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11. September 2001 – Fast umunstössliche Beweise von Insiderhandel – Ernst Welteke, ehemaliger Bundesbankpräsident

Ernst Welteke, ehemaliger Präsident der Deutschen Bundesbank (1999 – 2004) über verdächtige Finanztransaktionen im Umfeld der Terroranschläge des 11. September 2001

In einem Spiegel Bericht vom 21.09.2001 heisst es laut Welteke:
„Der Verdacht besteht auch in Deutschland.“ Entsprechende Recherchen ließen diesen Schluss zu. Er  habe seine Mitarbeiter aufgefordert, entsprechende Untersuchungen anzustellen, nachdem Gerüchte über Insider-Geschäfte aufgekommen waren. Und auch weitere Details werden genannt. LINK: http://bit.ly/1DBGDEA

Laut einem Artikel in der Washington Post vom 23. September 2001 sagte Ernst Welteke:

„Es gibt deutliche Hinweise darauf, dass Leute, die in Verbindung mit den Angriffen von NYC und Washington stehen, versucht haben, an den europäischen Aktien und Rohstoffbörsen von den Anschlägen zu profitieren – Es gibt sehr verdächtige Verkaufsaktivitäten im Bereich Airlines und Versicherungen, zusammen mit verdächtigen Transaktionen in Gold und Öl. Dies sei nur möglich mit Vorwissen um die kommenden Angriffe.“

Laut Washington Post sagte er weiter, „dass die Ermittler nur Tage nach den Anschlägen auf diese fast umunstösslichen Beweise von Insiderhandel stiessen“, er verweigerte Details, „weil er sich zunächst mit den Aufsichtsgremien anderer Länder absprechen müsse.“

Laut dem Bericht in der US-Tageszeitung sagte Welteke bei einem Treffen der europäischen Finanzminister und Notenbankchefs:

„Was wir herausgefunden haben macht uns sicher, dass Personen, die Verbindungen zu den Terroristen gehabt haben mussten, versucht haben, aus dieser Tragödie zu profitieren“.

„Neben massiven Leerverkäufen von Fluggesellschaften und Versicherungsaktien, gab es ein grundlegend unerklärlichen Anstieg der Weltölpreise kurz vor den Angriffen, was nahelegt, dass bestimmte Gruppen oder Personen  Öl-Verträge kauften, die dann für einen viel höheren Preis verkauft wurden.“ Er sagte, dass deutsche Fachleute ausserdem Bewegungen an den Goldmärkte festgestellt hätten, „was Erklärungen verlange“.

Artikel in der Washington Post http://wapo.st/1NkRy5C

Im SPIEGEL vom 23.09.2001 liesst man:
Der Präsident der Deutschen Bundesbank, Ernst Welteke, kündigte die Untersuchung von Berichten an, die Anschlagsplaner hätten die Kurse der Aktien von Fluggesellschaften und Versicherungen manipuliert und davon profitiert. Es gebe auch Hinweise auf verdächtiges Verhalten im Gold- und Ölhandel, sagte er.  LINK: http://bit.ly/1Wc5PYh