Der sogenannte „islamische Staat“ (ISIS) kann seine Kampfkraft nicht allein aus dem Irak oder aus Syrien heraus aufrechterhalten, sondern benötigt funktionierende Nachschublinien, die durch benachbarte Länder führen. Dazu gehören Jordanien, Libanon, Israel und vor allem das NATO-Mitglied Türkei.
Syrien wird absichtlich an der Sicherung seiner eigenen Grenzen gehindert durch eine zunehmend offene „Pufferzone“ oder den sogenannten „safe haven – sicheren Hafen“ geschaffen durch die USA und ihre regionalen Verbündeten zum Zwecke des Schutzes eindeutig nicht existenter „moderater Rebellen.“ Was diese „sicheren Häfen“ in der Wirklichkeit ermöglichen sollen, ist die Gewährleistung für ISIS, dass die Nachschublinien intakt bleiben. Aber die Kurden – die einzige wirksame Kraft in der Nähe der türkisch-syrischen Grenze, die in der Lage ist, die Nachschublinien der ISIS zu bedrohen – die Kurden werden jetzt von türkischen Kampfjets direkt angegriffen.

