(IRIB/ IRNA)
Mit Zunahme der Kämpfe in der Nähe der türkischen Grenze zwischen den IS und den anderen Terrorgruppen in Syrien hat Ankara die Sicherheitsvorkehrungen an seiner Grenze zu diesem Land verstärkt.
Türkischen Zeitungen zufolge sind die Streitkräfte der Türkei an der Grenze der Provinz Kilis zu Syrien in Alarmbereitschaft getreten, und das 5. Bataillon in der Provinz Gaziantep hat seine Stellungen hinter Schutzwälle verstärkt. Angaben zufolge soll die IS-Terrorgruppe vor zwei Tagen mit Angriffen auf syrische Grenzdörfer in den Regionen nahe der türkischen Provinz Kilis begonnen haben.
Weiterhin berichteten türkische Medien am Dienstag von der Zunahme der Kämpfe zwischen den IS-Terroristen und der Terrorgruppe al-Nusrah, und der so
genannten Freien Armee. Diesen Berichten zufolge haben mit der Zunahme der Kämpfe, ca. 5.000 syrische Turkmenen ihre Häuser verlassen und sind in Richtung türkische Grenze aufgebrochen. Der Vizesekretär der turkmenischen Gemeinde Syriens sagte: „Die Turkmenen warten an der türkischen Grenze auf Einlass, doch die Grenze ist zurzeit geschlossen, und das, obwohl Ankara bekanntgab, dass es zur Aufnahme der Turkmenen bereit sei.“