Archive for Juli 25th, 2015

25. Juli 2015

Öl für den Führer – Mit Treibstoff aus den USA lief die deutsche Kriegsmaschinerie wie geschmiert

F.A.Z. Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 11.02.1999, S. 050 / Seitenüberschrift: Feuilleton Ressort: Feuilleton
Öl für den Führer Mit amerikanischem Treibstoff lief die deutsche Kriegsmaschinerie wie geschmiert / Von Tobias Jersak
Allmählich wird das Ausmaß bekannt, in dem amerikanische Unternehmen dazu beitrugen, das nationalsozialistische Deutschland mobil zu machen. Aber es waren nicht nur die Autokonzerne Ford und General Motors, die über ihre deutschen Tochterunternehmen die Wehrmacht motorisierten und davon kräftig profitierten. Wie der Beitrag des Historikers Tobias Jersak zeigt, gehörten auch amerikanische Mineralölgesellschaften zu den Lieferanten und Nutznießern der deutschen Rüstungsproduktion.

für eine Handvoll Euros hier lesen

http://bit.ly/1U04zp0

25. Juli 2015

Erdogan unterstützt weiter Islamistische Gotteskrieger l Sevim Dagdelen

http://www.sevimdagdelen.de/de/article/4042.erdogan_unterstuetzt_weiter_islamistische_gotteskrieger.html

„Vieles deutet darauf hin, dass die türkischen Bombardierungen von Stellungen des IS keinen grundlegenden Wandel in der verheerenden Syrienpolitik Ankaras darstellen. Die jetzt geforderte Flugverbotszone kann sich nur gegen Syrien richten, da der IS gar keine Luftwaffe besitzt. Zudem ist zu befürchten, dass es sich bei den Bombardierungen um ein Täuschungsmanöver handelt mit dem Ziel, die kurdischen Selbstverwaltungsstrukturen zurückzudrängen“, erklärt Sevim Dagdelen, Sprecherin der Fraktion DIE LINKE für Internationale Beziehungen und Vizevorsitzende der Deutsch-Türkischen Parlamentariergruppe, anlässlich der türkischen Luftangriffe auf Stellungen des IS.

Dagdelen weiter:

„Der türkische Truppenaufmarsch an der Grenze zu Syrien birgt die Gefahr, dass die Türkei nördlich der Großstadt Aleppo ihr seit 2012 verfolgtes Ziel einer Pufferzone als Rückzugsgebiet ihrer islamistischen Terrorverbündeten in die Tat umsetzt. Die Auseinandersetzungen zwischen der türkischen Armee und dem IS finden genau zwischen den von kurdischen Kräften kontrollierten Kantonen Kobane (Ain al-Arab) und Efrin (Afrin) statt. Ein Zusammenschluss dieser Kantone durch kurdische Selbstverteidigungseinheiten soll laut Aussagen aus der AKP und von Staatspräsident Erdogan selbst in jedem Fall verhindert werden. So haben regierungsnahe Medien unmittelbar nach dem Terroranschlag in Suruc die kurdische PYD als gefährlicher als den IS bezeichnet, weil die Selbstverwaltungsgebiete langfristiger eine Gefahr für die Türkei wären. Offenkundig geht es Erdogan und Ministerpräsidenten Davatoglu allein darum, ein territorial zusammenhängendes kurdisches Autonomiegebiet in Syrien zu verhindern.

Ankara unterstützt auch weiterhin islamistische Terrorgruppen, wie die mit der Al-Kaida verbündete Ahrar Al-Sham, die für zahlreiche Massaker an Minderheiten in Syrien verantwortlich ist. Ziel von Ahrar al Sham ist die Errichtung eines islamistischen Gottesstaates in Syrien. Dem Westen gegenüber preist Ankara diese Terrorgruppen als moderate Rebellen und angebliche Alternative zum IS an.

Angesichts der verbrecherischen Syrienpolitik der Türkei muss die Bundesregierung ihre Unterstützung für das AKP-Regime aufkündigen. DIE LINKE fordert deshalb den sofortigen Abzug der Bundeswehr von der türkisch-syrischen Grenze und einen Stopp der massiven Rüstungslieferungen an die Türkei, auch weil nicht ausgeschlossen werden kann, dass Teile davon in den Händen islamistischer Gotteskrieger landen.“

25. Juli 2015

Dezember 1941: Der Wendepunkt des Zweiten Weltkrieges – von Jacques R. Pauwels

http://www.globalresearch.ca/vor-70-jahren-im-dezember-1941-der-wendepunkt-des-zweiten-weltkrieges/28419?print=1

Hier einige Auszüge des Artikels:

Der Krieg gegen die Sowjetunion war der Krieg, den Hitler von Anfang an wollte; das hatte er bereits Mitte der 1920er Jahre in seinem Buch “Mein Kampf” sehr deutlich angekündigt. [Ein Ostkrieg, also ein Krieg gegen die Sowjets, war auch das Wunschziel der deutschen Generäle, der führenden Industriellen Deutschlands und anderer „Säulen“ des deutschen Establishments.] Ein deutscher Historiker hat erst kürzlich nachgewiesen [2], dass Hitler schon 1939 eigentlich einen Krieg gegen die Sowjetunion und nicht gegen gegen Polen, Frankreich oder Großbritannien entfesseln wollte. Hitler hat am 11. August 1939 gegenüber Carl J. Burckhardt, einem Vertreter des Völkerbundes, erklärt, “alles, was er unternehme, sei gegen Russland gerichtet”, und “wenn der Westen [d. h. die Franzosen und die Briten] zu dumm und zu blind sei, das zu begreifen, müsse er sich mit den Russen verständigen und sich zunächst um den Westen kümmern und ihn besiegen, um sich dann mit ganzer Kraft wieder der Sowjetunion zuwenden und sie schlagen zu können”.[3] Das ist dann tatsächlich auch geschehen. Weil sich der Westen nach Hitlers Ansicht wirklich als “zu dumm und blind” erwies, um ihm im Osten “freie Hand” zu lassen, schloss er zunächst einen Deal mit Moskau ab – den berüchtigten “Hitler-Stalin-Pakt” – und löste dann den Krieg gegen Polen, Frankreich und Großbritannien aus. Sein Ziel blieb aber unverändert: Er wollte die Sowjetunion so bald wie möglich angreifen und zerstören.

Der deutsche Angriff begann in den frühen Morgenstunden des 22. Juni 1941. Drei Millionen deutsche Soldaten und fast 700.000 Soldaten von Verbündeten Nazideutschlands überquerten mit 600.000 Kraftfahrzeugen, 3.648 Panzern, über 2.700 Flugzeugen und etwas mehr als 7.000 Artilleriegeschützen die Grenze (der Sowjetunion). [12] Zuerst verlief alles nach Plan. Es gelang, riesige Lücken in die sowjetischen Verteidigungslinien zu schlagen und schnell eindrucksvolle Landgewinne zu erzielen; Hunderttausende Soldaten der Roten Armee wurden in eindrucksvollen “Kesselschlachten” eingekreist und getötet, verwunden oder gefangen genommen. Nach einer solchem Schlacht, die Ende Juli bei Smolensk geschlagen wurde, schien der Weg nach Moskau frei zu sein.

Ein Hauptproblem war die Tatsache, dass am 22. Juni – zu Beginn des Unternehmens Barbarossa – nur Kraftstoffe, Reifen und Ersatzteile für etwa zwei Monate zur Verfügung standen. Das war für ausreichend gehalten worden, weil die Deutschen glaubten, die Sow-jetunion innerhalb von zwei Monaten in die Knie zwingen und dann über ihre unbegrenzten Vorräte an Industrieprodukten und Rohstoffen verfügen zu können. Ende August waren die deutschen Panzerspitzen aber noch keineswegs bis in die Nähe der weit entfernten Gebiete der Sowjetunion vorgestoßen, in denen Öl, der wertvollste aller kriegswichtigen Rohstoffe, zu holen war.

Dass die Panzer, wenn auch immer langsamer werdend, in den endlos erscheinenden russischen und ukrainischen Weiten überhaupt noch weiter rollen konnten, war zum Großteil den Kraftstoffen und dem Gummi zu verdanken, das weiterhin über Spanien und das besetzte Frankreich aus den USA importiert werden konnte. Der Anteil an den für die Schmierung von Fahrzeugmotoren besonders wichtigen deutschen Motoröl-Importen, der aus den USA kam, stieg zum Beispiel im Sommer 1941 rapide an, nämlich von 44 Prozent im Juli auf knapp 94 Prozent im September.

Als die deutschen Truppen im September Kiew einnahmen, 650.000 Gefangene machten und Fortschritte beim Vorrücken auf Moskau zu verzeichnen waren, flammte wieder Optimismus auf. Hitler glaubte, oder gab wenigstens vor, zu glauben, die Sowjets seien bald am Ende. In einer öffentlichen Rede im Berliner Sportpalast am 3. Oktober erklärte er, der Ostkrieg sei praktisch zu Ende. Der Wehrmacht wurde befohlen, der Sowjetunion mit dem gegen Moskau gerichteten “Unternehmen Taifun” den Gnadenstoß zu versetzen. Die Aussichten auf einen schnellen Erfolg zerschlugen sich jedoch, weil die Sowjets schnell Reserveeinheiten aus dem Fernen Osten heranzogen. [Sie waren von ihrem Meisterspion Richard Sorge (s. http://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Sorge ) in Tokio darüber informiert worden, dass die Japaner, deren Armee in Nordchina stand, nicht mehr beabsichtigten, die verwundbare sowjetische Grenze bei Wladiwostok anzugreifen.] Die Lage verschlimmerte sich noch, weil die Deutschen im Kampf um Moskau ihre Luftüberlegenheit verloren. Zudem konnte nicht mehr genügend Nachschub an Munition und Verpflegung aus der Etappe an die Front gebracht werden, weil die langen Nachschubwege durch Aktivitäten der Partisanen häufig unterbrochen wurden. [23] Dazu kam die für diese Jahreszeit zu erwartende russische Kälte, auf die das deutsche Oberkommando aber nicht vorbereitet war; weil es davon überzeugt war, den Blitzkrieg im Osten bis zum Ende des Sommers beenden zu können, hatte es versäumt, die Truppen mit der Ausrüstung zu versorgen, die gebraucht wurde, wenn im Regen und Schlamm des russischen Herbstes und im Schnee und in der Kälte des russischen Winters gekämpft werden sollte.

Die Wehrmacht drang, wenn auch sehr langsam, weiter vor, und Mitte November standen einige Einheiten nur 30 Kilometer vor der russischen Hauptstadt. Diese Truppen waren aber total erschöpft und hätten dringend Nachschub gebraucht. Ihre Kommandeure wussten, dass es einfach unmöglich war, Moskau einzunehmen, das so nahe vor ihnen lag. Wenn sie es versucht hätten, wäre kein Sieg möglich gewesen. Am 3. Dezember stellten mehrere Einheiten die Offensive aus eigener Initiative ein. Innerhalb von Tagen wurde jedoch die komplette deutsche Armee vor Moskau in die Defensive gezwungen. Am 5. Dezember um 3 Uhr morgens startete die Rote Armee trotz Kälte und Schnee plötzlich einen großen, gut vorbereiteten Gegenangriff. Die Linien der Wehrmacht wurden in vielen Stellen durchstoßen, und die Deutschen wurden unter schwersten Verlusten an Männern und Ausrüstung zwischen 100 und 280 km zurückgeworfen. Nur unter äußersten Anstrengungen konnten sie eine katastrophale Einkesselung verhindern. Am 8. Dezember befahl Hitler seiner Armee, die Offensive aufzugeben und Verteidigungsstellungen zu beziehen. Für diesen Rückschlag machte er den angeblich unerwartet frühen Wintereinbruch verantwortlich; er weigerte sich, den von seinen Generälen empfohlenen Rückzug anzutreten und wollte im Frühling erneut angreifen

25. Juli 2015

junge Welt l Der Schwarze Kanal. Mobilmachung im Mehringhof – Anti-Assad Front der Interventionistischen Linken

https://www.jungewelt.de/2015/07-25/012.php

Der Krieg in Syrien wurde vom ersten Tag an von außen angeheizt und lockte die linken »demokratischen Interventionisten« aller westlichen Länder an, als deren Bodentruppe Dschihadisten verschiedenster Nationen fungieren.

Am 2. August 2013 veröffentlichte der Hamburger Strafrechtler und Rechtsphilosoph Reinhard Merkel in der FAZ einen Text zum damals seit zwei Jahren in Gang gehaltenen Krieg in und gegen Syrien. Der Westen sei «schuldig«, meinte der Jurist, weil er die Wandlung des Widerstands gegen die syrische Regierung »zu einem mörderischen Bürgerkrieg ermöglicht, gefördert, betrieben hat«. Diese Strategie sei eine Variante dessen, was seit der Invasion des Irak im Jahr 2003 »demokratischer Interventionismus« heiße. Das sei die verwerflichste Spielart: »Nicht so sehr, weil sie neben dem Geschäft des Tötens auch das Risiko des Getötetwerdens anderen zuschiebt. Eher schon, weil sie die hässlichste, in jedem Belang verheerendste Form des Krieges entfesseln hilft: den Bürgerkrieg.«

Das Erschleichen einer »Aura des Moralischen« (Merkel) gehört zur Grundausstattung imperialistischer Kriegspolitik – und linker Bellizisten. 1914 war der Krieg in Russland für die SPD mit einer zivilisatorischen Befreiungsmission verbunden. Gegen die Sowjetunion und speziell die DDR war den linken Antikommunisten der Bundesrepublik, speziell den Grünen, jede Form der Einmischung recht. Die Stiftung von Massenarbeitslosigkeit, Massenauswanderung, Niedrighalten von Löhnen und Renten für mehr als 16 Millionen Menschen nach 1990, fand – um es zurückhaltend auszudrücken – unter den meisten westdeutschen Linken keine besondere Resonanz. Gleichgültigkeit, vor allem aber Erpichtsein auf moralische Überlegenheit herrschten vor. Der 1989 in die DDR übergesiedelte Autor Ronald M. Schernikau klärte seine Kollegen im DDR-Schriftstellerverband auf dessen letztem Kongress Anfang März 1990 auf: »Der Westen hat, und das ist ein so alter Trick, die Moral eingeführt, um über Politik nicht reden zu müssen. (…) Einen Vorgang moralisieren heißt, ihm seinen Inhalt nehmen.«

Auch am syrischen Bürgerkrieg lässt sich das studieren. Er wurde vom ersten Tag an von außen angeheizt und lockte die linken »demokratischen Interventionisten« aller westlichen Länder an, als deren Bodentruppe Dschihadisten verschiedenster Nationen fungieren. Eine Analyse, wie sie Reinhard Merkel vorlegte, wurde in der deutschen Linken und Friedensbewegung nie Grundlage einer Debatte. Statt dessen erfreuen sich Initiativen wie »Adopt a Revolution«, die ihre Einmischung in den syrischen Krieg als »Solidarität« deklariert, des Interesses von Linken. Das zeigte eine Veranstaltung am vergangenen Mittwoch im Berliner »Mehringhof«, zu der die »Interventionistische Linke« (IL) u. a. einen Vertreter von »Adopt a Revolution« und auch jW-Korrespondentin Karin Leukefeld eingeladen hatte. In einem Text auf der IL-Facebookseite hieß es dazu in schönstem Bürgerblattstil, »der Bürgerkrieg« habe Hunderttausende Tote und Millionen Flüchtlinge »produziert«. Die »Militarisierung des Konflikts« habe »die Opposition gegen Assad« geschwächt. Wer von Interessen, Waffenlieferungen und Finanzen nicht reden will, sollte vom Krieg schweigen.

Folgerichtig wäre statt des Veranstaltungstitels »No Exit? Syrien im Jahr vier nach dem Aufstand« angebracht gewesen: »Mobilmachung im Mehringhof«. Karin Leukefeld – laut einem Eintrag auf der IL-Facebookseite eine »Assad-Apologetin« – hatte gegen die Interventionswilligkeit auf dem Podium und im Publikum keine Chance.

Ein Rekrutierungsbüro der Bundeswehr oder der »moderaten Dschihadisten«, die von den USA zur Zeit für den Kampf in Syrien in der Türkei trainiert und ausgestattet werden, war am Mittwoch im Mehringhof, im Kalten Krieg Westberliner Treff linker Antikommunisten, noch nicht eröffnet. Deutsche »Revolutions«helfer werden allerdings nach dem Attentat in Suruc auch nicht mehr benötigt. Der Befehl an Ankara, noch offener als bisher in den syrischen Krieg einzugreifen, ist erteilt – moralisch sauber.

25. Juli 2015

MH17-Abschuss als inszenierte Provokation? – Beitrag von Freitag-Community-Mitglied Hans Springstein

Ukraine/MH17 Es gibt weiterhin Hinweise darauf, dass der mutmaßliche Abschuss von Flug MH17 vor allem eine gezielte Provokation war – von Seiten Kiews und seiner US-Berater.

Ein Blog-Beitrag von Freitag-Community-Mitglied Hans Springstein

https://www.freitag.de/autoren/hans-springstein/mh17-abschuss-als-inszenierte-provokation

Die Frage, ob es sich um eine Inszenierung oder mindestens gezielte Provokation gehandelt haben könnte, spielte in der diesjährigen massenmedialen Erinnerung an die MH17-Katastrophe vom 17. Juli 2014 keine Rolle. Das sicher auch, weil das schnell mit dem Etikett „Verschwörungstheorie“ abgetan und diskreditiert würde und wird. Nur auf einigen Internetseiten wurde und wird immer mal wieder erwogen, dass das Ereignis, bei dem 298 Menschen starben, gewollt gewesen sein könnte – von den in Kiew per Putsch an die Macht Gekommenen, ihren inländischen Hintermännern  und ihren US-Beratern.

Diese Frage ist eigentlich am Ende entscheidend, mehr noch als die Frage, ob die malaysische Boeing nun von einer Flugabwehr-Rakete vom Boden aus oder von einer Luft-Luft-Rakete eines Flugzeuges abgeschossen wurde. Die Antwort ist vor allem wichtig, was die strafrechtliche Frage angeht, ob es sich um Mord handelte, aber auch für die Frage, wem die Katastrophe nützte und nutzt. Ich hatte neben anderen ziemlich früh darauf hingewiesen, zum Beispiel in meinem Beitrag vom 20. Juli 2014 „Nachdenkliches zur Katastrophe von MH 17“. Da habe ich auch auf die Ähnlichkeiten zu Ereignissen im Krieg in und gegen Syrien hingewiesen, wo anscheinend von den kriegstreibenden und -interessierten Kräften bewusst eine „Massaker-Strategie“ verfolgt wird, um jeglichen Ansatz einer Verständigung mit dem syrischen Präsidenten Bashar al-Assad zu verhindern und ihn dämonisieren zu können. Die Menschen, die dieser Strategie zum Opfer fallen und dafür mit dem Leben zahlen müssen, sind den dafür Verantwortlichen, die unbeirrt ihre Interessen verfolgen,  egal.

Nur vereinzelt sind noch Beiträge zu finden, die weiter fragen, was da am 17. Juli 2014 geschah und vor allem warum. Umso aufmerksamer registrierte ich, was in einem Kommentar zu dem Beitrag von U. Gellermann im Online-Magazin Rationalgalerie „MH 17: Ursache in Kiew – Der Absturz in den Europa-Krieg“ vom 20. Juli 2015 zu lesen war: „Da ich an einem vertraulichen Vortrag, Thema „Sicherheitspolitische Soiree“ teilgenommen habe, der Referent :Herr OBERST a.D.Karl-Bernhard Müller eheml. Kommandeur der Schule für Nachrichtenwesen für Bundeswehr, eheml.Berater der Bundesregierung kann ich seine Aussagen jetzt mal zitieren: Der Absturz des Fluges MH17 wurde von der USA inszeniert! Auch er wußte vorher, dass dieses Flugzeug abstürzt. Auch sagte er:“Glauben sie nichts, was in den Medien, Fernsehen, Rundfunk gesagt, gezeigt oder erklärt wird, der Bürger wird in Angst und Schrecken versetzt, um Ihn besser zu handhaben, manipulieren zu können.“ Dies sagte einer, der es ja Wissen muß, da er auch mit allen Geheimdiensten der Welt in Kontakt stand. Vor allen Dingen mit USA,CIA.“
Einsichten eines Insiders

Ich war etwas elektrisiert, auch weil der erwähnte ehemalige Oberst nicht irgendwer zu sein schien, was die fachliche Beurteilung angeht. Ich fand zumindest heraus, dass es diese Veranstaltung am 7. November 2014 in Frankfurt/Main tatsächlich gab, hier die Einladung dazu. Ein weiterer Hinweis war, was die „Traditionsgemeinschaft der 75er Artillerie e.V.“ in ihrem Mitgliederbrief 1/2015 ankündigte „Am Donnerstag, 16. April wird Oberst a.D. Karl Bernhard Müller für uns und die Offiziere und Unteroffiziere des PzArtLehrBtl 325 einen Vortrag mit dem Thema:“Krieg ist auch nicht mehr das, was er mal war!“ am Beispiel Ukraine und Syrien halten.
Im Kern geht es in diesem Vortrag darum, wie wir durch Politik, Medien und Geheimdienste manipuliert und gesteuert werden.
Der Vortrag wird vormittags stattfinden. Näheres  dazu (Zeiten und Ablauf)  teile ich Ihnen kurzfristig mit. Wir hoffen, dass viele aus unserer Mitte an diesem Vortrag teilnehmen können. Oberst Müller hält häufig solche Vorträge. …“

Inzwischen habe ich aus sicherer Quelle bestätigt bekommen, dass der ehemalige Bundeswehr-Oberst Müller nicht nur tatsächlich im letzten November bei der „Sicherheitspolitischen Soiree“ in Frankfurt/Main sprach, sondern dass er sinngemäß auch das gesagt hat, was in dem erwähnten Kommentar zu erfahren war, neben anderen interessanten Äußerungen aus Sicht eines ehemaligen Offiziers, der weiß, wie mit Informationen umzugehen ist. Ich fasse mal zusammen, was nach meinen Informationen Oberst a.D. Müller sagte: So u.a.,  dass der Absturz der malaysischen Boeing mit der Flugkennung MH17 von den USA inszeniert wurde. Der ehemalige Nachrichtenoffizier erklärte , dass die Verantwortlichen im Kiewer Innenministerium und im Kriegsministerium samt der US-Berater gewusst mussten, was am 17. Juli 2014 geschehen würde. Nur so habe das Kiewer Innenministerium wenige Minuten nach der Katastrophe mit einem vorgefertigten Statement zu dem Absturz in der Ostukraine an die  Öffentlichkeit gehen können. Müller verwies auch auf den spanischen Fluglotsen, der auf dem Kiewer Borispol arbeitete und sich per Twitter zu dem Vorfall äußerte und sich über das Vorgehen der Kiewer Behörden wunderte (siehe dazu auch meinen erwähnten Beitrag vom 20. Juli 2014). Dass der Twitter-Account des Lotsen gelöscht und er selbst spurlos verschwand sowie seine Aussagen offenbar in den bisherigen offiziellen Untersuchungen nicht berücksichtigt wurden, spreche nicht für eine unparteiisch-sachliche Ermittlung der Vorgänge. Das deute eher auf eine zielgerichtete, politisch dominierte Untersuchung hin.

MH 17 war meinen Informationen zufolge nur ein Teilthema dessen, was Oberst a.D. Müller bei der mehrstündigen Veranstaltung sagte. Einen Großteil seiner Ausführungen machte die politische Einflussnahme des Westens in der Ukraine und Russlands, samt angeblich regierungsunabhängiger Organisationen und vermeintlicher „Farbrevolutionen“, seit dem Erscheinen des Buches von Zbigniew Brzezinski „Die einzige Weltmacht – Amerikas Strategie der Vorherrschaft“ in den 90er Jahren aus. Er verwies dabei wohl auch auf die Rolle deutscher Stiftungen. Der frühere Bundeswehroffizier habe bei der Veranstaltung in Frankfurt/Main dazu aufgefordert, wie ich erfuhr, nichts unkritisch zu glauben, was in den Medien gesagt, gezeigt oder erklärt werde. Die Bürger würden bewusst in Angst und Schrecken versetzt, um besser gesteuert und manipuliert werden zu können.

Was Oberst a.D. Müller in Frankfurt/Main und wohl nicht nur einmal öffentlich sagte, halte ich für einen wichtigen Mosaikstein des Bildes vom Konflikt in der und um die Ukraine sowie von der MH17-Katastrophe. Es muss nicht der entscheidende Stein sein, aber er könnte helfen, mehr Klarheit in das Bild zu bekommen, auch weil ich denke, dass der ehemalige Nachrichtenoffizier der Bundeswehr weiß, wovon er redet und wie Informationen einzuschätzen sind. Dazu nochmal zur Erinnerung aus der Einladung zu der Veranstaltung am 7. November 2014 in Frankfurt/Main: „ Oberst Müller ist durch vielfältige Verwendungen in Politik und Militär ein ausgewiesener Experte im Bereich des militärischen Nachrichtenwesens (MilNW) und psychologischer Kriegsführung (PsyOps). Stationen seines Wirkens waren u. a. als Kommandeur der Schule für Nachrichtenwesen der Bundeswehr, als außen- und sicherheitspolitischer Berater im Bundesministerium der Verteidigung, im Bundeskanzleramt sowie auf internationaler Ebene bei NATO und EU.  Seine Verwendungen führten ihn in eine Vielzahl unterschiedlicher Länder in allen Kontinenten.“
MH17 als Version der „Operation Northwoods“?

Das Ziel der mutmaßlich gezielt herbeigeführten Katastrophe wurde jedenfalls erreicht: Die russische Führung wird bis heute ohne jede Beweise verdächtigt, mindestens verantwortlich zu sein. Das Ereignis diente als eine der Begründungen und Anlässe für das Ingangsetzen der antirussischen Sanktionen des Westens. Selbst unter kritischen Eingestellten und jenen, die sich für links halten, wurden seitdem erfolgreich Zweifel gesät, ob die Aufständischen in der Ostukraine und ihre Anliegen Unterstützung verdient hätten.

In dem Zusammenhang sei noch einmal die in den 60er Jahren von US-Militär gegen Kuba geplante, aber nicht umgesetzte „Operation Northwoods“ erinnert. Seit längerem frage ich mich, ob die MH17-Katastrophe die diesmal verwirklichte ukrainische Variante davon war bzw. ist. Der Plan gegen Kuba wurde nicht umgesetzt, aber das darin beschriebene Ziel klingt irgendwie aktuell, auszutauschen ist bloß das Land: „Die Weltmeinung und die Vollversammlung der Vereinten Nationen sollten positiv beeinflusst werden, indem man ein internationales Bild von der Kubanischen Regierung zeichnet, das diese als unbesonnen, unverantwortlich und als eine erschreckende und unkalkulierbare Bedrohung des Friedens in der westlichen Hemisphäre erscheinen lässt.“ Wer sich aktuelle Äußerungen aus den USA und deren Marionetten in Kiew zur angeblichen Bedrohung durch Russland anschaut, kommt an den Parallelen nicht vorbei. James Bamford schrieb dazu in seinem Buch „NSA. Die Anatomie des mächtigsten Geheimdienstes der Welt“ (2001, dt. Taschenbuchausgabe 2002) u.a.: „Die Idee war vielleicht sogar von Präsident Eisenhower in den letzten Tagen seiner Amtszeit entwickelt worden. … Tatsächlich kündigte er am 3. Januar [1961] gegenüber Lemnitzer und anderen Beratern im Kabinettszimmer an, dass er noch vor Kennedys Amtseinführung gegen Castro vorgehen werde – vorausgesetzt dass ihm die Kubaner einen wirklich guten Vorwand lieferten. Als die Zeit dafür knapp wurde, setzte Eisenhower eine neue Idee in Umlauf. Wenn Castro nicht für den Grund sorge, sagte er, könnten vielleicht die vereinigten Staaten ‚etwas fabrizieren, das allgemein akzeptiert werden würde‘. Er schlug vor, für einen Anlass zu sorgen – einen Bombenanschlag, einen Angriff, einen Sabotageakt – der heimlich von den vereinigten Staaten gegen die Vereinigten Staaten durchgeführt würde, um die Eröffnung von Feindseligkeiten zu rechtfertigen. Es war ein gefährlicher Vorschlag von einem in die Enge getriebenen Präsidenten.“ (S. 112f.)

Bamford beschreibt in seinem Buch die geplanten Täuschungsmanöver der „Operation Northwoods“, die Lyman L. Lemnitzer, Vorsitzender des Vereinigten Generalstabs der USA, und seine Kollegen aus den Teilstreitkräften ausarbeiteten. Dazu gehört  auch der vorgetäuschte Abschuss eines US-Zivilflugzeuges durch die kubanische Luftabwehr. „Lemnitzer war geradezu tollwütig in seinem Hass auf den Kommunismus im Allgemeinen und Castro im Besonderen.“ (S. 118) Muss auf Ähnlichkeiten – alles andere als zufällig – zu heute handelnden Personen insbesondere in den USA  und deren Äußerungen hingewiesen werden? Bamford stellt fest: „Rückblickend bieten die Dokumente neue Einsichten in die Denkweise der ordensgeschmückten Führung des US-Militärs. Zwar gelang es den Generälen nicht, Amerika durch einen falschen Vorwand in einen Krieg gegen Kuba zu treiben, aber sie könnten den Vietnamkrieg auf diese Art ausgelöst haben.“ (S. 122) Ihre Nachfolger könnten die Erfahrungen und Vorschläge in den Konflikt in der Ukraine angewandt haben.

Eines ist sicher: Der Aufforderung des ehemaligen Bundeswehroffiziers Karl-Bernhard Müller, kritisch gegenüber dem zu bleiben, was uns massenmedial erzählt und berichtet sowie politisch erklärt wird, ist im positiven Sinne unbedingt Folge zu leisten.

https://www.freitag.de/autoren/hans-springstein/mh17-abschuss-als-inszenierte-provokation

25. Juli 2015

jungewelt l Flüchtlinge kommen aus Ländern, die durch die Kriegspolitik der NATO zerstört und durch Embargos ins Elend getrieben wurden. Gespräch mit Bernd Duschner

»Für viele sieht die Zukunft düster aus«
Interview: Rüdiger Göbel

Bernd Duschner ist Vorsitzender des Vereins »Freundschaft mit Valjevo« im bayerischen Pfaffenhofen. Dieser wurde während des NATO-Krieges gegen Jugoslawien 1999 gegründet und engagiert sich neben seiner Solidaritätsarbeit mit der serbischen Partnerstadt auch für in Bayern lebende Flüchtlinge. Im Juni initiierte Duschner einen Appell an Bundeskanzlerin Angela Merkel, die Wirtschaftssanktionen gegen Syrien aufzuheben, der binnen weniger Tage von mehr als 2.000 Menschen unterzeichnet wurde (www.freundschaft-mit-valjevo.de)

http://www.jungewelt.de/2015/07-25/016.php

25. Juli 2015

junge Welt l »USA haben den sozialen Faktor ausgenutzt« Gespräch mit George Jabbour. Über Ursachen des Kriegs in Syrien, die Rolle des »Islamischen Staats« und Subversionsstrategien Washingtons

Von Karin Leukefeld

George Jabbour, geboren 1938, hat Jura und Philosophie an der Damaskus-Universität studiert, später Internationale Politik in Washington und Kairo. Sein Buch »Aktuelle  politische Überlegungen in Syrien« (1989) war in Syrien zunächst verboten, wurde später aber Grundlage des Curriculums für politische Philosophie an der Universität in Aleppo, wo Jabbour seit 1990 lehrte. Jabbour vertrat Syrien bei der Internationalen Atomenergieorganisation IAEO in Wien und beim UN-Menschenrechtsrat in Genf. Er war Berater von Präsident Hafis Al-Assad, dem Vater des amtierenden Staatschefs, Abgeordneter im syrischen Parlament und ist bis heute Vorsitzender der Syrischen Gesellschaft für die Vereinten Nationen, die 2004 gegründet wurde. George Jabbour ist Mitglied der Baath-Partei, er lebt in Damaskus.

weiter

http://bit.ly/1D1gpL7

25. Juli 2015

Neue ukrainische Gesetzgebung: Legalisierung von Organhandel

Das Gesundheitsministerium der Ukraine hat einen Vorschlag zur Änderung des Transplantationsgesetzes dem ukrainischen Parlament vorgelegt. Laut dem neuen Gesetz sollen alle volljährigen ukrainischen Bürger automatisch nach dem Tod als Organspender gelten. Bei Bedarf werden die Organe der Verstorbenen ohne Zustimmung des „Spenders“ zum Zwecke der Transplantation entnommen. In der Zukunft sollen auch Private Kliniken das machen können.

Artikel 15. Vorgehensweise bei der Organentnahme für Transplantationen
Jede Person, die volljährig ist, hat das Recht, einen Wiederspruch gegen eine Organentnahme einzulegen.
Eine schriftliche Widerspruchserklärung soll persönlich in der nächsten medizinischen Einrichtung abgegeben werden. Die Ablehnung  der Organentnahme wird von dem medizinischen Mitarbeiter in einem  Wiederspruchregister gegen Organspende eingetragen.
Ansonsten ist die Entnahme ds Gewebes (Organe) der Gestorbenen zum Zwecke der Transplantation nach der Todeserklärung … erlaubt.
Für tot werden Menschen durch das/die Gesundheitsamt/-behörde nach der Feststellung des Hirntodes erklärt.
Gesetzentwurf (Ukrainisch)

25. Juli 2015

Kuba fordert die USA zur Rückgabe des „illegal besetzen Territoriums Guantanama“ auf

Kuba/Washington (Sputniknews/IRIB)- Die USA wollen den berüchtigten Militärstützpunkt in Guantánamo nicht an Kuba zurückgeben.

Laut dem amerikanischen Lateinamerika-Experten Jaime Suchlicki befürchtet das Pentagon, dass Havanna die Anlage Russland zur Verfügung stellen könnte.

„Die Frage um den Stützpunkt Guantánamo bleibt eine der schwierigsten“, sagte Suchlicki, Chef des Institute for Cuban and Cuban-American Studies in Miami, gegenüber Sputnik. „Es gibt die Befürchtung, dass Kuba den Stützpunkt seinem Alliierten Russland übergeben kann, worauf die russischen U-Boote ein tolles Objekt im Karibischen Meer bekommen werden.“

Der Durchbruch in den Beziehungen zwischen den USA und Kuba gelang noch Anfang Juli. Am Montag haben nun die Staatschefs die diplomatischen Beziehungen wideraufgenommen, rund 54 Jahre nach deren Abbruch. Am selben Tag wurden die Botschaften in Washington und Havanna widereröffnet.

Kubas Außenminister Bruno Rodriguez trat bei der Eröffnung der Botschaft seines Landes in Washington jedoch mit der Forderung auf, „das illegal besetzte Territorium in Guantánamo zurückzugeben“. Dabei verlangte er, dass Kubas Souveränität respektiert wird.

Daraufhin ließ US-Außenminister John Kerry wissen, dass die USA nicht vorhätten, die Vereinbarung über die Stationierung des US-Marinestützpunktes in Guantanamo zu revidieren. Auch Pentagon-Chef Ashton Carter schloss es aus, dass die USA das Gelände der Guantanamo Bay Naval Base an Kuba zurückgeben.

25. Juli 2015

[RT Deutsch] Von Breivik zu Pegida – „Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem dies kroch“

In mehreren Ländern Europas bildeten sich Ende der 2000er auch diverse „Defense Leagues“, die neben traditionell rechtsextremen Fußtruppen auch Akteure aus der Hooliganszene, aber auch frühere Linksextreme, in Deutschland vor allem die so genannten „Antideutschen“, vereinigten und die gewaltsame Konfrontationen auf den Straßen suchten, gleichsam als „Fasci di Combattimento“ der bürgerlichen „Islamkritik“. Der Nährboden der späteren Pegida-Bewegung entstand. weiter
http://www.rtdeutsch.com/26953/meinung/von-breivik-zu-pegida-der-schoss-ist-fruchtbar-noch-aus-dem-dies-kroch/
25. Juli 2015

[Information Clearing House] The Eurasian Big Bang How China and Russia Are Running Rings Around Washington – By Pepe Escobar

In its latest National Military Strategy, the Pentagon suggests that the risk of an American war with another nation (as opposed to terror outfits), while low, is “growing” and identifies four nations as “threats”: North Korea, a case apart, and predictably the three nations that form the new Eurasian core: Russia, China, and Iran. They are depicted in the document as “revisionist states,” openly defying what the Pentagon identifies as “international security and stability”; that is, the distinctly un-level playing field created by globalized, exclusionary, turbo-charged casino capitalism and Washington`s brand of militarism.
more
http://www.informationclearinghouse.info/article42463.htm
25. Juli 2015

US-President Obama threatens Iran with military attack despite nuclear accord

US President Barack Obama has once again threatened Iran with a military attack despite the recent conclusion of nuclear talks between Iran and the P5+1 group of countries.

In an interview with the BBC broadcast on Thursday, Obama said the military option is still on the table even after the landmark diplomatic achievement earlier this month over Tehran’s nuclear program.

“We are settling the Iran deal, but we still have a big account that we’re going to have to work. Hopefully some of it diplomatically, if necessary some of it militarily,” the US president said.

Obama acknowledged that Iran was funding its strategic priorities even during the sanctions and economic hardship.

“Iran has shown itself to be willing, even in the midst of real hardship, to fund what they consider to be strategic priorities,” he noted.

Obama said US Persian Gulf allies that have worries about the situation in the Middle East should strengthen their militaries and address social and political issues that are leading to the threat of the ISIL terror group.

Regarding the release of Iran’s frozen assets, he said this was part of the nuclear deal.

Obama’s remarks come after Iran and the P5+1 group of countries reached a conclusion on the Joint Comprehensive Plan of Action (JCPOA) on July 14 in the Austrian capital of Vienna following days of intensive talks over Tehran’s nuclear program.

Senior Republican lawmakers have vowed to do their best effort to scuttle the Iran nuclear pact.

Republicans control majorities in both chambers of Congress. Many have strongly opposed the agreement, which they say will threaten US ally Israel and empower Iran.

Secretary of State John Kerry and Secretary of Energy Ernest Moniz offered a vigorous defense of the Iran agreement as they faced tough questioning at a Senate committee hearing on Thursday.

25. Juli 2015

[Xinhua] News Analysis: Abe`s Machiavellian tactics seek to create culture of fear to justify war moves

The public outcry and subsequent plummet in support for Japanese Prime Minister Shinzo Abe and his administration following the steamrolling of unconstitutional war bills through the lower house last week led to revelations that Abe decided to force the bills through with his party`s majority vote as he knew the public would never accept them, no matter how many hours were spent debating them.
http://news.xinhuanet.com/english/2015-07/24/c_134442951.htm
25. Juli 2015

[Mondo Weiss] Greece’s Syriza makes military deal with Israel that only US has made

Greece’s ruling ostensibly left-wing Syriza party signed a “status of forces” accord with Israel on July 19. The Jerusalem Post explains that the agreement “offers legal defense to both militaries while training in the other’s country.” Only one other country in the world has signed such an accord with Israel; that country is the US, which calls its uncritical support of Israel the “special relationship.”
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http://mondoweiss.net/2015/07/greeces-syriza-military
25. Juli 2015

[antikrieg.com] Robert C. Koehler – Bewaffnete Unsicherheit

Und je mehr Menschen den Bezug zu ihrer eigenen Menschlichkeit verlieren, desto mehr, fürchte ich, werden sie es nötig finden, sich zu bewaffnen – indem sie sich verzweifelt einbilden, dass das dasselbe ist wie sicher zu sein. Und der Nachrichtenzirkus wird weitergehen und endlos mehr vom Gleichen in uns hineinstopfen.
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http://antikrieg.com/aktuell/2015_07_24_bewaffnete.htm