1.776 Milliarden US-Dollar wurden im Jahr 2014 weltweit für Militär ausgegeben. Das waren 2,3 % des weltweiten Brutto-Inlandsprodukts oder 245 $ pro Mensch auf dem Globus . Gleichzeitig stirbt alle fünf Sekunden ein Kind an Hunger. Der Welternährungsexperte Jean Ziegler nennt Hunger eine Massenvernichtungswaffe.
Wenn Deutschland wirklich mehr Verantwortung übernehmen will, dann sollte die Bundesregierung sich für eine Welt ohne Krieg und für zivile Krisenprävention einsetzten. Rüstungsexporte müssen verboten und die Aufrüstung der Bundewehr beendet werden. 4,5 Mrd. $ fehlen für die Nahrung und Versorgung der Flüchtlinge aus Syrien in den Nachbarländern. 4,3 Mrd. Euro kostet die Beschaffung der 350 Stück des Schützenpanzers PUMA die Bundesregierung.
8,8 Millionen Menschen sterben pro Jahr weltweit an Hunger, 24.000 Menschen pro Tag. Es ist ein Ziel der UNO, die Zahl der Hungernden zu halbieren. Bereits 60 Mrd. $ würden dafür ausreichen. Das wären nicht mal fünf Prozent der derzeitigen weltweiten Militärausgaben!
Morgen Mittwoch, den 20.1.2016 um 20 Uhr im Babylon-Kino
präsentiert das Uranium Film Festival die Yellow Oscar Doku
„THE RETURN OF NAVAJO BOY“
Regisseur Jeff Spitz aus den USA ist Berlin zu Gast
und stellt seinen Erfolgsfilm persönlich vor.
Mit Unterstützung des Arbeitskreises Berliner Uranmunition
1942 begann in unmittelbarer Nähe des noch heute bestehenden Handelspostens Goulding’s der kommerzielle Abbau von Uranmineralen. «Yellow Dirt», gelber Dreck, nannten die Ureinwohner das radioaktive Metall, das in ihrem weitläufigen Reservat reichhaltig vorhanden ist.
Im Zweiten Weltkrieg gaben die Navajos ihr Einverständnis zum Bau von letztlich mehr als 500 Minen. Als die Arbeiten in den 1980er-Jahren gestoppt wurden, hatten private Unternehmen im Auftrag der Regierung rund vier Millionen Tonnen des kostbaren Metalls ausgebeutet. Die Ureinwohner aber bezahlten einen hohen Preis. Minenarbeiter waren Radondämpfen ausgesetzt. Sie und ihre Nachfahren leiden deshalb überproportional an Krebs und Geburtsdefekten. Und immer noch gelten die Siedlungsgebiete in der Nähe der ausgedienten Uran-Minen als weitgehend unbewohnbar. Weil Häuser aus radioaktiv durchsetztem Baumaterial erstellt wurden und Winde den giftigen Staub durch sämtliche Ritzen bliesen. Selbst heute konsumieren Tausende von Navajos Trinkwasser, das aus verschmutzten Quellen stammt, sagt die nationale Umweltschutzbehörde EPA.
Jeff Spitz, Filmregisseur aus den USA:
„Ich bin in die Welt des Indigenen Films eingetaucht, Plötzlich und ohne vorherigen Kontakt mit den Native Americans, den Indianern. Ich habe eigentlich nur versucht, die Personen in einem alten Film „Navajo Boy“ aus den 1950er Jahren zu finden. Meine Suche nach ihnen führte mich ins Monument Valley und in eine erstaunliche Navajo Familiengeschichte über Hollywood, den Uranbergbau und ein vermisstes Baby. Die Cly- Familie akzeptierte mich. Wir hatten keine Ahnung, wohin die Arbeit an dem Dokumentarfilm uns führen würde. Ich habe gelernt, wie man die Dinge von innen nach außen sehen kann und nicht wie ein Reporter nur von außen. Gemeinsam machten wir den Film aus der Sicht der Navajo-Indianer. Ich fühle mich in vielerlei Hinsicht gesegnet, vor allem, weil ich dieser Familie beistehen konnte, um ihnen zu helfen, sich mit einem lange verschollenen Bruder wieder zu vereinen. Aber auch jetzt ist es schwer für uns herauszufinden, was man tun kann wegen Offenbarungen der Kontamination durch Uran und all der erschreckenden gesundheitlichen Gefahren, die wir ins Bild gesetzt haben. Die Rückkehr des Navajo-Jungen hat Menschen auf der ganzen Welt fassungslos gemacht. Es löste eine Untersuchung der sogenannten Navajo-Uran Häuser aus. Wir haben Sponsoren gefunden, damit die Familie der Navajo, die in dem Film vorgestellt wird, nach Washington DC reisen konnte und ihren Fall an Hochschulen im ganzen Lande zeigen konnte. Ihre Geschichte geht weiter.
Die Rückkehr des Navajo-Junge, ein Film, der die Welt verändern kann!
Posted in Allgemein |
Kommentare deaktiviert für Mittwoch, 20.1. um 20 Uhr im Babylon-Kino präsentiert das Uranium Film Festival die Yellow Oscar Doku „THE RETURN OF NAVAJO BOY“
Ein Film über den Drohnenkrieg und seine (möglichen) Folgen.
Mit dem Fahrradkino gegen den Drohnenkrieg – Von Büchel nach Ramstein bit.ly/1Ot0Yhb
Nikolaus Huhn, gelernter Tischler und geprüfter Gebäudeenergieberater des Handwerks.
Die Angst ist der wahre Feind.
Wir denken immer, es wäre der Hass.
Doch es ist die Angst.
(Gandhi)
Posted in Allgemein |
Kommentare deaktiviert für Wie man Terroristen und Flüchtlinge macht – Mit dem Fahrradkino gegen den Drohnenkrieg – Von Büchel nach Ramstein
Propagandistisch benutzter Anlass für den Protest: die von Präsident Wiktor Janukowitsch verweigerte Unterschrift unter ein Assoziierungsabkommen mit der EU. Für das Nein der ukrainischen Regierung gab es sowohl ökonomische als auch politische Gründe.
Nachdem die Banken in Griechenland sich jährlich über 1,5 Milliarden Euro aus Provisionen und Gebühren einsacken und ihre Preispolitik nicht mäßigen wollen, erwägt die Regierung die Schaffung eines bankübergreifendes Abrechnungssystem für Plastikgeld-Transaktionen, um eine Senkung der horrenden Gebühren zu bewirken
Mittlerweile stehen die USA tatsächlich dort, wo sie Dwight D. Eisenhower partout nicht sehen wollte
Vor genau 55 Jahren, am Dienstag, den 17. Januar 1961, wandte sich der 34. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, Dwight D. Eisenhower, in einer Fernsehansprache an die Nation. Nach acht Jahren an der Spitze der Regierung trat „Ike“, wie ihn seine Anhänger nannten, nun von der politischen Bühne ab und in drei Tagen würde der Siebzigjährige sein Amt feierlich an den dreiundvierzigjährigen John F. Kennedy abgeben.
London (IRNA)- Wie die Menschenrechtsgruppe in Syrien mitteilte, hat die Terrorgruppe IS 175 Kinder zur Kriegsführung an die Front von Rakka und Aleppo entsandt.
Der IS hat diese in den besetzten Städten rekrutiert, ausgebildet und an die Front geschickt.
Ein Teil dieser Kinder wurden an die Front von Rakka, wo der IS gegen die sogenannten syrischen Demokraten kämpft und eine weitere Anzahl nach Aleppo entsandt.
Die Menschenrechtsgruppe hat bislang den Tod von 12 Kindern in Reqa dokumentiert.
Sie wollen eine Zeitung gegen Krieg und Ausbeutung, unabhängig von Parteien, Verbänden und Konzernen? Die junge Welt gehört mehrheitlich der Genossenschaft ihrer Leserinnen und Leser. Sie setzt auf Aufklärung, kritische Analyse und Information. Wir schicken Ihnen junge Welt drei Wochen kostenlos und unverbindlich zu.
Das Probeabo beginnt jeweils an einem Montag und endet automatisch – falls Sie keine andere Option wählen.
Thanks to Ecuadorean diplomatic work, the founder of WikiLeaks could potentially be cleared of any future criminal charges in Sweden
Ecuadorean Foreign Minister Ricardo Patiño confirmed Friday that his country granted the request submitted by Swedish authorities to interrogate Julian Assange in London, which could possibly result in the dropping of any future criminal charges against him.
“Before (the Sweedish authorities) file three of the possible trials, they asked to go to the Ecuadorean embassy in London in order to collect his declarations,” said the state official in an interview with Radio Publica.
“Julian Assange benefits from our protection for being exiled, and remains under the Ecuadorean juridiction.”
Patiño explained that the procedure was the result of a two-month negotiation between the whistleblower and Swedish authorities.
In der Nacht auf den 17. Januar 1991 begann mit dem massivsten Bombardement der Geschichte der erste US-geführte Krieg gegen den Irak. Um 2.30 Uhr schlugen die ersten Bomben in Bagdad ein. Das Fernsehen war live dabei. Während der 42 Tage dauernden »Operation Wüstensturm«, für die Washington in den Monaten davor 580.000 eigene Soldaten und 80.000 von verbündeten Ländern am Persischen Golf in Stellung gebracht hatte, flogen die USA und ihre NATO-Partner im Durchschnitt 2.000 Angriffe pro Tag.
Posted in Allgemein |
Kommentare deaktiviert für »Mutter aller Schlachten« »Neue Weltordnung« in Nahost: Mit dem Bombardement im Irak begann eine ganze Reihe US-geführter Kriege und Interventionen (junge Welt)
Pedram Shahyar, ist ein langjähriger politischer Aktivist, dessen Familie aus dem Iran nach Deutschland flüchtete, als er zwölf Jahre alt war.
Seit mehr als einem Jahr arbeitet Pedram Shahyar für das Nachrichtenportal KenFM, das von dem langjährigen Journalisten Ken Jebsen geleitet wird.
Wir haben erhebliche Differenzen mit einigen der Standpunkte von Ken Jebsen:
Ken Jebsen hat bis 2014 wiederholt mit Jürgen Elsässer, und dessen sehr rechtslastigen Nachrichtenportal Compact zusammengearbeitet, sich dann teilweise von ihm distanziert. Ken Jebsen äussert aber weiterhin den Wunsch nach Zusammenarbeit. Zitat: “Ich will, das beide „Lager“ erkennen, dass sie extreme Schnittmengen haben. Um miteinander zu arbeiten, nicht gegeneinander, und diese überschüssige Energie positiv nutzen können.”
Wir hingegen lehnen Zusammenarbeit unter solchen Vorzeichen strikt ab.
Wir weisen auch KenFM’s wiederholte verbale Ausbrüche gegen linke Bewegungen zurück, gegen linke Medien und gegen die Tageszeitungen junge Welt und Neues Deutschland. Dies geht hin bis zu der Behauptung, diese linken Medien würden ein Progrom gegen ihn veranstalten.
In einer Zeit, in der rechte und rechtspopulistische Bewegungen massiv an Stärke gewinnen, halten wir Äusserungen wie: ‘die Kategorien von rechts und links seien überholt’ oder etwa ’was haben Begriffe wie Rechts oder Links heute noch zu bedeuten? NICHTS! Es sind nur noch Worthülsen. Beliebig einsetzbar für oder gegen jedes Lager’ für grundlegend falsch. Ebenso halten wir Appelle, nicht an Wahlen teilzunehmen, weil eigentlich alle Politiker korrupt seien, für wenig zielweisend.
Im KenFM nahestehenden Nachrichtenportal “Free21“ kann man ähnliche Töne vernehmen. Der Titel eines kürzlich veröffentlichten Beitrags lautet: “Linker und rechter Rassismus“ und weiter heisst es “Ideologische Irrwege – linker und rechter Rassismus im Fall der Übergriffe auf Frauen in der Silvesternacht: Grundsätzlich ist Ideologie immer im Weg, wenn es darum geht, die Welt objektiv wahrzunehmen, zu bewerten und Schlüsse zu ziehen. Das gilt für Links genauso wie für Rechts. Die ausländerfeindliche Hetze ist nur das ideologische Pendant zu einer genauso ideologisch motivierten Willkommenskultur naiver Linker“.
Vor dem Hintergrund dieser grundsätzlichen Vorbehalte, möchten wir auf den folgenden sehr interessanten Beitrag hinweisen.
Seit den schrecklichen Ereignissen an Silvester kommt Köln nicht mehr zur Ruhe. Waren die ersten die darauf mit Kundgebungen und anderen Aktionen reagierten aus linken Strukturen und Einzelpersonen, schlachteten die Medien die Ereignisse medial aus. Meist selbst in einer sexistischen Weise und mehrheitlich in einem rassistischen Duktus.
Amman(iribnews)- Tausende Flüchtlinge aus Syrien an den jordanischen Grenzen sind nach Angaben der Hilfsorganisation „das internationale Komitee vom Roten Kreuz“(IKRZ) auf rasche internationale Hilfe angewiesen.
Die offzielle IKRZ-Sprecherin, Hala Shamlawi, äußerte heute ihre tiefe Besorgnis über die prekäre Lage der mehr als 16000 syrische Flüchtlinge an den jordanischen Grenzen hin und bekräftigte, dass sie dringend Hilfe benötigen.
Shamlawi fügte hinzu, diese Flüchtlinge befinden sich in einer sehr schwierigen Lage, viele von ihnen sind krank, verletzt, Schwanger, Kinder oder alt. Ihnen müsse deshalb sehr schnell geholfen werden, betonte sie.
In diesem Zusammenhang sagte der jordanische Regierungssprecher, Mohammed al-Momani, täglich werden durchschnittlich 50 bis 100 Frauen, Kinder, ältere Menschen oder Kranke aus Syrien ins Land gelassen.
Posted in Allgemein |
Kommentare deaktiviert für Internationales Komitee des Roten Kreuz (IKRZ): 16000 Syrer an den jordanischen Grenzen brauchen schnelle Hilfe
Das Bombardement der alliierten Kräfte im Irak war der erste mediengerecht inszenierte »Hightech«-Krieg. Der westlichen Bevölkerung wurden die »chirurgischen Schläge« allabendlich im Fernsehen vorgeführt, und durch den Anschein »sauberer«, unblutiger Angriffe wurde deren Akzeptanz beträchtlich gesteigert. Tatsächlich wurden die meisten Angriffe mit konventionellen Bomben durchgeführt, die ungelenkt, aber flächendeckend mit ungeheurer Zerstörungskraft auf die irakischen Städte niedergingen. Am Ende waren bei 110.000 Luftangriffen 88.500 Tonnen Bomben auf das Zweistromland, die einstige Wiege der Zivilisation, abgeworfen worden. Die Kosten trug zu einem guten Teil Deutschland, das 15 Milliarden DM beisteuerte.