Syrisches Fernsehen strahlt Geständnisse von gefangengenommen IS-Kämpfern aus

Hussam Abdul-Razzak, ein Kämpfer, den die syrischen Regierungstruppen in Hasaka gefangen genommen haben, hat jetzt ausgesagt, unter dem Kommando ausländischer Kommandeure gekämpft zu haben.

Sein Geständnis wurde am Samstag von der syrischen Fernsehen ausgestrahlt wurde. Der Gefangene heisst Abdul-Razzak und stammt aus Al-Ummal einer Arbeitersiedlung in Deir Ezzor. Er erklärte, dass er rekrutiert wurde, um in den Reihen einer ultra-radikalen Organisation zu kämpfen und dass er eine Ausbildung im Irak absolvierte bevor er mit anderen zusammen nach Syrien gebracht wurde.

Der Terrorist sagte aus, dass er Seite an Seite mit nicht weniger als 70 Militanten in der al-Hasaka Nachbarschaft im Bezirk Nashwa gekämpft habe. Aus seinen Aussagen kann man rückschliessen, dass all diejenigen, die Autobomben in Hasaka zur Explosion gebracht haben, wahrscheinlich keine Syrer waren.

Der IS-Kommandant in Hasaka ist laut Aussage des Gefangenen als Wali bekannt und soll aus dem Irak stammen. Die Kommandanten der Organisation sind laut demnach ausschließlich Ausländer während die bewaffneten Kämpfer häufig aus Syrien stammten.

Entgegen der weit verbreiteten Ansicht, dass die Kommandanten der Kämpfer sich angeblich angeblich gut in den Lehren des Islam auskennen, sagte Abdul-Razzaq, dass sie nur wenig Wissen in den Angelegenheiten der Religion hätten. Dies zeuge seiner Meinung von der Tatsache, dass sie zum Kern und den Lehren des Islam sehr wenig Bezug hätten.

Ich habe nichts aus dem Heiligen Koran auswendig gelernt, und die Kommandeuere haben sich auch keine Mühe in dieser Hinsicht gegeben, sagte er.

Er sagte, dass ihre Kommandeure ihnen befohlen hätten Frauen zu entführen, in den Gebieten in denen sie Kontrolle ausübten. Die Frauen wurden dann zwischen 1000 und 2000$ verkauft.

„Kriegsbeute“, erklärt er, ist ein Begriff, den der IS für all das nutzt was man in den Gebäuden findet, die ihre einnehmen, einschließlich der Möbel, Geräte und alles andere.