Versorgungsengpass in Flüchtlingslagern des Nahen Ostens!
Die Versorgungssituation in den Flüchtlingslagern des Nahen Ostens spitzt sich weiter zu. Aufgrund fehlender Mittel erhielten die Menschen dort nur noch die Hälfte dessen, was sie zum Leben benötigten, sagte der Leiter des UN-Welternährungsprogramms in Deutschland, Ralf Südhoff. Daher sei es verständlich, dass die Notleidenden versuchten, nach Europa zu gelangen. Ursache für die schlechte Versorgungslage seien ausbleibende Zahlungen an die Hilfsorganisationen, erklärte Südhoff im Deutschlandfunk. Oftmals würden staatliche Zusagen ganz bewusst nicht eingehalten. (Deutsche Welle)
Eine Reihe westlicher Staaten betreiben eine globale Destabilisierungspolitik und sind damit in militärischer und wirtschaftlicher Hinsicht Hauptproduzenten von Fluchtursachen.
Fast eine Milliarde Menschen sind weltweit permanent schwerstens unterernährt, haben weniger als einen Dollar pro Tag zur Verfügung. Sauberes Trinkwasser, medizinische Versorgung, Obdach und Bildung bleiben einem grossem Teil der Weltbevölkerung verwehrt. Millione sterben jährlich an Hunger, verunreinigtem Trinkwasser oder heilbaren Krankheiten.
Die Menschen, die unter diesen Bedingungen leiden, fliehen vor Krieg und Unterdrückung, vor Terror, Mord, Folter und Verfolgung, 60 Millionen sind weltweit auf der Flucht. Es sind die Staaten der kapitalistischen Zentren, in denen durch Krieg und Ausbeutung einige wenige immer reicher werden und die Menschen die Flucht davor verwehren. Sie betreiben militärische Flüchtlingsabwehr, deren den Preis tausende Tote an den EU-Außengrenzen bzw. im Mittelmeer sind. Die Festung Europa baut immer höhere Mauern.
US-amerikanische und europäische Kriegstreiber verwenden zur Rechtfertigung ihrer Kriege Wörter wie „Menschenrechte“ und „Demokratie“.
Denjenigen, die es in die vermeintliche Sicherheit schaffen, schlägt Rassismus, Ausgrenzung und Erniedrigung entgegen.