Haus, zum Vorsitzenden der Joint Chiefs of Staff Martin Dempsey, zu CIA-Direktor John Brennan, zum saudischen Geheimdienstchef Prinz Bandar und zum Innenministerium Saudi-Arabiens.“

Und als ob das nicht genug wäre, auch die endgültige Analyse der von der US-Regierung nach dem Anschlag gesammelten Beweismittel durch zwei führende US-Analysten, die im Lloyd-Post Bericht des weltberühmten MIT-Instituts in Boston veröffentlicht wurde, ergab, dass „die Interpretation der forensischen Beweismittel, die die US-Regierung vor und nach dem Angriff vom 21. August gesammelt hat, können unter gar keinen Umständen korrekt sein.“

Doch welche Rolle hat die derzeit aussichtsreichste Kandidatin der Demokratischen Partei auf die US-Präsidentschaft, Hillary Clinton, in diesem inzwischen auf weiten Strecken aufgeklärten, verbrecherischen Komplott gespielt? In dem eingangs erwähnten Interview mit Alternet.org hat Hersh die damalige US-Außenministerin Hillary Clinton zum ersten Mal direkt mit der Bengasi „Rattenlinie“ in Zusammenhang gebracht. Der von Seiten des US-Außenministeriums vor Ort in Bengasi für die Geheimoperation verantwortliche US-Botschafter Christopher Stevens war am 11. September 2012 gemeinsam mit einigen seiner geheimdienstlichen Mitarbeitern von einer der konkurrierenden, lokalen Islamistengruppen erschossen worden. Auf diesen Botschafter Stevens bezieht sich Hersh im Alternet.org Interview, wenn er sagt:

„Der Botschafter, der getötet wurde, war als Mann bekannt, der sich nicht in irgendeiner Weise der CIA in den Weg gestellt hätte. Wie ich bereits geschrieben habe, hat er sich am Tag der Verladung [der Waffen] mit dem lokalen CIA-Chef und Vertretern der Rederei getroffen. Er war sicherlich bewusst daran beteiligt und war sich auch vollkommen im Klaren, worum es ging. Und da gibt es einfach keine Möglichkeit, dass jemand, der in einer solch sensiblen Position war wie er, nicht zuvor mit dem Chef gesprochen hat, egal über welchen Kanal.“

Und der Chef aller US-Botschafter war damals Außenministerin Hillary Clinton, die „Königin des Chaos“, wie der Titel des sehr lesenswerten, jetzt auf Deutsch erschienenen Buchs von Diana Johnstone heißt.

4. Mai 2016

Exklusiv-Interview mit Karzai: „USA bekämpfen Terrorismus in den falschen Gegenden“ (deutsch.rt)

 

Hamid Karzai, der ehemalige Präsident Afghanistans, wirft den USA im Exklusiv-Interview mit RT-Reporterin Maria Finoshina vor, bei der Transition und dem Kampf gegen die Taliban und al-Kaida versagt zu haben. Laut seiner Einschätzung ist der Kampf gegen den Terrorismus aussichtslos, solange Washington nicht Stellung gegen den Radikalismus seiner eigenen Alliierten bezieht.

Zum Video: https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/38126-rt-exklusiv-interview-mit-karzai/

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