Annette Groth: Ich war auf beiden Seiten der Grenze. Es herrschten dort wahrlich chaotische und unbeschreibliche Zustände. Ich habe dort viele Familien, oftmals mit Kleinkindern gesehen, die unter den unmenschlichen Bedingungen zu leiden hatten. Gestern erst wurde die Grenze aufgemacht, sodass die Flüchtlinge, die zumeist mit dem Bus aus Saloniki an die Grenze kamen, nicht mehr im Niemandsland ausharren mussten. Die Flüchtlinge bewegen sich meist in Gruppen von Dutzenden bis mehrehren hundert Menschen, und an der geschlossenen Grenze warteten dann mehrere tausend Menschen.
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