drohnen im einsatz für private und staatliche hacker-angriffe l heise.de

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kurz zusammengefasst:

derzeit gibt es innerhalb der hacker-szene viel wind um den hack eines italienischen unternehmens, das sich auf das einhacken auf privaten computern und auf die überwachung „des“ internets spezialisiert und
diese dienste vielen polizeien und wenig bis gar nicht demokratisch organisierten staaten und regimes zugänglich gemacht hat.

die hacker dieses unternehmens (mit namen „hacking team“) haben eine große menge entwendeter informationen des unternehmens öffentlich gestellt und bei der untersuchung dieser informationen kam nun raus, dass es pläne gab, zusammen mit der boeing-tochter insitu drohnen für
hackerangriffe zu entwickeln.

*** 8< schnipp ***

Im Fundus der E-Mails von Hacking Team ist eine Art ‚Road Map‘ der kommenden Aufgaben aufgetaucht, mit denen sich die Programmierer der Firma beschäftigen sollten. Neben der Entwicklung neuer Überwachungssoftware für Windows 10 war geplant, einen mobilen miniaturisierten „Network Injector“ einzusetzen, der mit einer Drohne fliegen und „gegnerische“ WLANs ausspionieren oder übernehmen kann. Dies erregte die Aufmerksamkeit des Drohnen-Spezialisten Insitu, der eine Zusammenarbeit der beiden Firmen prüfte.

Nachdem Hacking Team auf der Militärmesse IDEX in Abu Dhabi während ihrer Firmen-Präsentation von den Drohnen-Plänen berichtet hatte, meldete sich ein italienischer Insitu-Techniker bei der Firma mit der
Frage, wie denn die Anforderungen an eine Drohne sind, die als fliegender „Network Injector“ andere Netzwerke übernehmen kann. Solche Ideen sind nicht neu und wurden auf der Basis des Pineapple von Hak5 bereits mit kleinen Drohnen umgesetzt, um Funknetze zu stören oder im Sinn einer „Machine in the Middle-Attack“ zu übernehmen.