Ex US-Präsident Carter nennt Lage im Gazastreifen unerträglich

Der ehemalige US-Präsident Jimmy Carter hat die Situation im Gazastreifen als unerträglich bezeichnet.
Carter, der sich auf Israel-Besuch befindet, sagte Samstag: Acht Monate nach dem Angriff Israels auf den Gazastreifen ist die Lage dort weiterhin problematisch und untragbar. Carter warf dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu Sabotage bei der Gründung des unabhängigen Palästina-Landes vor. Solange Netanjahu an der Macht sei, werde nichts geschehen. Carter und seine Delegation, u.a. der ehemalige norwegische Ministerpräsident, haben bei ihrer dreitätigen Reise nach Israel nicht einmal einen Antrag auf einen Treffen mit Netanjahu gestellt.