Archive for November 13th, 2015

13. November 2015

USA brüskieren China mit Bomber-Überflug im Südchinesischen Meer – sputniknews.com

Die Piloten zweier US-Bomber des Typs B-52 haben die Aufforderung des chinesischen Militärs, den Luftraum nahe den Spratly-Inseln im Südchinesischen Meer zu verlassen, ignoriert.

Weiterlesen: http://de.sputniknews.com/militar/20151113/305602124/b-52-nach-china.html#ixzz3rO0buBPv

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13. November 2015

Erdogan fordert vor G20 erneut Schutz- und Flugverbotszone in Syrien – fordert die Ablösung von Assad

Der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu hat für einen internationalen Einsatz von Bodentruppen in Syrien unter Beteiligung seines Landes ausgesprochen.

Luftangriffe auf die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) reichten nicht aus, sagte Davutoglu dem Sender CNN International. Die Türkei fordert die Ablösung von Syriens Präsident Baschar al-Assad.

13. November 2015

USA: „Einsatz von US-Bodentruppen erforderlich, um Teile Syriens einzunehmen und zu verwalten“ l RTdeutsch

Die administrative Leiterin der Luftstreitkräfte der Vereinigten Staaten, Deborah Lee James, hat nur zwei Tage nach ähnlichen Äußerungen des US-Verteidigungsministers Ash Carter, in einer Pressekonferenz betont, dass US-Bodentruppen erforderlich seien, um Teile Syriens „einzunehmen“ und „zu verwalten“.
Zwei Tage zuvor hatte bereits Verteidigungsminister Carter seine Unterstützung für Präsident Barack Obama erklärt, der bezüglich einer Bodenpräsenz der USA in Syrien seinen „Willen, mehr zu tun“, zum Ausdruck gebracht habe. „Am Ende wird man so kein Territorium einnehmen und – was sehr wichtig ist – kein Territorium verwalten können“, erklärte James gegenüber Reportern im Rahmen der Dubai Airshow:
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https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/35558-mehr-unterstutzung-fur-entsendung-von/

13. November 2015

NSU: von wiesbaden nach dem osten … schon 1990 nazi-„exporte“ in die neuen bundesländer … (die klare psychoLOGISCHE sicht, wo beweise verschwinden …)

Nachdem Georg Dengler anonym den Auftrag bekam, den Tod von Mundlos und Böhnhardt aufzuklären, und nach der empörten Reaktion seiner Partnerin Olga, die dahinter einen Rehabilitationsversuch von rechtsextremistischen Mördern vermutete, treffen sie auf Widersprüche in den Akten und der Medienberichterstattung. Im Grunde trägt Schorlau mithilfe seiner Protagonisten die Erkenntnisse der Untersuchungsausschüsse zusammen und zeigt auf, dass das bisherige Narrativ über den Tod der beiden Terroristen nicht stimmen kann.

Dengler ermittelt, dass die Selbstmordthese nicht zu halten ist. Ja sogar, dass die beiden Toten nicht im Camper zu Tode gekommen sind, weil wichtige (Tötungs-)Spuren auf den Tatortfotos fehlen. Da das Wohnmobil bereits vor dem Banküberfall auf dem Platz stand, wo angeblich das Terror-Trio NSU endete, sei zudem auch nur sehr unwahrscheinlich, dass Mundlos und Böhnhardt die Bankräuber gewesen sein könnten. Er führt schließlich den Skandal vor Augen, wie die fehlerhafte Polizeiarbeit die Spurensicherung behinderte und sieht darin die Absicht, ein Auffliegen tieferliegender Strukturen von Rechtsterrorismus und Geheimdiensten zu verhindern. Wie im echten Leben der neuaufgelegten Untersuchungsausschüsse, gibt es auch hier nach der erkenntnisreichen Lektüre durchaus mehr Fragen als Antworten. Aber eine Fragestellung entgeht auch ihm, nämlich die Feststellung, dass von den Fahrrädern, die angeblich zur Flucht dienten und die im Campingbus hätten deponiert sein müssen, nicht eine Spur auftauchte und diese fehlenden Spuren ebenso wenig vermisst wurden, wie etwa die fehlenden Fingerabdrücke der beiden Toten auf den im Wohnmobil gefundenen Waffen.

In Rückblenden ermöglicht der Roman die fiktionale Aufarbeitung des Anschlags in der Kölner Keupstraße, bei dem flankierende Staatsschützer anwesend waren, ebenso wie beim Mord an Halit Yozgat in Kassel, und die Infragestellung des Mordmotivs im Fall Michèle Kiesewetter. In dem Krimi sind auch die auf diese Fälle bezogenen ermittelten Widersprüche überzeugend dargestellt und geeignet, die Leser neugierig zurückzulassen. Mittels des Bekanntenkreises Denglers, der einen „Verschwörungstheoretiker“ und einen Journalisten umfasst, leuchtet der Autor kritisch die Medienberichterstattung sowie den erstarkenden Rechtsextremismus und Rassismus in Deutschland aus. Der Bogen von den rassistischen Anschlägen Anfang der 1990er Jahre bis zu den asylfeindlichen und islamophoben Demonstrationen und Organisationen von heute wird plausibel gespannt und am Ende entsteht eine nicht optimistische Vision für die weitere Entwicklung.

Die Frage, ob dieses Land dem Ideal entspricht, dem er und Marius Brauer – sein Erfurter Gegenüber in Form eines kritischen Polizisten – sich verpflichtet fühlen, durchzieht den Roman. Einige bekannte Aspekte der Berichterstattung über den sog. NSU sowie den Thüringer Heimatschutz tauchen hier wieder auf, etwa der aus dem Westen importierte Verantwortliche für das Landesamt für Verfassungsschutz, der wohl wesentlich mit dazu beitrug, dass rechtsextreme Organisationen aufgebaut und vor Verfolgung geschützt wurden. Ungeklärt bleibt auch hier, warum die Exekution Böhnhardts und Mundlos zu dem Zeitpunkt stattfand. Aber Dengler hat eine These.

Schorlau ist hier vorsichtiger und teils zurückhaltender in der Interpretation der verstörenden Fundstücke, als etwa in „Das München-Komplott“, wo er dem Oktoberfestattentat nachspürt, oder in „Die blaue Liste“, seinem Erstlingsstück, das den Mord an Treuhandchef Rohwedder als ungeklärt nachweist. Jedoch weist seine Vision am Schluss über für Viele überhaupt Vorstellbares hinaus, als er in Person seines Erzfeindes beim BKA in Wiesbaden, der nun die Fäden beim Thüringer Verfassungsschutz zieht, das Gutheißen von rassistischen Ausschreitungen wie in Heidenau sichtbar macht.

Das publizistische Prinzip bleibt wie gehabt, und wieder scheint Schorlau mit der Mischung aus recherchierten Fakten und fiktionalen Elementen näher an der Realität zu sein, als ein Teil der Strafverfolgung und ein Großteil der Berichterstattung.

Lesebefehl!

Wolfgang Schorlaus Buch „Die schützende Hand. Denglers Achter Fall“ ist im KiWi-Verlag erschienen und kostet 14,99 Euro.

13. November 2015

Gegenmeinung – EU-Afrika-Gipfel: Milliarden Sprechblasen gegen die Fluchtursachen

Heute soll in Maltas Hauptstadt Valletta, mit Milliarden Sprechblasen, der Beschluss gefasst werden, den Afrikanern klarzumachen, dass sie sich erst gar nicht bemühen müssen, Merkels nicht vorhandene Obergrenze des Grundrechts auf Asyl auszuprobieren und versuchen nach Deutschland/Europa zu kommen. Weder übers Mittelmeer noch über weniger selbstmörderische Routen.
http://principiis-obsta.blogspot.se/2015/11/eu-afrika-gipfel-milliarden.html
13. November 2015

Mindestens 20 Tote bei Doppelanschlag in Beiruts Vorort – Agentur – Sputnik

Bei einem Doppelanschlag in einem südlichen Vorort von Beirut sind am Donnerstagabend mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen. Die Zahl der Verletzten sei auf etwa 20 gestiegen, wie die Agentur Reuters unter Berufung auf eigene Quellen im libanesischen Innenministerium meldete.
http://de.sputniknews.com/panorama/20151112/305584138/selbstmordattentaeter-bomben.html
13. November 2015

Russia’s Casualties Will Be Ash Carter’s Worst Nightmare – russia-insider.com

By shooting his mouth off, the defense secretary may have shot himself in the foot

US Defense Secretary Ash Carter said earlier this week that he expects Russia will soon suffer casualties. The comment has sparked a good deal of debate as to whether Carter is just another hopeful US psychopath, or if the Pentagon has a Soviet-Afghanistan redux in mind for Syria. Either way Russia is infuriated, and a dangerous game just got downright scary.

http://russia-insider.com/en/politics/russias-casualties-will-be-ash-carters-worst-nightmare/ri11120

13. November 2015

PRO ASYL zur Wiedereinführung der Dublinprüfung bei Syrern

Die Bundesweite Arbeitsgemeinschaft für Flüchtlinge PRO ASYL wirft dem Bundesinnenministerium vor, ein integrationspolitisches Fiasko anzurichten. Zehntausende von Flüchtlingen werden in eine monatelange Warteschleife gedrängt. Angst und Unsicherheit werden die Folge sein. Der Schlüssel für eine Integration ist Rechtssicherheit. Das wird mit dieser Entscheidung verhindert. Die Bundesregierung will die Zurückweisung Zehntausender von Flüchtlingen nach Ungarn oder Kroatien prüfen. Dies ist zugleich unmenschlich und unrealistisch.
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009487.html
13. November 2015

US-Senator Graham: Würde russische Jets über Syrien abschießen lassen – Sputnik

US-Senator Lindsey Graham würde nach eigenen Worten russische Flugzeuge in Syrien abschießen lassen, wie er im Radiosender AM970 The Answer erklärte.
http://de.sputniknews.com/militar/20151112/305579202/graham-russische-jets-syrien-abschiessen.html
13. November 2015

Permanenter Bürgerkrieg Posteingang – German Foreign Policy

Eine offiziöse Publikation aus dem Umfeld der Bundeswehr betrachtet von vormaligen NS-Offizieren entwickelte antisowjetische Propagandatechniken als Vorbild für heutige psychologische Operationen des Westens gegen Russland. Analog zum Kalten Krieg habe auch der aktuelle Konflikt zwischen Russland und der NATO eine „stark ausgeprägte ideologische Dimension“, erklärt der Autor Uwe Hartmann, der bei den deutschen Streitkräften den Rang eines Obersts bekleidet. Laut Hartmann nutzt die russische Seite die „Freiheiten der offenen westlichen Gesellschaften“ aus, um die Menschen dort in ihrem Sinne zu „beeinflussen“. Erklärtes Ziel sei dabei die „Relativierung der Werte von Recht und Freiheit“, das „Säen von Zwietracht“ sowie die „Verunsicherung der Bürger“. Um die Russland zugeschriebene Strategie zu kontern, empfiehlt Hartmann den Rekurs auf die Methoden der sogenannten Inneren Führung, die von dem einstigen Hitler-Generalstäbler Wolf Graf von Baudissin erarbeitet wurden. Danach sind sowohl Streitkräfte als auch Gesellschaft für einen „permanenten Bürgerkrieg“ zu rüsten. Aufgabe der Führungseliten sei es dabei, die Deutschen von der „Verteidigungswürdigkeit ihres Staates“ zu überzeugen und gegen alle „ideologischen Versuchungen“ und „propagandistischen Angriffe“ zu immunisieren.

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http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/59250

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