Archive for Juni 11th, 2015

11. Juni 2015

The first Los Angeles International Uranium Film Festival

The first Los Angeles International Uranium Film Festival – a film festival about nucler power risks – in the planning.
From Quebec and to Berlin with New Films Nuclear Power Risks / Uranium Film Festival could also come to California

Rio de Janeiro, Berlin – Independent films and nuclear awareness: The Brazilian born International Uranium Film Festival is a global festival dedicated to films about all aspects of nuclear power like uranium mining, nuclear power plants, atomic bombs, radioactive accidents, uranium weapons and atomic waste. The festival started this year in April in Quebec City and Montreal with support from the Quebec Cree Nation. Now the Uranium Film Festival comes in September for the fourth time to Berlin. From September 24 to 30 the festival will screen in Berlin dozens of nuclear films from all over the world like Australia, India, Italy, Germany, Iran, France, Denmark, Ukraine, USA and Tadshikistan.

 
„Those who do not remember the past are condemned to repeat it (George Santayana).“ The challenges of the Uranium Film Festival are to bring important films about the nuclear question to the big screen, to stimulate the production of new nuclear films and to stimulate the public discussion about use and risks of nuclear power. The horror of atomic bombs and those who suffered from them, and nuclear accidents like Chernobyl or Fukushima should never be forgotten – nor repeated.

Since 2011 the International Uranium Film Festival (in Portuguese Urânio Em Moviemento) is held every year in Rio de Janeiro’s Modern Art Museum Cinema (MAM Rio). In addition the festival travels with a selection of its nuclear films to other countries and cities. The festival has been already for example in New York City, Washington DC, Santa Fe, Window Rock, Lisbon, São Paulo, in New Delhi and Mumbai, in Quebec and Montreal, in Munich and 3 times in Berlin. After Berlin the organizers plan to bring the Uranium Film Festival for the first time to LA in California and to Rome in Italy.
The legal organizer of the Festival is the non-profit arts and cultural organization “Arquivo Amarelo“ (Yellow Archives) based in Rio de Janeiro and registered as Brazilian charity. The festival depends on individual donors and sponsors.
More information:

International Uranium Film Festival
Rua Monte Alegre, 356 / 301
Santa Teresa
Rio de Janeiro / RJ
CEP 20240-194
Brasil
TV Jordan/Amman about Uranium Film Festival in Amman 2014
TV Deutsche Welle about Uranium Film Festival
TV Brasil about Uranium Film Festival
Social Media
11. Juni 2015

US-Drohnenkrieg beenden! Ramstein schließen!

https://www.facebook.com/events/888074041251794/

Die US-Militärbasis in Ramstein ist ein zentraler Stützpunkt für die von den USA geführten Kriege. Über sie laufen nicht nur Materiallieferungen und Truppenbewegungen. Die Ramstein Air Base ist auch für die mörderischen US-Drohneneinsätze entscheidend: Aufgrund der großen Entfernung zwischen den USA und dem Nahen Osten muss das Signal der Drohnen per Satellit und Erdkabelverbindung weitergeleitet werden. Dies erfolgt über den Militärstützpunkt in Ramstein. Die US-Basis verbindet die US-Drohnenpiloten in Nevada mit den Drohnen in den Einsatzgebieten in Pakistan oder dem Jemen. Ramstein ist die Relaisstation für die mörderischen Drohneneinsätze der USA.
Die Drohnenmorde der USA sind völkerrechtswidrig, missachten das Recht auf Leben und verstoßen gegen das Grundgesetz. Tausende von Menschen, viele von ihnen unbeteiligte Dritte, sind bereits durch Drohnen ermordet worden. Dies kommt der extralegalen Hinrichtung gleich, der Todesstrafe ohne Richterbeschluss.

Doch die deutsche Bundesregierung macht keine Anstalten, diese Praxis zu beenden. Stattdessen setzt sie darauf, das Problem auszusitzen. Auf Fragen von Abgeordneten gibt es nur ausweichende Antworten. Dabei wäre es Aufgabe des Generalbundesanwalts und des Justizministers, den erhobenen Vorwürfen nachzugehen! Denn Grundgesetz und Völkerrecht lassen sich nicht außer Kraft setzen, auch nicht durch das Zusatzabkommen zum NATO-Truppenstatut, hinter dem sich die Bundesregierung zu verstecken versucht. Es bleibt dabei: Deutschland darf sich nicht der Beihilfe zum Mord schuldig machen – nirgendwo, auch nicht in Ramstein!

Die LINKE fordert Aufklärung!

Am 15. Juni wird eine Gruppe von Abgeordneten der Linksfraktion, unterstützt von der Friedensbewegung und interessierten Bürgerinnen und Bürgern, nach Ramstein kommen, um Zugang zur US-Basis zu fordern, damit den Vorwürfen nachgegangen werden kann.

Sahra Wagenknecht wird gegen 12 Uhr auf der Kundgebung sprechen.

DIE LINKSFRAKTION FORDERT:

– ein weltweites Verbot und die völkerrechtliche Ächtung von Kampfdrohnen;

– die Schließung der US-Relaisstation für Drohnenmorde in Deutschland und der gesamten Ramstein Air Base;

– ein Programm von mindestens 1,5 Mio. Euro aus Bundesmitteln für Konversion zur zivilen Nutzung auf der Grundlage lokaler Konversionskonzepte.

Es gilt für Ramstein und anderswo:
Es darf kein Mord und Krieg mehr von deutschem Boden ausgehen!

11. Juni 2015

Moskau besorgt über geheime US-Biolabors an russischer Grenze – sputniknews

http://de.sputniknews.com/politik/20150611/302734744.html

Nach dem Milzbrand-Skandal bei der US-Armee wirft Moskau den Vereinigten Staaten vor, militärische Biolabors geheim in der Nähe der russischen Grenze einzurichten.

„Dass das Pentagon seine medizinisch-biologischen Laboratorien in unmittelbarer Nähe der russischen Grenze unterbringt, löst tiefe Besorgnis aus“, erklärte das russische Außenministerium am Donnerstag. Das treffe vor allem das so genannte „Richard-Lugar-Forschungszentrum für öffentliches Gesundheitswesen“ im Kaukasus-Staat Georgien zu. Unter dem Dach dieser Einrichtung, die unweit der georgischen Hauptstadt Tiflis gelegen ist, befinde sich ein Biolabor des US-Heeres.

„Die amerikanische und die georgische Regierung halten die wahre Tätigkeit dieser Einrichtung der US Army, die besonders gefährliche Infektionen erforscht, geheim“, hieß es. Nach Angaben des Außenministeriums sondiert das Pentagon den Boden, um auch in anderen GUS-Staaten militärische Biolabors einzurichten.

Die USA bestreiten, in ihrem geheimen Biolabor in Georgien militärische Aktivitäten zu betreiben.

Ende Mai gestand das US-Militär ein, aus Versehen tödliche Milzbrand-Erreger an insgesamt 24 Labors in elf US-Staaten sowie in Südkorea und Australien geschickt zu haben.

11. Juni 2015

rtdeutsch l Ukraine will Staatsunternehmen für ein Fünftel ihres Werts an US-Investoren verkaufen

http://www.rtdeutsch.com/22505/headline/ukraine-will-staatsunternehmen-fuer-ein-fuenftel-ihres-werts-an-us-investoren-verkaufen/

Die Ukraine braucht dringend Geld, um die drohende Staatspleite abzuwehren. Um dieser entgegenzuwirken, entschied sich nun Premierminister Jazenjuk dafür, hunderte Staatsbetriebe an US-Investoren zu verkaufen. Die gesamte Verkaufssumme soll bei 140 Millionen Euro liegen. Laut dem Wirtschaftsmagazin Forbes liegt der tatsächliche Wert der Unternehmen jedoch bei rund 680 Millionen Euro.

„Der Premierminister der Ukraine hat die US-Partner dazu aufgefordert, die Investmentmöglichkeiten aktiv zu nutzen, die sich durch die Privatisierungskampagne in der Ukraine – besonders im Energiesektor – bieten.“

So lautet die offizielle Bekanntmachung anlässlich der Dienstreise des ukrainischen Premier in den USA.

Jazenjuk lässt seine Beziehungen zu den USA spielen und betreibt eifrig Lobbyarbeit in Washington. Um US-Unternehmen zum Aufkauf ukrainischer Unternehmen motivieren zu können, trifft er sich auch mit US-Senatoren wie Dick Durbin.

Und weil sich die Regierung Jazenjuks – spätestens infolge der drastischen Erhöhung der landesweiten Energiepreise –  geringer Zustimmungswerte erfreut, scheint es Kiew auch egal zu sein, dass „der Ausverkauf von Staatseigentum für etwas Kleingeld an Ausländer nicht ohne Protest bleibt“, wie das Forbes Magazine schreibt. Das Argument Kiews lautet, Russland dürfe nicht die Kontrolle über bestimmte Teile der ukrainischen Wirtschaft übernehmen. Lieber werden Staatsbetriebe unter Wert an die USA verkauft.

Mittels eines Gesetzes, dem das ukrainische Parlament am 12. Mai zugestimmt hat, würden künftig mehr als 300 Staatsbetriebe aus den Sektoren Chemische Industrie, Bergbau, Maschinenbau, Transportwesen, Baugewerbe, Finanzwesen sowie Land- und Energiewirtschaft verkauft. Dabei erhofft sich der für die Privatisierung zuständige Staatsfonds Einnahmen von rund 140 Millionen Euro. Tatsächlich seien die Unternehmen aber rund 680 Millionen Euro Wert, schätzte das Wirtschaftsmagazin Forbes.

Jazenjuk erklärte zudem in den USA, dass er noch viel mehr Betriebe verkaufen wolle. Die Rede ist von bis zu 1.200 Staatsunternehmen. Forbes nannte es einen „Panikverkauf“. Zuvor durften sich US-Konzerne bereits an den fruchtbaren Agrarflächen der Westukraine bedienen. Das Gros ukrainischer Industrie befindet sich jedoch nach wie vor in der Hand der pro-russischen Selbstverteidigungskräfte.

Das umfassende Privatisierungsprogramm der Maidan-Regierung garantiert unter anderem den weiteren Zufluss von Notkrediten internationaler Geber wie des Internationalen Währungsfonds (IWF). Um Anspruch auf insgesamt 17,5 Milliarden US-Dollar geltendzumachen, musste Kiew versprechen, unter anderem die weitreichende Privatisierung der Staatsbetriebe durchzusetzen. Insgesamt wurde der Regierung Jazenjuk allerdings bereits weit mehr an Geld bereitgestellt. Zusammen mit dem IWF und den USA legte die EU rund 40 Milliarden US-Dollar für Kiew zur Seite, das seit dem Frühjahr 2014 militärisch gegen die eigene Bevölkerung im Osten des Landes vorgeht.

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