Teheran gegen Errichtung einer Flugverbotszone in Syrien

(Press TV) – Iran hat die Notwendigkeit einer politischen Lösung für die anhaltende Krise in Syrien hervorgehoben und sich gegen die Errichtung einer Flugverbotszone  ausgesprochen.
„Gespräche über die Einrichtung einer Puffer- und Flugverbotszone [über Syrien] ist die Wiederholung der früheren Fehler und wird nicht zur Herstellung von Sicherheit und Stabilität in der Region beitragen.“, so der iranische Vize-Außenminister für arabische und afrikanische Angelegenheiten, Hossein Amir-Abdollahian, am Donnerstag am Rande der 42. Außenministersitzung der Organisation Islamischer Zusammenarbeit (OIC) in Kuwait. Er fuhr fort: „Damit eine politische Lösung erzielt werden kann, sollten Syriens Nachbarstaaten ihre Grenzen kontrollieren und das Eindringen von Terroristen in das arabische Land verhindern.“ Vor einigen Tagen teilte der türkische Außenminister, Mevlüt Çavuşoğlu, mit,  dass sich  die Türkei und die USA  auf die Errichtung einer Flugverbotszone  in Syrien geeinigt hätten. Somit wolle sich Ankara vor syrischen Luftangriffen, die  gegen ausländische Milizionäre geflogen werden,  schützen. Der iranische Vize-Außenminister betonte, dass die Instrumentalisierung  von Terrorismus in Syrien, Jemen und im Irak unverzüglich beendet werden solle und warnte, dass solche Schritte  auf   die Unterstützer zurückschlagen  und damit die regionale Sicherheit und Stabilität mehr denn je gefährden werden könnten.
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