In Berlin-Marienfelde startete am Donnerstag das erste deutsche Festival mit Dokumentarfilmen von ukrainischen, russischen und deutschen Regisseuren zum Bürgerkrieg in der Ukraine.
Der erste Tag des Ukraine-Film-Festivals „Demokratie im Feuer“ war bewegend. Er begann mit einer Skype-Schaltung in eine Küche nach Odessa. Dort hatten sich Angehörige von Menschen versammelt, die im brennenden Gewerkschaftshaus am 2. Mai 2014 umkamen. Im schummrigen Licht der Küchenlampe berichteten die Angehörigen, dass sie nach wie vor in Angst vor dem Rechten Sektor leben. Es sei unerträglich dass Angehörige der Brand-Opfer vom Gewerkschaftshaus heute bei den Gerichtsprozessen gegen Anti-Maidan-Aktivisten von maskierten Anhängern des Rechten Sektors bedroht werden.
https://www.freitag.de/autoren/ulrich-heyden/filme-aus-einem-gespaltenen-land
