Archive for November 20th, 2015

20. November 2015

Moskau: IS-Terroristen fliehen aus ihrer Hochburg in Syrien

Moskau/Rakka (sputniknews/IRIB)- Die Kämpfer der Terrormiliz „Islamischer Staat“ haben ihre Stellungen in der syrischen Stadt Rakka verlassen und fliehen zur türkischen Grenze.
Einige Terror-Milizen schossen den Fahnenflüchtigen hinterher und verschanzten sich in Zivilhäusern, wie ein Stadtbewohner gegenüber RIA Novosti erklärte. „Nach den gestrigen Luftschlägen haben sich die Terrormilizen auf den Straßen eine Schießerei geliefert. Dies geschah zwischen einer Gruppe, die fliehen wollte, und denen, die sie daran hindern  wollten. Die meisten Kämpfer, die sich auf den Kontrollpunkten in der Stadt befanden, verschanzten sich in Häusern der Zivilbevölkerung ohne Zustimmung der Eigentümer. Ein Teil der Militanten ausländischer Herkunft begab sich in Jeeps zur türkischen Grenze“, sagte der Bewohner. Im Rahmen des verstärkten Einsatzes gegen die Terrorgruppierung Islamischer Staat flogen in den vergangenen Tagen mehrere russische Langstreckenbomber des Typs Tu-95MS und strategische Überschallbomber Tu-160 Luftattacken gegen den IS. Insgesamt feuerten sie mehr als 30 Raketen gegen Stellungen der Terroristen in den Provinzen Rakka, Homs und Aleppo ab. Wie zuvor Verteidigungsminister Sergej Schoigu dem Präsidenten und Oberbefehlshaber Wladimir Putin mitteilte, wurde die Zahl der russischen Luftangriffe in Syrien verdoppelt. Die russische Luftwaffe fliegt seit dem 30. September auf Bitte der Regierung in Damaskus Angriffe gegen die Terrororganisationen IS und al-Nusra-Front, die in den vergangenen Jahren weite Teile Syriens unter Kontrolle gebracht hatten.
20. November 2015

Interpol identifiziert 5800 ausländische Extremisten im Irak und in Syrien

Sevilla (IRIB) – Die internationale Polizeibehörde Interpol hat 5800 ausländische Extremisten identifiziert, die sich den Terroristen im Irak und in Syrien angeschlossen haben.

Sie seien aus etwa 50 Ländern in die Krisenregion eingereist, sagte Interpol-Generalsekretär Jürgen Stock am Mittwoch bei einer Anti-Terror-Konferenz im spanischen Sevilla.

Insgesamt kämpfen 25.000 Extremisten in den Reihen der IS-Terrormiliz und anderer terroristischer Gruppierungen, fügte er hinzu. Die Polizei sammelte diese Informationen.

Ranghohe Polizisten aus aller Welt nahmen in Sevilla an einer dreitägigen Anti-Terror-Konferenz teil.

20. November 2015

Über 30.000 Terroristen nach Syrien und in den Irak gereist

Sidney (Press TV) – Über 30.000 Personen sind, den Angaben des Instituts für Wirtschaft und Frieden (IEP) zufolge, in den vergangenen vier Jahren aus verschiedenen Regionen der Welt in den Irak und nach Syrien gereist, um sich der Terrorgruppe IS anzuschließen.
Die IEP teilte am gestrigen Dienstag mit, dass seit 2011 ca. 8.000 europäische Staatsbürger sich den aktiven Terrorgruppen angeschlossen haben. Ca. 15.000 weitere Menschen sollen aus den und Nachbarländern, und aus den nordafrikanischen Ländern, die Schauplatz von tödlichen Terroranschlägen sind, nach Syrien und in den Iraks gereist sein. Circa 7.000 davon sollen allein in den ersten sechs Monaten diesen Jahres in diese Länder gegangen sind, was von einem Anstieg dieses Prozesses zeugt.
Die Zahl der Opfer der Terroranschläge, so dieser Bericht weiter, ist im vergangenen Jahr, mit einem 80 prozentigen Anstieg im Vergleich zum Jahr 2013, auf 32.658 Tote gestiegen.
Die Kosten der Terrorbekämpfung betrugen 32, 9 Milliarden Dollar im Jahr 2013, und stiegen im Jahr 2014 auf die unglaubliche Zahl von 52, 9 Milliarden Dollar an.
20. November 2015

[Sputnik] Kuwaiter IS-Extremist kaufte Waffen in Ukraine – Medien

Das Extremistennetz, das der Finanzierung und Bewaffnung der Terrormiliz Islamischer Staat verdächtigt wird, hat Waffen in der Ukraine gekauft, wie die Agentur France Press am Freitag mitteilt.
http://de.sputniknews.com/panorama/20151120/305793829/kuwait-islamischer-staat-waffen-ukraine.html
20. November 2015

junge Welt: Zweifel an Geheimdienstinformationen Angeblicher »Kopf« der Attentäter als einer der Toten vom Einsatz in Saint-Denis identifiziert

Von Hansgeorg Hermann, Paris
 
Die Pariser Staatsanwaltschaft hat am Donnerstag mittag einen der Toten der Polizeioperation von Saint-Denis als den gesuchten Pariser Attentäter Abdelhamid Abaaoud »formell« identifiziert. Der 28jährige gebürtige Marokkaner mit belgischem Pass war der Öffentlichkeit in den Tagen nach den Anschlägen von Paris, bei denen am vergangenen Freitag 130 meist junge Menschen ums Leben kamen, als Planer und »Kopf der Kommandoaktion« präsentiert worden.
 
Der französische Ministerpräsident Manuel Valls begrüßte »die Neutralisierung eines der Köpfe der Attentate«. Erhebliche Zweifel an dieser Version äußerten Sicherheitsexperten und Psychologen – allesamt ehemalige Polizei- und Militärberater. Abaaoud habe »weder das intellektuelle noch das mentale Profil eines Kriegsherrn« gehabt.
 
Zweifel an den Geheimdienstinformationen, die am Mittwoch zu einem sieben Stunden dauernden konzertierten Einsatz französischer Sicherheitskräfte gegen eine mutmaßliche Terrorzelle in Saint-Denis im Norden von Paris geführt hatten, gaben auch Sprecher der Polizei in der Tageszeitung Libération zu Protokoll. Das Haus, in dem während der Aktion acht Verdächtige gestellt und drei von ihnen getötet wurden, sei zum Teil von Hausbesetzern bewohnt gewesen, die mit den Anschlägen in Paris »absolut nichts zu tun gehabt« hätten. Außerdem hätten sich Angaben zu technischen Einzelheiten, die für den Einsatz von Bedeutung gewesen seien, als falsch erwiesen.
 
Regierungschef Valls hatte am Vormittag vor der Nationalversammlung vor »Terroranschlägen mit chemischen oder biologischen Waffen« gewarnt. Der Auftritt von Valls erinnerte fatal an die Lügen der US-amerikanischen Dienste, die zum Irak-Krieg führten. Medienvertreter stellten die Frage, warum der Ministerpräsident »ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt« Angst in der Bevölkerung schüre. Er hatte von den Abgeordneten verlangt, den von Präsident François Hollande verfügten »Ausnahmezustand« um mindestens drei Monate zu verlängern.
20. November 2015

Over 1 Million Syrians Returned Home Since Beginning of Russian Campaign

Nov 11, 2015, Sputnik News

More than one million Syrians have returned home since Russian airstrikes began on September 30, Russian Deputy Foreign Minister Alexei Meshkov said Wednesday.

“Since the beginning of Russian operations, according to UN structures, more than one million people have returned to their homes in Syria,” Meshkov said at a press conference in Moscow.

On September 30, Russia launched an air campaign in Syria at the request of President Bashar Assad targeting terrorist positions with precision airstrikes. The operations has been coordinated with the Syrian army.

Since the beginning of the air campaign, the Russian Aerospace Forces have carried out more than 1,800 sorties, destroying more than 2,000 terrorist positions. Several hundreds of terrorists were killed, dozens of command centers and ammunition depots were destroyed.

20. November 2015

Wolfgang Borchert: Sag Nein!

 

Dann gibt es nur eins!

Du. Mann an der Maschine und Mann in der Werkstatt. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst keine Wasserrohre und keine Kochtöpfe mehr machen – sondern Stahlhelme und Maschinengewehre, dann gibt es nur eins:

Sag NEIN!

Du. Mädchen hinterm Ladentisch und Mädchen im Büro. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst Granaten füllen und Zielfernrohre für Scharfschützengewehre montieren, dann gibt es nur eins:

Sag NEIN!

Du. Besitzer der Fabrik. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst statt Puder und Kakao Schießpulver verkaufen, dann gibt es nur eins:

Sag NEIN!

Du. Forscher im Laboratorium. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst einen neuen Tod erfinden gegen das alte Leben, dann gibt es nur eins:

Sag NEIN!

Du. Dichter in deiner Stube. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst keine Liebeslieder, du sollst Haßlieder singen, dann gibt es nur eins:

Sag NEIN!

Du. Arzt am Krankenbett. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst die Männer kriegstauglich schreiben, dann gibt es nur eins:

Sag NEIN!

Du. Pfarrer auf der Kanzel. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst den Mord segnen und den Krieg heilig sprechen, dann gibt es nur eins:

Sag NEIN!

Du. Käpten auf dem Dampfer. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst keinen Weizen mehr fahren – sondern Kanonen und Panzer, dann gibt es nur eins:

Sag NEIN!

Du. Pilot auf dem Flugfeld. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst Bomben und Phosphor über die Städte tragen, dann gibt es nur eins:

Sag NEIN!

Du. Schneider auf deinem Brett. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst Uniformen schneidern, dann gibt es nur eins:

Sag NEIN!

Du. Richter im Talar. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst zum Kriegsgericht gehen, dann gibt es nur eins:

Sag NEIN!

Du. Mann auf dem Bahnhof. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst das Signal zur Abfahrt geben für den Munitionszug und für den Truppentransport,dann gibt es nur eins:

Sag NEIN!

Du. Mann auf dem Dorf und Mann in der Stadt. Wenn sie morgen kommen und dir den Gestellungsbefehl bringen, dann gibt es nur eins:

Sag NEIN!

Du, Mutter in der Normandie und Mutter in der Ukraine, du, Mutter in Frisko und London, du, am Hoangho und am Mississippi, du, Mutter in Neapel und Hamburg und Kairo und Oslo – Mütter in allen Erdteilen, Mütter in der Welt, wenn sie dir morgen befehlen, ihr sollst Kinder gebären, Krankenschwestern für Kriegslazarette und neue Soldaten für neue Schlachten, Mütter in der Welt, dann gibt es nur eins:

Sagt NEIN! Mütter, s a g t N E I N !

 

20. November 2015

Xinhua – China demands U.S. stop „provocations“ in South China Sea

China`s People`s Liberation Army Navy commander Wu Shengli on Thursday called on the United States to stop its „provocations“ in the South China Sea. The Chinese navy, „bearing the bigger picture of bilateral ties in mind,“ had exercised „maximum restraint“ in the face of U.S. provocations, Admiral Wu of the People`s Liberation Army`s Navy told Admiral Scott Swift, commander of the U.S. Pacific Fleet, in a meeting in Beijing.
http://news.xinhuanet.com/english/2015-11/20/c_134834759.htm
20. November 2015

Warum er den Friedensnobelpreis ablehnt: Ex-Präsident von Uruguay Jose Mujica 

“Es ist der Krieg, der dem Friedensnobelpreis das Gesicht gibt, in dieser Welt. Darum dachte ich mir, ich werde diesen Preis ablehnen. Es gibt Krieg in jeder Ecke der Welt, muss dies eigentlich sein? Es führt zur Depression. Die moderne Art und Weise zu kämpfen, aufgrund der technologischen Entwicklungen und Fortschritte dient nur dazu, die Regierungen reich zu machen. Ich denke, für den Frieden müssen alle Völker der Welt zusammen kommen und NEIN zum Krieg sagen.“

20. November 2015

RT Deutsch – Diese Menschen senden zur rechten Zeit die richtige Botschaft

Nach den Terroranschlägen vom letzten Freitag in der Hauptstadt Frankreichs hat sich ein muslimischer Mann auf dem Platz der Republik in Paris die Augen verbunden und alle aufgefordert, die ihm vertrauen, auch wenn er Muslim ist, ihn zu umarmen. Etliche Pariser kamen der Aufforderung nach und setzten so ein klares Zeichen gegen Islamophobie. In einer Szene liegen ihm sogar zwei Frauen weinend in den Armen
https://deutsch.rt.com/kurzclips/35649-menschen-senden-zur-rechten-zeit/
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