Kiew setzt Menschenrechte im Kriegsgebiet außer Kraft

Das Land, das mit der EU ein Assoziierungsabkommen unterzeichnet hat:

„Schon zuvor hat das ukrainische Parlament eine folgenschwere Entscheidung getroffen, die aber weder medial oder politisch im Westen aufgegriffen wurde. Zumindest zeitlich im Kontext mit dem Amnesty-Bericht über Misshandlungen von Gefangen auf beiden Seiten hat die Rada fast einmütig beschlossen, dass die Einhaltung der Menschenrechte und anderer völkerrechtlichen Verpflichtungen im Kriegsgebiet ausgesetzt wird.“

Weiteres hier:
http://www.heise.de/tp/artikel/45/45067/1.html
und hier:
http://iportal.rada.gov.ua/en/news/page/news/News/110107.html

Mitglieder der rechtsextremen Asow-Miliz (mittlerweile Bestandteil der regulären ukrainischen Armee) sollen nun u.a. einen gefangenen Separatisten gekreuzigt(!) und dann angezündet haben, was in einem Video dokumentiert wurde (im o.g. Artikel verlinkt). Sollte sich das als authentisch erweisen, wäre die Barbarei damit auf einer neuen Stufe angelangt.
Man wird sehen müssen, ob und wie staatsnahe Medien im Westen über solche Grausamkeiten „unserer Alliierten“ berichten. Die Meßlatte dafür sollten die allgegenwärtigen Meldungen über die Untaten des IS sein, wenn man zummindest den Schein einer neutralen Berichterstattung wahren möchte.

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