Moskau: IS-Terroristen fliehen aus ihrer Hochburg in Syrien

Moskau/Rakka (sputniknews/IRIB)- Die Kämpfer der Terrormiliz „Islamischer Staat“ haben ihre Stellungen in der syrischen Stadt Rakka verlassen und fliehen zur türkischen Grenze.
Einige Terror-Milizen schossen den Fahnenflüchtigen hinterher und verschanzten sich in Zivilhäusern, wie ein Stadtbewohner gegenüber RIA Novosti erklärte. „Nach den gestrigen Luftschlägen haben sich die Terrormilizen auf den Straßen eine Schießerei geliefert. Dies geschah zwischen einer Gruppe, die fliehen wollte, und denen, die sie daran hindern  wollten. Die meisten Kämpfer, die sich auf den Kontrollpunkten in der Stadt befanden, verschanzten sich in Häusern der Zivilbevölkerung ohne Zustimmung der Eigentümer. Ein Teil der Militanten ausländischer Herkunft begab sich in Jeeps zur türkischen Grenze“, sagte der Bewohner. Im Rahmen des verstärkten Einsatzes gegen die Terrorgruppierung Islamischer Staat flogen in den vergangenen Tagen mehrere russische Langstreckenbomber des Typs Tu-95MS und strategische Überschallbomber Tu-160 Luftattacken gegen den IS. Insgesamt feuerten sie mehr als 30 Raketen gegen Stellungen der Terroristen in den Provinzen Rakka, Homs und Aleppo ab. Wie zuvor Verteidigungsminister Sergej Schoigu dem Präsidenten und Oberbefehlshaber Wladimir Putin mitteilte, wurde die Zahl der russischen Luftangriffe in Syrien verdoppelt. Die russische Luftwaffe fliegt seit dem 30. September auf Bitte der Regierung in Damaskus Angriffe gegen die Terrororganisationen IS und al-Nusra-Front, die in den vergangenen Jahren weite Teile Syriens unter Kontrolle gebracht hatten.
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