Ramadi, die Hauptstadt der irakischen Provinz al-Anbar, ist 100 Kilometer von Bagdad entfernt, in die Hände der Sunnitenmiliz „Islamischer Staat“ (IS) gefallen. Dabei soll der IS erneut Massenexekutionen an gefangen genommen Soldaten verübt haben. Über 8.000 Zivilisten befinden sich auf der Flucht. Analysten US-amerikanischer Think Tanks, wie der „Brookings Institution“, plädieren inzwischen dafür, dass sich der IS nur noch stoppen lässt, wenn man den irakischen Bürgerkrieg zu einem vollständigen Dschihad zwischen Sunniten und Schiiten eskalieren lässt. Laut ihrer Argumentation erlaubt nur noch der Einsatz und die militärische Ausrüstung von schiitischen Dschihadisten, die sunnitische IS-Miliz zurückzuschlagen.
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