Archive for Mai 29th, 2015

29. Mai 2015

Hysterie um Fifa: Ablenkungsmanöver der USA l sputniknews

http://de.sputniknews.com/meinungen/20150529/302544857.html

Dmitri Kossyrew 29.05.2015

Ein klassisches Verhalten eines Hysterikers – gerät man in eine ausweglose Situation, muss eine noch schlimmere kreiert werden. Das zeigt sich am Beispiel der Fifa-Affäre. Sie lenkt die Aufmerksamkeit von einem anderen Skandal ab – die Ausspähung von 400.000 Objekten in Europa durch die USA in Kooperation mit dem Bundesnachrichtendienst.

Mit den Vorwürfen der US-Justiz gegen die Fifa-Beamten sollen die Fußballfans aufgebracht werden, die in der Regel keine Kenntnis von den Einzelheiten haben.

Medial wird der Skandal um die angebliche Korruption im Weltfußball so ausgeschlachtet, dass die Aufmerksamkeit von weit wichtigeren Themen abgezogen wird.

Für die Europäer gibt es ein wichtiges Thema, das in einem indirekten Zusammenhang mit der Fifa-Affäre steht. Bundestagsabgeordnete forderten von Kanzlerin Angela Merkel die Offenlegung der Liste mit mehr als 400.000 Telefonnummern, E-Mail-Adressen in Deutschland, Frankreich, Österreich und vielleicht auch anderen Ländern, die seit vielen Jahren ausgespäht wurden. Damit befassten sich die deutschen und US-amerikanischen Geheimdienste. Die Opposition im Bundestag stellte das Ultimatum, alle Geheimnisse bis zum 8. Juni offenzulegen. Der Supergau in diesem Skandal wäre das Auseinanderbrechen der Koalition, der Rücktritt  Merkels, Neuwahlen u.a.

In dieser Situation reist US-Präsident Barack Obama zum G7-Treffen in Deutschland — kurz vor Ablauf des Ultimatums. Die Staats- und Regierungschefs müssten sich unangenehmen Fragen der europäischen Bürger in Bezug auf die Souveränität ihrer Länder gegenüber den USA gefallen lassen.

In Russland wird man sich denken, dass man zum Glück nicht mehr zu den G-7 gehört.

Die Amerikaner demonstrierten erneut, wie sie mit Korruptionsvorwürfen weltweit Unruhe stiften können.

2010 sorgten die USA mit der Spionageaffäre um Anna Chapman kurz vor Obamas Reise zu einem Gipfeltreffen in Sankt Petersburg im Herbst für Schlagzeilen.

Es wird interessant zu sehen, welchen Nutzen die US-Justiz aus der Festnahme der Fifa-Funktionäre in der Schweiz ziehen wird. In der „Washington Post“ stellt man sich die Frage, warum die Amerikaner in Europa versuchen, Korruptionsfälle in einer internationalen Organisation aufzudecken, die kaum Verbindungen mit den USA hat (die USA sind keine Fußballnation).

Laut der Rechtsexpertin Jessica Tillipman muss eine Straftat zum Teil in der amerikanischen Gerichtsbarkeit begangen worden sein. Es könnte sich beispielsweise um ein Telefongespräch handeln, bei dem einer der Gesprächspartner in den USA war. Oder einen Besuch in den USA. Oder eine E-Mail-Adresse, deren Nachricht über einen US-Server geht. Weil die Fifa verwandte Organisationen in Florida und eine Vertretung in Miami hatte… Also wenn man eine E-Mail an jemanden in Asien oder Afrika schreibt (beispielsweise mit den Worten: „Ich mag die USA nicht“) und sie über einen US-Server läuft, reicht das aus, um…?

So gesehen ist das eine interessantere Geschichte als das Bespitzeln der Europäer durch die Amerikaner. Es ist unklar, ob es sich für die Amerikaner lohnen wird, die Europäer von der Spähaffäre abzulenken.

Der „Washington Post“-Artikel endet mit den Worten: „Die USA haben vielleicht nicht die interessanteste Geschichte in Bezug auf den Fußball, doch wenn es um Muskelspiele in der internationalen Arena geht, sind wir gewöhnlich die Champions“.

Jetzt kommt es darauf an, ob sich die Europäer von diesen Muskeln in den kommenden Wochen beeindrucken lassen.

Dmitri Kossyrew, politischer Kolumnist von Rossiya Segodnya

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29. Mai 2015

Ukraine: Fragiler Waffenstillstand und Poroschenko spricht von Offensive und zu verhängendem Kriegsrecht l rtdeutsch

Der ukrainische Präsident Petro ‪#‎Poroschenko‬ hat in einem Interview mit dem ukrainischen Sender ICTV verkündet, dass im Falle des Scheiterns des Waffenstillstandes er bereit wäre, in die Offensive zu gehen und das ‪#‎Kriegsrecht‬ auszurufen. Diese Aussagen kommen zu einem Zeitpunkt indem die Waffenruhe verstärkt gebrochen wird. Bezüglich des Angriffs auf die Ortschaft Korlowka, bei der fünf Menschen starben bestätigte die ‪#‎OSZE‬ mittlerweile, dass der Beschuss mit 122 Millimeter Granaten erfolgte, die laut Minsk II in dieser Zone verboten sind. Der Angriff soll laut OSZE-Bericht aus dem Nordwesten erfolgt sein. Das legt nahe, dass der Angriff von ukrainischer Armeepositionen heraus erfolgte. RT Reporter Roman Kosarew berichtet zudem von der Beerdigung der Opfer des letzten Artillerieangriffs.

http://www.rtdeutsch.com/21240/international/ukraine-fragiler-waffenstillstand-und-poroschenko-spricht-von-offensive-und-zu-verhaengendem-kriegsrecht/

29. Mai 2015

Westliche Faschistentrainer l junge Welt

Das Minsker Abkommen über einen Waffenstillstand in der Ukraine ist brüchig, in der Gegend um Mariupol wird gekämpft. Derweil versorgen die USA Kiew mit militärischem Gerät und entsenden Ausbilder. Davon profitieren auch extrem rechte Freikorpsbataillone
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https://www.jungewelt.de/2015/05-08/010.php

29. Mai 2015

rtdeutsch l Israel fordert jährlich 4 Mrd. Dollar in US-Militärhilfe “zur Wahrung der Stabilität in Nahost”

http://www.rtdeutsch.com/21132/headline/israel-fordert-jaehrlich-4-mrd-dollar-in-us-militaerhilfe-zur-wahrung-der-stabilitaet-in-nahost/

 

Israel fordert jährliche US-amerikanische Militärhilfen in Höhe von bis zu 4,5 Milliarden US-Dollar, um Gefahren, die vom Iran oder einem Wettrüsten der Golfstaaten ausgehen könnten, effektiv entgegentreten zu können, “und damit einen Beitrag zur Stabilität in der Region zu leisten”. Dies sagte ein hochrangiger israelischer Offizieller dem US-Militärmagazin Defense News. Sind mehr High-Tech-Waffen für Jerusalem, Obamas “Trostpflaster” für den iranischen Atomdeal?

Einem 2007 mit Washington geschlossenen Zehn-Jahres-Vertrag zufolge erhält Israel alljährlich von den USA drei Milliarden US-Dollar an Militärhilfen, wobei nur eine Vorgabe gemacht wurde, nämlich dass Israel 70 Prozent des Geldes in US-amerikanisches Kriegsgerät investieren müsse. Nun aber will Israel noch mehr Geld und eine zeitliche Ausweitung der Finanzierung. Pro Jahr wünscht sich die Regierung unter Premier Benjamin Netanjahu “zur Wahrung der Stabilität in Nahost” für weitere zehn Jahre zwischen 1,3 und 1,5 Milliarden US-Dollar zusätzlich aus Washington.

Israel beruft sich auf eine von den USA in Aussicht gestellte Verlängerung des Abkommens bis ins Jahr 2028. Aus US-Kreisen höre man, das berichtet die israelische Zeitung Haaretz, dass Präsident Obama prinzipiell an einer solchen Lösung interessiert sei, die Gespräche befänden sich allerdings noch in einem „inoffiziellen“ Rahmen.

Zu den Objekten der Begierde israelischer Militäreinkäufer gehören unter anderem V-22 Osprey Kipprotor-Wandelflugzeuge, die das Pentagon eigentlich an keine andere Nation zu verkaufen gedenkt, sowie 75 Kampfjets der fünften Generation vom Typ F-35, sobald diese ihre technischen Probleme hinter sich gebracht haben. Die USA versorgen die israelischen Streitkräfte auch mit Militärtechnologie und diversen Raketensystemen. Beispielsweise erhalten die Raketenabwehrsystem Iron Dome und Arrow 3 ihre Geschosse aus den Arsenalen der US Army.

Bereits ganze 25 Prozent des gesamten Verteidigungsbudgets der israelischen Streitkräfte werden auf der Basis der bestehenden Abkommen von den Vereinigten Staaten subventioniert. Damit zählt Israel zu den Top drei jener Ländern in der Welt, die Militärhilfen aus den USA annehmen. Israel konkurriert dabei um die Gunst Washingtons mit Ländern wie Afghanistan und Irak, die sich, anders als Israel, inmitten staatsbedrohender Bürgerkriege befinden.

Howard Kohr von der einflussreichen, pro-israelischen Lobby-Organisation AIPAC versuchte dem Finanz-Komitee in Washington im vergangenen Monat weiszumachen, dass Israel an sich nicht viel von den USA, die sich als Schutzmacht des Landes betrachten, erwarte:

„Israel hat schon immer seine eigenen Schlachten gekämpft und nie amerikanische Truppen um Hilfe gebeten, in ihrem Auftrag zu kämpfen. Stattdessen bittet es nur um Militärhilfen, um die Ressourcen, in die Israel enorm investiert hat, zu ergänzen.“

Schließlich habe sich die militärische Lage vor den Grenzen Israels angeblich dramatisch verändert. Kohr sagte weiter:

„Die Realität eines sich rasch verändernden Nahen Ostens hat für Israel viele unerwartete Kosten mit sich gebracht. Dazu zählt der Bau einer 360 Millionen US-Dollar teuren Sperre entlang Israels südlicher Grenze zu Ägypten und ähnlicher Konstrukte im Norden an der Grenze zu Syrien.“

Kohr beschuldigte aber auch die Golfstaaten einer Eskalationspolitik, die sich gegen die zunehmend aggressiver auftretende Islamische Republik Iran, die militärisch in Syrien, Irak und dem Jemen operiert, massiv hochrüsten. Israel werde voraussichtlich auch deshalb gezwungen sein, seinen Verteidigungshaushalt bis 2028 auf 160 Milliarden US-Dollar zu erhöhen.

Seit Jahren unterstützen die Vereinigten Staaten die Regierung in Jerusalem im Bestreben, abzusichern, dass Israel auch in Zukunft die dominante Militärmacht in seiner Nachbarschaft bleibt.  Israel rechtfertigt seine Doktrin mit einer dadurch bewirkten Aufrechterhaltung der Stabilität in einer ansonsten potentiell instabilen Region.

Mehr lesen: Bedient sich Saudi-Arabien im Jemen-Feldzug israelischer Kampfflugzeuge?

Mehr lesen:Israelische Reservisten-NGO: Unsere Soldaten schossen im Gaza-Krieg bewusst auf Zivilisten

29. Mai 2015

Prager Deklaration – internationale Konferenz kommunistischer, Arbeiter- und Linksparteien und Bewegungen

Am 23./24. Mai 2015 fand in Prag eine internationale Konferenz kommunistischer, Arbeiter- und Linksparteien und Bewegungen statt, ausgerichtet von der Kommunistischen Partei Böhmens und Moraviens ( KSCM). Delegierte aus 17 Ländern aus aller Welt nahmen teil.

Deklaration

Die Teilnehmer haben unter anderem die gegenwärtige komplexe politische Lage überall auf der Welt erörtert und einige Vorschläge gemacht, wie mit dieser umgegangen werden soll. Sie unterstrichen die Notwendigkeit  gemeinsamer Fortschritte bei einer Kooperation der Linken als einer festen Abwehrlinie gegen den imperialistischen Expansionismus.

Sie stimmten überein, dass 70 Jahre nach dem Ende des II. Weltkriegs die Menschheit aus diesen furchtbaren Ereignissen und dem unendlichen Leid noch nicht genügend Lehren gezogen hat. Niemand darf diejenigen, die für unsere Freiheit mit ihrem Leben bezahlt haben, beleidigen. Lassen wir die Bedeutung der mehr als 50 Millionen Opfer nicht in Frage stellen; weder der Soldaten der Roten Armee, noch der Truppen der Alliierten oder der Bürger, die ermordet oder zu Tode gefoltert wurden. Wir dürfen die gefährlichen Spiele des gierigen transnationalen Kapitals, der USA und ihrer Vasallen nicht unterschätzen. Lassen wir die Linke und fortschrittliche Bewegungen nicht an naionalen Leidenschaften oder heiklen Punkten unserer Vergangenheit, durch Fälschung unserer Geschichte und Fälschung der historischen Fakten und Informationen, durch die Passivität der Bürger zerbrechen, wie das im 20. Jahrhundert geschehen ist . Lasst und NEIN sagen zum nächsten Krieg!

Die breite Öffentlichkeit wird durch die bürgerlichen Medien, bei allseitiger Unterstützung durch die transnationalen Monopole wie durch das transnationale Finanzkapital, desinformiert. Historische Ereignisse werden zugunsten der Interessen kriegslüsterner Kräfte, mit der NATO an der Spitze, fehlinterpretiert. Erneut gerät Europa, speziell Osteuropa, in den Mittelpunkt deren Interessen. Die Befreier werden zu Invasoren umgedeutet, die Kriegstreiber zu Verteidigern der Menschenrechte und Demokratie. In Hinsicht auf die von der Nazi-Besatzung so leidgeprüfte ehemalige Sowjetunion erheben sich faschistische und nationalistische Kräfte und versuchen, die Ergebnisse des II. Weltkriegs zu revidieren, mit stillem Einverständnis des transnationalen Kapitals unter Führung der USA und der EU.

Unsere Zivilisation befindet sich erneut in grosser Gefahr. Wieder werden Werte und Sicherheiten destabilisiert. Die G7 haben, angeführt von den USA, in Nordafrika, im Mittleren Osten wie auch in anderen Teilen der Welt blutige Konflikte angefacht. Menschen fliehen vor Kriegen, Verarmung und Gewalt; unsere Bewegung darf dazu nicht schweigen.

Die Folgen dieser Kriege haben direkte Konsequenzen für Europa als Ganzes. Insbesondere der europäische Süden ist das Ziel von zehntausenden Migranten, die den Fanatikern zu entkommen versuchen, die den islamischen Glauben missbrauchen. Heute wird diese künstlich angefachte Migration zu einer weltweiten Erscheinung. Im Mittelmeer sind Tausende umgekommen. Sie werden Opfer eines verdammenswerten Handels mit ihnen. Die Schuldigen jedoch sind diejenigen, die jahrhundertelang die Nationen der III. Welt ausgebeutet, ihre Länder zugrundegerichtet und sie in blutige Konflikte getrieben haben. Wir müssen den Flüchtlingen legale Möglichkeiten eröffnen, nach Europa zu kommen, ohne dass sie riskieren, ihr Leben an den Grenzen der Festung Europa zu verlieren.

Diese Flüchtlingswelle ist sowohl das Resultat der Kolonialpolitik in der Vergangenheit als auch der heutigen Ambitionen der sogenannten Euro-atlantische Zivilisation, ihre Vorstellungen von einer Weltordnung dem Rest der Welt aufzuzwingen. Deshalb betrachten wir es als eine strategische Frage, dass die Migrationsprobleme an ihren Ursprungsorten gelöst wird. Gerade diejenigen Länder, die mit ihre Raubpolitik die soziale und humanitäre Krise dort heraufbeschworen haben, von wo die Migranten in die EU kommen, sollten bei der notwendigen Entwicklungshilfe eine aktive Rolle spielen.

Die wachsende Spannung überall in der Welt kündigt die Gefahr eines erneuten Kriegsausbruchs an. Um den Frieden erfolgreich zu verteidigen, müssen wir gemeinsam handeln und alle unsere Kräfte mobilisieren. Ein integraler Teil davon ist der Kampf gegen Armut, Arbeitslosigkeit und jede Form von Ausbeutung, die für grosse Teile der Bevölkerung den Verlust ihrer Würde bedeutet und dem Terrorismus den Weg öffnet. Wir sitzen alle im gleichen Boot. Unser Ziel ist eine sozial faire Welt ohne Krieg.

Deshalb ist die Zeit gekommen, dass die kommunistischen und Arbeiterparteien, die Linke und die fortschrittlichen Bürgerbewegungen dringend für die Verteeidigungb des Friedens handeln und dafür jede Möglichkeit und jedes Mitttel nutzen, von der parlamentarischen Ebene bis zu den sozialen Netzwerken, in Europa wie in Lateinamerika, im  Mittleren Osten, in Afrika, im Fernen Osten und darüber hinaus.

Kommunisten, Linkskräfte, Bürger!

Lasst uns der Kriegstreiberei vorbeugen. Nur im Frieden können wir die brennenden Probleme der Gleichheit, der demokratischen Entwicklung sowohl der Gesellschaft als auch der Individuen, der menschlichen Würde lösen.

Lasst nicht zu, dass sie uns die Vorstellung einer Lösung mittels kriegerischer Konflikte aufzwingen. Lasst uns nicht denjenigen glauben, die von Frieden reden, aber mit dem Säbel rasseln, drohen und die Lage zum Äussersten treiben. Aus ihrem Mund kommt das Wort Krieg als etwas Naheliegendes, Unvermeidliches. Heute, in der Zeit der Nuklearwaffen, hätte es fatale Konsequenzen für die ganze Menschheit, wenn die Dispute zwischen den Mächten zu deren möglicher Anwendung führen würden. Lasst uns daran denken, dass jeder Krieg zu Tausenden Toten, Verarmung und Unglück führt. Jeder Krieg bedeutet Zerstörung, zerrissene Länder, den Verlust menschlicher Würde und gesellschaftliches Chaos. Die Anwendung von Nuklearwaffen kann die Zerstörung des ganzen Planeten bedeuten!

Nehmen wir uns der sozialen Probleme der Gesellschaft an, kämpfen wir gegen den kapitalistischen Despotismus; vergessen wir nicht, dass die allererste Bedingung für das Erreichen unserer Ziele der Frieden ist!

Geben wir den Menschen Hoffnung, dass eine Welt ohne Kriege, ohne Gewalt und Not möglich ist. Die grosse Mühe jedoch, dies zu erreichen, muss jeder von uns auf sich nehmen.

Quelle: solidnet

Übersetzung aus dem Englischen: news.dkp.de

Vielen Dank!

29. Mai 2015

Weltgesundheitsorganisation WHO: Über 2000 Menschen wurden bisher Opfer der Angriffe Saudi Arabiens auf den Jemen

Nach Angaben der WHO-Leiterin Margaret Chan vom Mittwoch sind bei den Angriffen Saudi-Arabiens und seiner Verbündeten auf den Jemen, sind bisher mindestens 2.000 Menschen getötet und 8.000 weitere verletzt worden.
Durch einige Luftangriffe seien ganze Familien getötet worden. Weil die medizinischen Einrichtungen zu einem Großteil zerstört wurden, warten 8.600.000 Menschen vergeblich auf medizinische Versorgung.

Laut Associated Press sind jüngsten Schätzungen der WHO zufolge bei den Luftangriffen Saudi-Arabiens auf den Jemen mindestens 1.037 Zivilisten, unter ihnen 130 Frauen und 234 Kinder, getötet worden. Außerdem wurden durch die Luftangriffe seit dem 26. März Einrichtungen der Infrastruktur wie Krankenhäuser und Schulen sowie zahlreiche Wohnhäuser zerstört.

29. Mai 2015

Keine Einigung zwischen Türkei und USA über Flugverbotszone über Syrien

(IRIB/Sputnik) – Ankara und Washington haben keine Vereinbarung über die Einrichtung  einer  Flugverbotszone über die türkisch-syrische Grenze erzielt.

Dies sagte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan am Mittwoch im Gespräch mit dem Sender NTV und fügte hinzu, dass sich die USA und die Türkei über die Ausbildung und Aufrüstung der syrischen Opposition geeinigt haben. Die Differenzen bei der Syrien-Politik bestehen aber nach wie vor, sagte Erdogan. Zugleich behauptete er, dass die Türkei, Saudi-Arabien und Katar in der Frage der Schaffung einer Flugverbots- und Pufferzone über Syrien einig seien.

Die Türkei drängt seit Monaten die USA,  über die Grenze zu Syrien eine Flugverbotszone durchzusetzen. Ankara begründet sein Beharren damit, dass durch eine solche Zone die Unterstützung der oppositionellen Milizen in Syrien durch die türkische Luftwaffe möglich wird.

29. Mai 2015

Iran sieht keine militärische Lösung für Krisen in der Region

(Press TV) – Irans Außenminister Mohammad Dschawad Zarif hat am Mittwoch auf der 42. Außenministersitzung der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) in Kuwait bekräftigt, dass es für die Krisen in der Region keine militärische Lösung gibt.

„In dieser heiklen Situation, in der die Herausforderungen und Krisen in der islamischen Welt zunehmen, müssen wir unsere Verpflichtung zur Zusammenarbeit als wichtigste Grundlage der OIC einhalten. Wir alle sind zur Zeit den Gefahren wie Extremismus, Terrorismus, Sektierertum, Gewalt im Namen der Religion sowie wirtschaftlichen und sozialen Problemen ausgesetzt.“

Der iranische Außenminister unterstrich die Notwendigkeit des Kampfes gegen den Terrorismus und Extremismus und rief die islamischen Staaten auf, zur Herstellung von Stabilität und Frieden in der Region zusammenzuarbeiten.

29. Mai 2015

Teheran gegen Errichtung einer Flugverbotszone in Syrien

(Press TV) – Iran hat die Notwendigkeit einer politischen Lösung für die anhaltende Krise in Syrien hervorgehoben und sich gegen die Errichtung einer Flugverbotszone  ausgesprochen.
„Gespräche über die Einrichtung einer Puffer- und Flugverbotszone [über Syrien] ist die Wiederholung der früheren Fehler und wird nicht zur Herstellung von Sicherheit und Stabilität in der Region beitragen.“, so der iranische Vize-Außenminister für arabische und afrikanische Angelegenheiten, Hossein Amir-Abdollahian, am Donnerstag am Rande der 42. Außenministersitzung der Organisation Islamischer Zusammenarbeit (OIC) in Kuwait. Er fuhr fort: „Damit eine politische Lösung erzielt werden kann, sollten Syriens Nachbarstaaten ihre Grenzen kontrollieren und das Eindringen von Terroristen in das arabische Land verhindern.“ Vor einigen Tagen teilte der türkische Außenminister, Mevlüt Çavuşoğlu, mit,  dass sich  die Türkei und die USA  auf die Errichtung einer Flugverbotszone  in Syrien geeinigt hätten. Somit wolle sich Ankara vor syrischen Luftangriffen, die  gegen ausländische Milizionäre geflogen werden,  schützen. Der iranische Vize-Außenminister betonte, dass die Instrumentalisierung  von Terrorismus in Syrien, Jemen und im Irak unverzüglich beendet werden solle und warnte, dass solche Schritte  auf   die Unterstützer zurückschlagen  und damit die regionale Sicherheit und Stabilität mehr denn je gefährden werden könnten.
29. Mai 2015

[Lebenshaus-Alb] Blauer Himmel über Peking

Jahrelang erlebten die Chinesen in Peking und Shanghai, in Kanton und Chengdu nicht nur im Winter, sondern auch noch im Frühjahr einen grauen Himmel über ihren Städten, dichten Smog in ihren Straßen und Feinstaubwerte um das Vielfache über den Grenzwerten der Weltgesundheitsorganisation. Kinder durften nicht mehr im Freien spielen und Millionen Erwachsene trauten sich nur noch mit Schutzmasken auf die Straßen. Ganz anders in diesem Frühjahr. Von Franz Alt.
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009194.html
29. Mai 2015

[Middle East Monitor] Why is the media ignoring Israel`s alliance with al-Qaeda?

Almost unnoticed by the mainstream media, Israel`s occupation forces in the Golan Heights have been in alliance with the Nusra Front, al-Qaeda`s official franchise in Syria. This alliance certainly includes logistical support and may even extend as far as arming al-Qaeda rebels in south-western Syria.
https://www.middleeastmonitor.com/articles/inquiry/18855-why-is-the-media-ignoring-israels-alliance-with-al-qaeda
29. Mai 2015

[antikrieg.com] Asiens Münchner Sicherheitskonferenz

Bereits seit mehreren Jahren bemüht sich Berlin gezielt, die militärpolitische Kooperation mit ausgewählten Ländern der Asien-Pazifik-Region zu intensivieren, darunter Australien, aber auch Indien, wo Ursula von der Leyen in den vergangenen Tagen Rüstungsverkäufe gefördert und gemeinsame Schritte in puncto Cyber-Krieg angebahnt hat.
http://antikrieg.com/aktuell/2015_05_28_asiens.htm
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