Archive for Oktober 6th, 2015

6. Oktober 2015

„Wir lassen uns nicht den Mund verbieten“ zur Unterstützung der AktivistInnen, die im Bundestag mahnten: ‚Ächten Sie die Kampfdrohnen!‘

„Wir lassen uns nicht den Mund verbieten“ zur Unterstützung der AktivistInnen, die im Bundestag mahnten:

Informations- und Solidaritätsfest

‚Ächten Sie die Kampfdrohnen!‘

15. Oktober 2015, 20:00 Uhr

http://bit.ly/1FSB4CQ

6. Oktober 2015

Krach in jeder Gruppe – 100 Jahre nach der Zimmerwalder Konferenz streiten Linken-Politiker darüber, wie die Friedensbewegung aufgestellt und ausgerichtet sein muss l junge Welt

Die Veranstaltung am Wochenende stand unter dem Motto »Imperialismus heute, Differenzen verstehen, Spaltungen überwinden«.

https://www.jungewelt.de/2015/10-06/046.php

6. Oktober 2015

Anti-Russischer Propaganda* entgegentreten ist Friedensarbeit! – Irene Eckert AKF-Vorstand

http://akf-europe.org/pro-russischer-neubeginn-ernsthafter-friedensarbeit-angesagt/

Friedensarbeit muss  sich im Anti-Terrorkampf mit Fakten und Argumenten gegen die anti-russischen Diffamierungen wehren. Sie muss sich solidarisch auf die Seite der bedrohten Völker und ihrer legitimen Regierungen stellen. Die Kriegsindustrie lebt von niederträchtiger, die Fakten verzerrender Demagogie. Letztere ist das Lebens-Elexier des militärisch-industriellen Komplexes. Sie ist das Garn, mit Hilfe dessen Kriege gestrickt werden. Jene Kräfte, die sich zur Wehr setzen und  in aller  letzter  Instanz auch ihr Waffenarsenal einsetzen, werden von Leitmedien  als Aggressor ausgemacht oder  von scheinbaren Alternativmedien doch als gleichrangig eingestuft. Damit wird Verwirrung gestiftet und der Sache des Friedens und derMenschlichkeit  schwerer Schaden zugefügt.

Wer Aggressor und Opfer nicht zu benennen vermag, wer Freund und Feind nicht zu unterscheiden weiß, kann nicht erfolgreich für den Frieden und die  dafür notwendige Gerechtigkeit eintreten.

Friedensarbeit erfordert  faktenreiche „hardcore“Aufklärung, die sich aus zuverlässigen Quellen speist. Sie muss an Rechtsstaatlichkeit und an verbrieftem Völkerrecht gemessen werden. Der  kriegshetzerischen Feindbild-Propaganda von  nachgewiesen US-gesteuerten Medien*** im Lande muss mit Entschiedenheit entgegengetreten. werden.

Sagen wir es also jedem und fordern wir  damit zum kritischen Hinterfragen auf:
Nicht die Russen haben das Krankenhaus  im afghanischen  Kundus zerstört. Nein, die einzige Unfallchirurgie im weiten Umfeld wurde von den US-Bombern vernichtet. Nicht die Russen haben erneut ein wertvolles Antiken-Denkmal im historischen Palmyra  in Syrien komplett zerstört und den 82jährigen Direktor und Hüter  der Schatzkammern des UNESCO-Erbes brutal enthauptet. Täter sind die von den USA, den Türken, den Saudis und Israel gesponsert und trainierten  Anti-Assad Terrorgruppen.  Die Russen haben bis dato auch keine zivilen Kollateral-Schäden bei ihren  mit modernsten Waffen geführten chirurgischen Angriffen** auf Waffendepots und Kommando-Zentralen sowie Ausbildungszentren der Terrorbanden in Syrien verursacht. Sie legen im Unterschied zu den Amerikanern  genaueste  Rechenschaft  ab über ihre Vorgehensweise, die sie  mit dem Iran und dem Nachbarland Irak abstimmen. Ihre Koalition im Anti-Terrorkampf ist  angekündigter Maßen für alle offen, die es ernst meinen. Die russische Regierung handelt damit nicht nur – anders als die US-Hörigen-Willigen – juristisch korrekt in Übereinstimmung mit ihrer eigenen Landesverfassung und mit dem Völkerrecht  auf Bitte der legitimen Regierung Syriens. Sie handelt auch  im Interesse der  unmittelbar vom Terror  heimgesuchten Völker und jener durch Flüchtlingsströme vorerst nur  indirekt  betroffenen. Dem jüngsten, nun auch militärisch direkten  Engagement, der Russen gingen umfangreiche, teils jahrelange diplomatische Demarchen voraus. Präsident Putin nutzte die UN-Generalversammlung in New York um gemeinsam mit dem US-Präsidenten und den Regierungschefs der Welt ein  den Terror  ernsthaft und effektiv zähmendes Vorgehen abzustimmen und zu koordinieren. Doch zumindest im Westen scheinen die Entscheidungsträger noch immer nicht begriffen zu haben, was sie angerichtet haben.

„Unsere“ Medien informieren uns nicht korrekt. Sie können es nicht, denn sie sind schon lange nicht mehr „unsere“ Sprachrohre. Sie lassen Volkes Stimme gar nicht  erst zu Wort kommen, nicht einmal die Interessen unserer Wirtschaft bilden sie korrekt ab, vielleicht mit Ausnahme der Wirtschaftsnachrichten und des Handelsblattes. Das Imperium hat einen eisernen Griff auch um sogenannte NGOS oder Interessenverbände und Parteisprecher  gelegt. Sich diesem Griff zu entziehen, ist Schwerstarbeit. Wer sich widersetzt, hat erhebliche Nachteile zu erwarten.

Dennoch ist es notwendig, dass wir den Griff lockern und uns allmählich entziehen, wollen wir nicht mit dem eisernen Halsband untergehen. Alle müssen mithelfen von unten und von außen her zupacken. Nur so können wir einen Beitrag zum Anti-Terrorismus, zum Antifaschismus, zur Wiedergewinnung unserer Würde als Volk und schließlich zum  Überleben der Gattung Mensch leisten. Das Imperium kennt von sich aus keine Gnade. Es fühlt sich exklusiv und zu allem berechtigt, allen überlegen  und gegenüber niemandem verpflichtet. Auch ehemalige  oder noch Verbündete werden in seinen Augen zu Gegnern, wenn sie ihm als  potentielle Rivalen  erscheinen.

In diesem Kontext muss etwa auch der neuerlich publik gemachte VW-Abgas-Manipulationsskandal gelesen werden. Bei allem Respekt  vor dem dringend einzufordernden Umweltschutz ist Zweifel an der Redlichkeit der Motive  angebracht, wenn sie vom größten Umweltsünder der Erde vorgetragen werden und der Schädigung einer mächtigen Konkurrenz dienen. Der Skandal um die Korruption auf Seiten  der Fifa  dient ähnlich durchsichtigen Zwecken.  Wir müssen auf der Hut sein.  Es gibt Korruption und Korruptionsvorwürfe, die seltsamer Weise immer in einer Richtung vorgebracht werden.

Patriotisch  im Sinne von anti-hegemonial zu denken  ist kein Verbrechen, sondern eine  Notwendigkeit. Abwehr- und Verteidigungskämpfe  können nur auf nationaler Ebene beginnend erfolgreich geführt werden. Das hat nichts mit Abschottung zu tun, sondern macht echte internationale Solidarität erst möglich. Rechte Rattenfänger werden dagegen  eingeschleust, um uns das Fürchten zu lehren und uns vom Engagement, vom Miteinander abzuhalten. Das Muster ist altbekannt und wird doch wo es  konkret eingesetzt wird, wenig durchschaut. Nicht jeder Patriot, der Angst von den faschistischen Islamisten-Banden hat, ist ein NAZI. Der „Islamo-Faschismus“  ist so so real und so bedrohlich  wie der „National-Sozialismus“ es war.  Der authentische  Islam aber hat so wenig  mit dieser neuesten Variante des Faschismus zu tun, wie der Sozialismus mit den NAZIS je gemeine Sache gemacht hat. Letztere Propagandalüge endlich zu entlarven,  bleibt eine der wichtigsten Aufgaben für  die Friedensarbeit.**** Die Gleichsetzung der  verbrecherischen, von einschlägiger Seite gesponserten  NAZIS mit dem Sozialismus ist eine Jahrhundertlüge aus den Laboren der Waffenindustrie. Man könnte sagen es ist eine chemische Keule, mit Hilfe derer die Massen kampfunfähig gehalten werden. Die Resultate  dieses Nerven-Giftes finden sich überall auf der Welt. Mithilfe dieses Kampfstoffes wurden die Reste der fortschrittlichen sozialen Bewegungen entschärft.
Die SA-Schlägerbanden wurden aus den selben Kreisen gesponsert wie heute die unter dem Zeichen des Islam segelnden Terrorbanden. ****** Sie dienen letztlich denselben Zwecken: Einschüchterung und Unterdrückung jeglicher Opposition gegenüber einem Allmacht  beanspruchenden Imperium. Die Islmao-Faschisten aber sind noch skrupelloser und widerwärtiger  in ihren Methoden als die NAZI-Schergen. Ihr völlig enthemmtes Vorgehen unter Drogeneinfluss deutet aber auf das Todes-Röcheln der sie hervorbringenden Kreise hin. Deren Sterbeglöckchen hat geschlagen und sie wissen darum. Eine Weltordnung, die alle Werte beseitigt, die sie  an manchen Stellen zu verteidigen vorgibt,  muss ihren eigenen Totengräber zwangsläufig hervorbringen. Je eher wir das  auch im Westen begreifen und uns dagegen  zusammentun, je besser und aussichtsreicher können wir handeln.
Hindern wir die todessüchtigen Imperial-Mächte daran,  mit ihrer Gier und im Auftrag des Profitgesetzes die ganze Erde zu zerstören. Wehren wir uns an jedem denkbaren Ort. Wehren wir uns gegen die künstlich aufgezwungene Zerstörung aller Werte unter dem Vorwand von Freiheit und Demokratie. Wehren wir uns gegen aufgezwungene Freund- und Feindbilder.
Ex Oriente Lux. Der  Ostwind trägt Hoffnung ins Land. Ihre Zeichen heißen AIIB, BRICS, CELAC, SOC.  Hoffnungsstiftende, daran beteiligte  Länder  sind China, Russland. Lateinamerika und Afrika. Die gesamte südliche Hemisphäre, die sich am chinesischen Beispiel orientiert und von dort tatkräftig unterstützt wird******die Zukunft der Menschheit bestimmen. Wir können mit ihnen gemeinsam in Richtung Humanisierung der Erdbevölkerung im Zeichen friedlicher Kooperation aufbrechen oder gemeinsam untergehen. Es ist unsere Wahl, wir bestimmen das Schicksal.
_________
* siehe zum Beispiel:http://www.rtdeutsch.com/33478/headline/westmedien-kein-is-wo-der-russe-bombt-nur-vorletzte-woche-massakrierten-sie-dort-10-homosexuelle/
**http://pwlasowa.blogspot.de/2015/10/russia-uses-high-tech-smart-bombs-to.html
***siehe  dazu vor allem: Uwe Krüger,  Meinungsmacht. Der Einfluss von Eliten auf Leitmedien und Alpha-Journalisten – eine kritische Netzwerkanalyse, 2013
**** Der US amerikanische Sprachwissenschaflter und Mädiavist Grover Furr – Chruschtschows Lügen, 2014 hat wichtige Vorarbeit dazu geleistet.
*****http://pwlasowa.blogspot.de/2015/10/prof-michel-chossudovsky-obama-accuses.html
******http://pwlasowa.blogspot.de/2015/10/news-analysis-chinese-presidents.html

Irene Eckert AKF-Vorstand

6. Oktober 2015

Letzte Hoffnung: Syriens Christen danken Russland l Rüdiger Göbel l sputniknews

Wer auch immer mit dem Kurswechsel von Bundeskanzlerin Merkel im Umgang mit Syriens Präsidenten hadert, mag sich die Appelle christlicher Würdenträger in dem Bürgerkriegsland zu Herzen nehmen. Sie fürchten ihre Vertreibung durch die Terrormiliz »Islamischer Staat«, sollte Assad nicht standhalten. (…)

(…) Warum hört man die Stimmen dieser Kirchenmänner aus dem umkämpften Aleppo eigentlich nicht in den hiesigen Hauptnachrichtensendungen? Wohl weil sie die jahrelange Propaganda ad absurdum führen, in Syrien stünden nur noch die Alawiten hinter dem Präsidenten. Und wohl auch, weil sie exakt die seit Jahren von Russland vertretene Position widerspiegeln. (…)

Zum Artikel: http://de.sputniknews.com/politik/20151006/304734837/letzte-hoffnung-syriens-christen-danken-russland.html

6. Oktober 2015

Zehntausende von Fahnenflüchtigen und Wehrdienstverweigerern in Ukraine l sputniknews

Zehntausende von Fahnenflüchtigen und Wehrdienstverweigerern in Ukraine

Siehe: http://de.sputniknews.com/militar/20151006/304734499/fahnenfluechtlinge-wehrdienstverweigerern-ukraine.html

6. Oktober 2015

Wieso funktioniert US-Satellitentechnik in Syrien, aber nicht in der Ukraine? l rtdeutsch

 

Syrien hat die Ukraine weitestgehend aus der Berichterstattung der westlichen Mainstream-Medien verdrängt. Doch nicht nur in der Intensität der Berichterstattung schlägt Syrien die Ukraine. Auch die Qualität der US-Satellitenaufnahmen aus Syrien im Vergleich zur Ukraine lässt einen verwundert innehalten. Während von dem Luftwaffenstützpunkt in Latakia US-Satelliten hochaufgelöste, glasklare Bilder von russischen Kampffliegern liefern, konnten dieselben Satelliten in der Ukraine nur stark verpixelte und unscharfe Schwarzweißaufnahmen von der angeblichen russischen Invasion liefern.

Siehe: http://www.rtdeutsch.com/33509/headline/wieso-funktioniert-us-satellitentechnik-in-syrien-aber-nicht-in-der-ukraine/

6. Oktober 2015

Sogenannter Freihandel … Und sogenannte Abkommen…..

 
die o. a. Veröffentlichungen verdienen allergrößte Beachtung. Insbesondere aus europäischer und deutscher Sicht.
Gerade auch angesichts der für den 10. 10. 2015 am Berliner Hauptbahnhof anstehenden Groß-Demo gegen TTIP usw.
6. Oktober 2015

Lasst die Leute Israels durch die Tore Jerusalems und die Araber töten l haaretz.com (dt. Ellen Rohlfs)

(dt. Ellen Rohlfs) http://www.palaestina-portal.eu/texte/texte-23.htm#Tore_Jerusalems

Rassistische Gewalt ist nach terroristischen Angriffen in der Vergangenheit ausgebrochen, doch dieses Mal scheint es, dass der jüdische Mob, der auf die Straße ging, von den Jerusalemiten voller Verständnis, ja, geradezu  akzeptiert wurde.

Nir Hassosn – 4.10.15

Genau wie nach jedem andern Terroranschlag in den letzten Jahren bringen junge Juden ihren Zorn mit rassistischer Gewalt  mehrere Stunden   auf die Straße und griffen arabische Passanten am Samstagabend an .

Doch im  Gegensatz zu früheren Vorfällen sah es diesmal wie eine sehr große Gruppe aus  und dass jüdische Bewohner Jerusalems dieses ihr Betragen mit Verständnis akzeptierten – als Teil der Terror-Routine.

Kurz nach dem Terrorangriff, in dem ein Palästinenser zwei Juden erstach, versammelten sich hunderte von Jugendliche  am Zionsplatz, antworteten auf einen Aufruf zu einer Demo und forderten Rache. Bentzi Gopstein, Chef der Lehava-Partei und der Extremist vom rechten Flügel, Itamar Ben Gvir, und Baruch Marzel waren prominente. Aber sie schienen den Vorfall  nur zu leiten. Praktisch hatte diese Menge keinen Führer, wurde aber durch ein Gefühl von Hass und dem Wunsch , Rache zu nehmen, aufgestachelt.

Unter den Demonstranten waren Lehava-Aktivisten, die schwarze Shirts trugen, junge ultra-orthodoxe Juden, wohlbekannte lokale Aktivisten vom rechten Flügel und viele Ausländer , die Englisch und französisch sprachen, die sich dem Mob anschlossen und mindestens ein evangelischer Prediger, der die Leute von Israel  aufrief, endlich aufzuwachen. Im Gegensatz zur Vergangenheit, sah es so aus, als würden  Frauen  einen bedeutenden Teil des aufregenden Teils übernehmen.

„Wir müssen sie alle töten, einschließlich der arabischen Drusen in der Armee,“  erklärte eine Frau ihrer Freundin.

Es fing wie eine Art von Protestwut mit dem bekannten  Ruf an „Tod den Terroristen“, “Rache“ und „Die Leute verlangen Sicherheit“. Doch  schnell wechselte es zum weniger bekannten Ruf  „Tod den Arabern!“, „Ein Araber ist ein Bastard, ein Jude ist eine gute Seele!“ und andere  Lieder  aus dem ziemlich begrenzten rassistischen Repertoire der extrem-Rechten in Jerusalem. Einige der Organisatoren versuchten, den Mob durch das Damaskusstor  und das Muslimviertel  der Altstadt an die Stelle  des Terrorangriffs zu führen. Die Polizei  ließ dies nicht geschehen und blockierte ihren Weg zwischen dem Zionsplatz und der Jaffa-Straße.

Von dort  rannten jugendliche Gangs  Amok und schauten nach arabischen Opfern aus. Aber die arabischen Arbeiter  mitten in Jerusalem sind an solche Ereignisse gewohnt, und die meisten von ihnen flohen vor der Randale nach Hause. Sogar in der Straßenbahn, die oft der arabischen Bevölkerung dient, waren keine Araber. Die jüdischen Jugendlichen blockierten die Straßenbahn auf dem Platz und „interviewten“ die Passagiere, um ihre Identität zu erfahren.

„ Bist du ein Araber?  Bist du ein Araber?“  riefen sie einen Passagier  an, der klug genug war, ohne Antwort nur zu lächeln,

„Lass ihn in Ruhe. Er ist ein Jude,“ sagte einer der Angreifer, und sie suchten nach dem nächsten Opfer. Der Rest der Passagiere reagierte apathisch und versuchte, wegzusehen. Viele Fahrer hupten und riefen in Solidarität. Die Cafe und Restaurants in der Jaffastraße waren  voller Leute, die den Marsch des Hasses vor und rückwärts  beobachteten. Sie fanden ein Opfer in Mamila Mail, einen  Küchenarbeiter im Roladin –Cafe, der für einen Moment zum Rauchen einer Zigarette nach draußen kam. Ihm wurde Tränengas ins Gesicht gesprüht. Ein palästinensischer Taxifahrer wurde angegriffen, und als er zu fliehen versuchte, stieß er einen  Fußgänger an und verletzte ihn. Dutzende jüdischer Jugendlicher stürmten die zentrale Ben Yehuda-Straße, um nach Arabern zu sehen. Auf der Jaffastraße wurden Polizisten gezwungen, ein Fahrzeug  von städtischen Ambulanzarbeitern  zu begleiten. Am Zions-Platz  versammelten sie sich rund  um die „Medabrim Bakikar“ Dialoggruppe und drohten, eine palästinensische Frau anzugreifen. Aber diese zufälligen Opfer  befriedigte nicht  ihr Bedürfnis, und  nach Mitternacht gab es einen Massenlauf zum Damaskustor. Dort wurden sie vor dem Tor von der Polizei angehalten und mit Schlagstöcken ins Musrara-Viertel  zurückgedrängt.

„lasst die Leute Israels  durch die Tore und Araber töten,“ schrie einer der Jugendlichen zur Polizei. „Wo ward ihr  um sieben am Abend? Geht  schlagt die Araber,“ schrie eine der Demonstrantinnen, und erinnerte an den Terrorakt  am frühen Abend. Inzwischen rannten sie vor und zurück, folgten falschen Gerüchten von arabischen Passanten und Untercover-Agenten, die sich mit Rufen „Tötet die Araber!“ mischten.

Um 4 morgens  erschien Fadi Alon, ein 19Jähriger Bewohner von Isawiyya auf der Bildfläche. Nach der Polizei war er bewaffnet und plante einen Angriff. Es gelang ihm, einen Jugendlichen  zu stechen und ihn moderat zu verletzen, bevor er floh und von der Polizei  erschossen wurde, die von den Demonstranten angestachelt war.

Alons Familie behauptete, dass er durch Zufall auf dem Platz  gefangen wurde, als er für einen Dauerlauf nach draußen ging und nur sich selbst verteidigte. Sein Tod  hat in  Isawiyya  Ängste vor Gewalt  ausgelöst. Es hat mehr als 20 Verletzte  bei Zusammenstößen zwischen Polizei und den Jugendlichen aus dem Dorf gegeben. Sein Vater und Onkel wurden  von der Polizei verhaftet.

Original: http://www.haaretz.com/news/israel/.premium-1.678800

6. Oktober 2015

The Incomprehensible Idea: What Opposing All Wars Means – By David Swanson

http://davidswanson.org/node/4936

The world’s two big nuclear militaries are in the same war now in Syria and, if not on opposite sides exactly, certainly not on the same side. A primary, if not the primary, goal of the United States in Syria is overthrowing the Syrian government. A primary, if not the primary, goal of Russia is maintaining the Syrian government. Hostilities are building in each nation toward the other. Republican candidates for president are trying to outdo a certain Democratic candidate for president in bellicosity toward Russia. Forces armed by the U.S. in Syria are eager to shoot down Russian planes. Russia and the U.S. and its allies are clearly unhappy about each other’s flights. Hillary Clinton wants a no-fly zone. Israeli and Russian planes have already come close to fighting. Israel has attacked the base Russia is using, or at least Russia says it has.

To my mind this is more dangerous that the Cuban missile crisis. This is the Cuban missile crisis with way more nukes, way crazier elected officials, numerous state and non-state actors in the mix, an unpredictable civil war underway, a propaganda machine of higher sophistication and extreme corruption, and the public too confused and deluded to impose any sort of positive influence at all.

And when I mock the public I include myself in that. Let me give you an idea of how out of touch I am. I would have thought that every peace activist in the United States would oppose the new development of Russia bombing Syria. We’ve always said, and some of us have even believed, that war was immoral and illegal and unacceptable no matter who did it. We’ve opposed primarily U.S. wars because the U.S. is the primary wager of wars and because we live in the U.S. We’ve always said that if some other nation were to begin adventuring around the world bombing countries we would oppose that too. And some of us meant it. We’ve always argued that bombs kill civilians along with ordinary soldiers stuck on the wrong side. We’ve always pointed to all the evidence that bombs generate more hatred, more violence, more enemies. U.S. bombs, we’ve said, don’t plant flowers of democracy; they plant seeds of violent blowback. Are we now to suppose that Russian bombs are different? Because I couldn’t have been more wrong about how people were going to react.

Many, it turns out, see Russian bombs as imposing law and order, bombing the proper people which the U.S. was failing to do, and resisting the evil warmaking efforts of the United States.

Of course, Russia is supporting a legal government, not a bunch of rebel groups. Of course the United States and every other party involved was on a years-long course of disaster and horror before Russia reached this stage of involvement. But how does supporting a legal government give you a blank check for dropping bombs on people? If Russia had supported the legal government of Egypt by bombing Tahrir Square in 2011 would all the same observers have cheered? Russia has been arming and supporting a brutal murderous government in Syria for years, fueling a proxy war. The United States and its gulf allies have been arming and training and assisting various sides in the war for years now. The constant flow of weapons has been worsening the situation for years. The steady escalation of the violence has been worsening the situation for years. Why wouldn’t it? It always does.

Of course those many “peace” activists who have supported U.S. efforts to overthrow the Syrian government for years might be expected to possibly denounce Russian bombing. But what about those of us who’ve opposed U.S. imperialism and rejected with indignation all the accusations of being big fans of Bashar al Assad?

I’ve been on Russia TV dozens of times in recent years to denounce U.S. actions in Iraq and Syria. Often RT creates a Youtube video and a text story about the interview afterwards. Last week I was on and they apparently expected me to cheer for the Russian bombs, but I denounced them as well, and the Syrian government as well, along with the United States and its many allies. The interviewer seemed shocked, but it was live — what could they do? I haven’t seen any Youtube. I haven’t had another call from RT yet. (In fairness, I opposed U.S. warmaking on MSNBC over a year ago and have yet to hear from them.)

I was so out of touch on Friday that, even though I expected that line of questioning and that response to my answers from RT, I assumed peace activists all agreed with me. It turns out that many clearly do not, and many others assume the same thing about me that RT did, namely that I must be thrilled that Russia is dropping bombs on Syrians.

When you engage in online activism, and you send out emails to hundreds of thousands of people, you get back quite a variety of responses. One type of response that often gets on my nerves is the why-didn’t-you-mention-my-cause-in-your-email response. It’s just not fun to receive outraged messages that your petition against a corporate trade agreement failed to mention the Citizens United decision, or your campaign to end the war on Afghanistan failed to mention the war on Yemen. These complaints are usually accompanied by accusations of evil intent and corrupt complicity. This phenomenon has been increasing as the wars have been proliferating. And it’s merged with the ages-old tradition of assuming that opposition to one side in a war equals support for the other side. If you don’t want Israelis killing Palestinians then you must want Palestinians killing Israelis. This line of thinking is ubiquitous. So, now I receive angry emails attacking me for supporting Russian bombs in Syria or Syrian bombs in Syria when I send out an email opposing a fracked gas pipeline or denouncing the bombing of a hospital in Afghanistan.

Some wise souls began, immediately upon the commencement of the Russian bombing of Syria, to declare that we must oppose bombing by all sides. I stupidly assumed this went without saying. I ignored constructive criticism that I shouldn’t say anything about anything without opposing the Russian bombing or everyone would conclude I favored it. Huh? Why in the world would they think that? I’ve been working on a set of arguments for the complete abolition of war. Why would I favor war all of a sudden — and the most dangerous development in war in the history of the planet? That’s crazy, I thought. But I was way out of touch.

The idea of opposing all war, though many thousands sign their names onto it, is really not understood by very many, I’m afraid. I think it’s taken as meaningless rhetoric, harmless simplification. Of course they don’t mean all war, they just mean the bad wars, I’ll go ahead and sign that. Deep in the minds of even some of the most dedicated and courageous and principled peace activists lies faith in the power of brute force, reliance on the strategy of a balance of powers, hope that war waged properly by the right parties in the right places can end the improper wars and bring about war’s absence.

I believe I am going to make a list of all active wars, and all parties in them, with the words “I oppose these:” at the top. Of course I oppose secret actions by “special” forces too. I oppose drone murders I’m never told about. And of course I’m holding out hope that drone war opponents will be saddened rather than encouraged when nations other than the United States begin to get caught committing drone murders. Come to think of it, there is no way to create a comprehensive list. You’re just going to have to believe I oppose all war, and I’m just going to have to keep saying so over and over and over. After all, I may not have long left to say it if U.S.-Russian relations continue on the course they’ve charted.

6. Oktober 2015

Putin Bests Obama on Leadership Front against Islamic State l by Wayne MADSEN

http://www.strategic-culture.org/news/2015/10/06/putin-bests-obama-on-leadership-front-against-islamic-state.html

President Barack Obama never likes to be upstaged in the popularity and leadership department. Yet, that is exactly what has occurred with Russian President Vladimir Putin’s decisive military action against the Islamic State in Syria.
Obama’s policy, since becoming president, has been to take his orders on Russia and the Middle East from the coterie of «human and social rights do-gooders» who have flipped back-and-forth between George Soros-funded non-governmental organizations (NGOs) and the U.S. government. These policy troublemakers have attempted to box in Putin’s government and Russia from Georgia and Ukraine to Syria and Libya.
In just a few days of precision air strikes by the Russian Air Force against Islamist jihadist targets in Syria, Putin has been able to accomplish what Obama and his pro-Saudi Central Intelligence Agency (CIA) director John Brennan have failed to do in four years. The Pentagon and its civilian overlord, Defense Secretary Ashton Carter, attempted to portray Russia’s intervention in Syria as destabilizing for the Middle East.
The Pentagon accused Russian planes of hitting «moderate» rebels fighting Syrian President Bashar al-Assad. This came two days before U.S. «precision-guided weapons» wiped out a Médecins Sans Frontières hospital in Kunduz, Afghanistan, killing a number of doctors, nurses, and patients.
There have never been more than a literal handful of «moderate» anti-Assad rebels in Syria. The overwhelming majority of rebels are jihadists supported by Saudi Arabia, Turkey, Qatar, France, Britain, and the United States. This was confirmed before the U.S. Senate Armed Services Committee by U.S. Central Command commander, General Lloyd Austin, who said only „four or five“ moderate rebels had been trained by the United States at a cost of $500 million. This handful of recruits were fielded in a Syrian battlefield environment where there are well in excess of 100,000 guerrillas fighting under the banner of the Islamic State’s self-proclaimed «caliphate.»
America’s disaster in supporting the jihadists in Syria led to the resignation of retired General John Allen, Obama’s special envoy in dealing with the Islamic State’s military offensive, and the firing of a critic of the U.S. arming and training of jihadists in Syria, none other than the director of the Defense Intelligence Agency, General Michael Flynn. To call Obama’s approach to the Islamic State and its Syrian allies «incompetent» would be too kind.
Every major stakeholder in the Syrian conflict understands that the Islamic State’s support comes from the traditional supporters of Salafist jihadism, Saudi Arabia and Qatar, with the added bonus that the Turkish President, Recep Tayyip Erdogan who fancies himself as a latter-day Seljuk or Ottoman emperor, has been NATO’s military support link to the jihadists.
The Pentagon admitted that weapons and ammunition destined for Syrian «moderates» ended up in the hands of the Al Qaeda-aligned Nusra Front in Syria. However, the so-called «distinction» made by Obama administration interventionists about «moderates» within the jihadist ranks is pure nonsense. This was pointed out by the Syrian Kurdish commander Sipan Hemo, who stated, «There is no difference between Nusra and IS [Islamic State] – they are both al-Qaeda.» When former CIA director General David Petraeus, now a convicted criminal after pleading guilty to handing off CIA classified documents to his girlfriend Paula Broadwell, suggested the U.S. militarily back Al Qaeda against the Islamic State, he was showing that his understanding of the situation in the Middle East is a typical for a neocon: uninformed and influenced by Israeli and Soros interlopers.
Neocons are a uniformly ignorant lot, preferring to use catch phrases like «Assad’s barrel bombs» and the «Syrian regime’s chemical weapons» in the place of actual facts. The only verified use of barrel bombs in recent history was by the United States in its genocidal war in Vietnam. The only undeniable use of chemical weapons in the Syrian civil war, including chlorine and mustard gas, was by Syrian jihadist rebels. Most of the deaths in the civil war, attributed by the West’s propaganda organs to Assad, were actually Syrian armed forces deaths at the hands of the jihadist rebels.
After the onset of Russian military operations in Syria, the Republican and Democratic Party neo-conservatives in the United States immediately pounded on Obama for a «lack of leadership,» even using the old worn-out Cold War phrase of «losing Syria to the Russians.» However, Syria was never America’s to lose to anyone.
Israel’s political lackeys in the United States and other Western countries whined about the «threat» of Russia’s actions to Israel. With Russian air action over Syrian skies, Israel’s air force could no longer fly combat sorties in support of the anti-Assad jihadists with impunity. Israeli Prime Minister Binyamin Netanyahu, who flew to Moscow a few weeks prior to the Russian action in Syria and was told by the Kremlin to avoid aerial altercations with Russian war planes, tucked his tail between his legs, flew off to New York to perform his annual verbal and non-verbal histrionics before the United Nations General Assembly, and flew back to Israel to announce he was quintupling the number of illegal Jewish settlers in the Israeli-occupied Golan Heights of Syria. As many neocon nihilists like to say, «never let a good crisis go to waste.»
As for the United States and Obama claiming that Russia’s actions in Syria were a «sign of weakness,» that was the most laughable declaration on an international stage made since U.S. President Lyndon Johnson claimed America was winning the war in South Vietnam. In short order, Russia’s actions in Syria were lauded by Iraqi Prime Minister Haider al-Abadi, who agreed to share Iraqi intelligence on the Islamic State with Russia and Iran; the Kurdistan Regional Government in Erbil in northern Iraq; Lebanese Hezbollah; and the Syrian Kurdish opposition party, the YPG. To throw more cold water on the American notion that Russia’s actions were illegal and unilateral, the Chinese Navy dispatched an aircraft carrier-led task force to join Russian naval vessels in the Syrian naval base of Tartus.
Praise for Russia’s actions in Syria came from former Canadian Prime Minister Jean Chretien and French opposition leader Marine Le Pen. Italian Prime Minister Matteo Renzi and Greek Prime Minister Alexis Tsipras stressed that Russia had every right to be involved in military action against the Islamic State in Syria.
The irresponsible actions of the West in fomenting themed and quite artificial revolutions against the secular leaders of Libya and Syria have blown back in the form of hundreds of thousands of refugees of varying stripes from jihadist occupation and atrocities in Syria, Iraq, Libya, Yemen, and other countries inundating Europe. Putin has shown Europe that Russia’s enemies, ranging from the Western-installed government in Ukraine whose president, Petro Poroshenko mocked before the UN General Assembly Russia’s successful actions against the Islamic State in Syria, and George Soros’s various NGO operations to the bearded transvestite Eurovision winner Conchita Wurst and the sexually-deviant Pussy Riot group, are united in support of both the fascist and globalist clique governing Kiev and the unregulated refugee influx into Europe.
The majority of Europeans, who no longer want to see their women and girls sexually assaulted by «poor» Muslim men from Syria and Iraq looking for economic asylum or nuns and priests verbally abused by Salafist refugees in German and Austrian cities and towns, now identify with Putin and Russia. To these Europeans, who were hoodwinked by their «Eurocrat» politicians, now see Putin as their potential savior from a new «Ottoman» or «Moorish» invasion. Of course, there would be no invasion of Europe by Middle Eastern, South Asian, or African refugees had it not been for the civil wars wrought by NATO in Libya and Syria. Libya’s Muammar Qaddafi and Syria’s Assad warned Europe that if they were overthrown, Europe could expect an inundation of radical Islamists. They were correct and now, only Vladimir Putin is drawing a line in the sand against further Islamic State gains in Syria with the expectation that this will also halt the caliphate’s expansion into Iraq.
Europe understands that its newest «rock star» is not a clueless lame duck Barack Obama in the White House or Germany’s first female chancellor, Angela Merkel, whose days as Germany’s leader are numbered as a result of her bungled decision to invite as many refugees to Germany that could make a boat, train, auto, truck, or foot trip. Europe’s new no nonsense vanquisher of the jihadist hordes is Vladimir Putin.
After four years of obfuscation on «defeating» the Islamic State, the West has been told by Russia to move aside and allow an adult-supervised military to eliminate the threat of the caliphate’s blood thirsty jihadists, first in Syria and later, if the need arises, beyond, in Iraq, Yemen, Sinai, Libya, Chechnya, and wherever else the Islamic State and its cronies pose a threat to peace and security. The world has had enough of Pax Americana, which has brought nothing but misery to the Middle East and now roaming bands of jihadist thugs in the streets of Hamburg, Bremen, Vienna, Munich, Cologne, and Detmold. Many in Europe gladly welcome a Pax Russica in the West and a Pax Sinica in the East to put the American, Soros, European Union, and NATO destabilizers back in their place, once and for all.
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