Der französische Präsident François Hollande und der britische Premierminister David Cameron arbeiten fieberhaft daran, Flüchtlinge bis auf eine Handvoll aus ihren Ländern herauszuhalten. Zugleich haben beide Politiker Luftangriffe auf Syrien angekündigt. Sie folgen der geradezu bestechenden Logik, man müsse immer mehr Bomben auf die syrische Bevölkerung abwerfen, damit sie sich entscheide, zu Hause zu bleiben. Washington provoziert gleichzeitig eine Konfrontation mit Russland, das die Regierung von Präsident Bashar al-Assad seit langem mit Militärhilfe unterstützt. Immer hysterischer klingen die Warnungen der USA vor einer angeblichen „Aufrüstung“ Russlands in Syrien.
