Türkischer Präsident Erdogan telefoniert mit Staatschefs von Frankreich, Katar und Saudi-Arabien

(IRIB) – Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat am Montag mit den Staatsoberhäuptern Frankreichs, Katars und Saudi-Arabiens bezüglich seiner Luftangriffe auf den Irak und Syrien telefoniert.

 Dem Bericht der aserbaidschanischen Nachrichtenagentur Trend zufolge hat Erdogan bei den getrennten Telefonaten mit Francois Hollande, dem französischen Präsidenten, Tamim bin Hamad al-Thani, dem Emir von Katar, sowie mit Salman Bin Abdulaziz, dem saudi-arabischen König, über die anti-terroristischen Maßnahmen seines Landes gesprochen. Erdogan sagte, dass die Krise in Syrien auch die nationale Sicherheit der Türkei bedrohe, und sein Land gezwungen sei, zum Schutze der eigenen Bevölkerung gegen die Terroristen vorzugehen.

Die drei genannten Staatsoberhäupter betonten die Unterstützung der Türkei durch ihre Länder.

Die Türkei hat am Freitagabend erneut mit der Unterbeschußnahme von Lagern der kurdischen Arbeiterpartei PKK im Nordirak begonnen. Die PKK hat daraufhin am Samastag bekannt gegeben, dass es keine Waffenruhe mehr zwischen der PKK und der türkishen Regierung gebe. Die türkischen Kampfjets haben zur gleichen Zeit auch mit der Bombardierung von Stellungen des terroristischen IS in Syrien begonnen. Aufgrund fehlender vorheriger Absprachen mit Damaskus bezeichnete Syrien diese Angriffe als Verletzung der nationalen Souveränität.