Archive for Mai 3rd, 2015

3. Mai 2015

VICE hires ex RT-jounalist to paint Putin’s Russia as the danger to Peace and Democracy

Silencing Dissent in Russia: Putin’s Propaganda Machine

note that the journalist was working before at RT

3. Mai 2015

Justice for Freddie Gray march in Baltimore Friday after charges against the officers involved were announced.

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Excellent video report from the justice for Freddie Gray march in Baltimore Friday after charges against the officers involved were announced. Video report by John Zangas

Posted by Revolution News on Sunday, May 3, 2015

3. Mai 2015

Publizist Jürgen Todenhöfer – Der sogenannte „Islamische Staat“ (IS)

Jürgen Todenhöfer: Möge Allah IS-Chef Al Baghdadi stoppen!

Der Publizist Jürgen Todenhöfer hat sich vor wenigen Monaten im Irak selbst einen Eindruck von der grausamen Militanz des „Islamischen Staats“ gemacht. Darüber berichtet er in seinem Buch „Inside IS – 10 Tage im ‚Islamischen Staat'“.
Der sogenannte „Islamische Staat“ (IS) war im letzten Jahr militärisch ungewöhnlich erfolgreich. Doch seine Ziele und Methoden sind nach den Geboten des Koran unislamisch. Sie diskreditieren die gesamte Religion, in deren Namen der IS zu kämpfen vorgibt. Terror hat mit Islam so wenig zu tun wie Vergewaltigung mit Liebe. Der selbst ernannte „Kalif“ Abu Bakr Al Baghdadi und seine Kämpfer sind deshalb auch keine „Gotteskrieger“. Wenn es so etwas überhaupt gibt.

Ich habe den Koran mehrfach mit großem Gewinn gelesen. Den Geist der Brutalität, den der IS bewusst verbreitet, habe ich darin nicht gefunden. Es sei denn, man reißt die Darstellungen der Angriffskriege der Mekkaner gegen das militärisch unterlegene Medina Mohammeds in den Jahren 623 bis 630 aus ihrem geschichtlichen Zusammenhang.

Der Kerngedanke des Islam, sein für die damalige Zeit revolutionärer Aufruf zu Gerechtigkeit, Gleichheit und Barmherzigkeit, ist dem IS fremd, obwohl diese zentrale Botschaft den Koran wie ein roter Faden durchzieht. Kein Wort taucht im Koran als Beschreibung Gottes häufiger auf als das Wort Barmherzigkeit.

Im Islam gibt es keinen Zwang in Glaubensfragen. Der IS aber mordet bestialisch, nur weil die Opfer Schiiten, Alawiten, Jesiden oder demokratiefreundliche Sunniten sind. Religiöse Toleranz war über Jahrhunderte eine der meist gerühmten Tugenden islamischer Herrscher. Wo ist sie geblieben beim „Kalifen“ Al Baghdadi?

Im Islam gibt es ein klares Verbot von Angriffskriegen. Der Prophet Mohammed hat nie solche geführt. Er wurde immer nur angegriffen – von den militärisch weit überlegenen, andersgläubigen Mekkanern. Auch verbietet der Koran unmissverständlich die Tötung von Zivilisten, Frauen, Kindern und alten Menschen. Die IS-Anhänger aber richten unschuldige Menschen auf widerlichste Weise hin. Sie vergewaltigen Frauen, eine Abscheulichkeit, die der Koran aufs Schärfste verurteilt. Das soll islamisch sein?

Im Islam ist die Zerstörung religiöser Stätten untersagt. Der IS aber schändet und zerstört Kirchen, Synagogen, schiitische, ja sogar sunnitische Moscheen. Auch das ist vollkommen unislamisch.

Die Liste mit fast demonstrativen Verstößen gegen den Koran ließe sich beliebig verlängern. Im Grunde ist – bis auf Äußerlichkeiten – alles Handeln des IS ein Gegenprogramm zum Islam. Eigentlich müsste Al Baghdadi seine eroberten Gebiete in „Anti-Islamischer Staat“ (AIS) umbenennen.

Rückwärtsgewandter Reaktionär

Was Al Baghdadi sagt und tut, ist auch ein Gegenprogramm zum Wirken des Propheten. Mohammed war barmherzig. Al Baghdadi ist erbarmungslos. Mohammed war ein nach vorne blickender Revolutionär. Al Baghdadi ist ein rückwärtsgewandter Reaktionär. Zu unterstellen, dass Mohammed, einer der dynamischsten Reformer der Geschichte, noch 1400 Jahre nach seinem Tod nach den Sitten und Bräuchen des Altertums leben würde, ist absurd. Al Baghdadi predigt daher in Wirklichkeit nicht den Islam, sondern seine wirre, blutige Privatreligion und seine eigene Art Privat-Scharia.

Anhänger des IS verweisen darauf, dass der völkerrechtswidrige Irakkrieg der US-geführten Koalition viel mehr Menschen das Leben gekostet habe. Das dürfte zurzeit noch stimmen, zumindest wenn der Vormarsch des IS nicht bald gestoppt wird. Ich selbst habe mehrfach gefordert, dass sich die Verantwortlichen des Irakkriegs vor dem Internationalen Strafgerichtshof verantworten müssten. Auch Bush und Tony Blair. Trotzdem verbietet sich ein Vergleich mit Al Baghdadi: Der frühere US-Präsident hat sich der Folterungen und Demütigungen in Abu Ghraib, Guantanamo oder Bagram wenigstens nicht öffentlich gerühmt; auch nicht der von GIs außerhalb von Kampfhandlungen begangenen Morde und Vergewaltigungen. George W. Bush hat diese beschämenden Taten nicht zum militärischen Programm erhoben. Auch nicht zum Programm seiner Religion. Er hat nie gezielt genussvoll inszeniert und zelebriert unschuldige Zivilisten ermordet. Er hat auch nie eine religiöse „Säuberung“ geplant, den größten Völkermord aller Zeiten, der alles in den Schatten stellen würde, was die Menschheit bisher erlitten hat.

Abu Bakr Al Baghdadi missbraucht die Ideale des Islams. Möge Allah ihn stoppen – Allah zusammen mit den wahren Muslimen! Sie müssen dem menschenverachtenden, anti-islamischen IS entgegentreten. Dem wahren, toleranten Islam und den 1,6 Milliarden gemäßigten Muslimen wünsche ich viel Erfolg. Sie und ihre Religion gehören nicht nur zur Kultur Deutschlands, sondern zur Kultur unserer Welt.
(Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger)

Ergänzung: Nach Berichten arabischer Medien (Alghad Press und Al-Youm Al-Thamen sowie Quellen aus der irakischen Stadt Mossul) soll Abu Bakr Al Baghdadi in einem israelischen Krankenhaus verstorben sein, wohin er zur Behandlung eingeliefert wurde nachdem er bei einer gemeinsamen Angriffsoperation der irakischen Armee und der Volksmilizen am 8. März schwere Verletzungen erlitten hatte. Abu Ala Afri soll zu seinem Nachfolger ernannt worden sein.
(Quelle: politaia.org)

3. Mai 2015

Bundesnachrichtendienst BND und Waffentransporte – Monitor April 2015

3. Mai 2015

Sevim Dagdelen (Linke MdB) prangert Neofaschismus in der Ukraine an l internetz-zeitung

http://internetz-zeitung.eu/content/sevim-dagdelen-linke-mdb-prangert-neofaschismus-der-ukraine-0

Gegen Neofaschismus, Nazi-Verstehertum der politischen Klasse und deren Geschichtsrevisionismus

Die Lage für Regimegegner und -kritiker in der Ukraine spitzt sich weiter massiv zu. Zugleich verspüren Neofaschisten und andere extrem rechte Kräfte weiteren Aufwind. Dies liegt auch an der Politik der derzeit amtierenden Machthaber, die ein Klima der Angst forcieren. Erst vor wenigen Tagen wurden in Kiew ein ehemaliger Abgeordneter sowie zwei Journalisten erschossen. Zu den beiden Attentaten hatte sich die Faschistengruppe „Ukrainische Aufständische Armee“ bekannt.

Diese Mordserie an Oppositionellen in der Ukraine muss durch eine internationale unabhängige Untersuchung sofort aufgeklärt und die Verantwortlichen zur Verantwortung gezogen werden. Die Morde kommen der Praxis von Todesschwadronen in Lateinamerika gleich. Die Bundesregierung ist dringend aufgefordert, ihre Unterstützung für die Regierung in Kiew einzustellen, solange die jüngsten Morde nicht aufgeklärt sind. DIE LINKE fordert die Bundesregierung auf, die Morde klar und deutlich zu verurteilen. Die finanzielle Hilfe an die Kiewer Regierung muss solange gestoppt werden, bis die Morde auf dem Maidan, am 2. Mai 2014 in Odessa und die jüngsten Verbrechen lückenlos aufgeklärt und die Verantwortlichen rechtsstaatlich verurteilt sind. Darüber hinaus muss die Bundesregierung den verfolgten oppositionellen Politikern und Journalisten aus der Ukraine in Deutschland Schutz anbieten.

Allein die jüngsten Gesetze der ukrainischen Regierung zur Geschichtspolitik und der damit verbundenen Verehrung von Nazi-Kollaborateuren der OUN und UPA fördert ein Klima einer regelrechten Jagd auf Minderheiten, Kommunisten, Linke, Kriegsdienstverweigerer und Andersdenkende im Land. Ein ernsthafter Wille der Behörden zur Aufklärung ist hingegen nicht erkennbar. Der ukrainischen Umwertung von Naziverbrechern zu Freiheitshelden käme in Deutschland etwa die Deklarierung des Massenmörders und SS-Führers Heinrich Himmler zum Verteidiger der deutschen Heimat gegen die bolschewistischen Horden gleich.

Washington und Berlin befördern diese Entwicklung, weil sie ein Interesse an einem antirussischen geopolitischen Frontstaat Ukraine haben. Wie sich die Lage dort entwickelt, könnte die Bundesregierung ihre Hilfsmilliarden für Kiew auch gleich an die NPD überweisen.

Es braucht einen antifaschistischen Aufbruch gegen diesen neuen Geschichtsrevisionismus. Denn was die Bundesregierung den Kiewern durchgehen lässt, ist nichts anderes als ein weiterer geschichtspolitischer Tabubruch ersten Ranges. „Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung“, so der Schwur der befreiten Buchenwald-Häftlinge vor 70 Jahren. Die Verhältnisse in Kiew sind mehr als ein Mahnzeichen. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit steht noch aus.

http://www.dielinke-nrw.de/nc/politik/linksletter/linksletter_nrw_artikel/detail_ll/zurueck/linksletter-aktuell-2/artikel/ukraine-deutsche-unterstuetzung-fuer-regierung-in-kiew-einstellen-nazimorde-aufklaeren/

3. Mai 2015

Ex US-Präsident Carter nennt Lage im Gazastreifen unerträglich

Der ehemalige US-Präsident Jimmy Carter hat die Situation im Gazastreifen als unerträglich bezeichnet.
Carter, der sich auf Israel-Besuch befindet, sagte Samstag: Acht Monate nach dem Angriff Israels auf den Gazastreifen ist die Lage dort weiterhin problematisch und untragbar. Carter warf dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu Sabotage bei der Gründung des unabhängigen Palästina-Landes vor. Solange Netanjahu an der Macht sei, werde nichts geschehen. Carter und seine Delegation, u.a. der ehemalige norwegische Ministerpräsident, haben bei ihrer dreitätigen Reise nach Israel nicht einmal einen Antrag auf einen Treffen mit Netanjahu gestellt.

3. Mai 2015

USA ‘besorgt’ wegen steigender Anzahl ziviler Opfer im Saudi-Krieg gegen den Jemen l antiwar.com

Nichtsdestotrotz beteiligt sich das Pentagon am Konflikt

Jason Ditz

Obwohl die Vereinigten Staaten von Amerika den Konflikt wiederholt öffentlich befürwortet haben und weiterhin eine militärische Unterstützerrolle in diesem spielen, behaupten Regierungsvertreter der Vereinigten Staaten von Amerika, dass es unter den Administrationsführern wachsende „Bedenken“ wegen der Opfer unter der Zivilbevölkerung im Krieg Saudiarabiens gegen den Jemen gibt.

Diese plötzlichen „Bedenken” kommen ungeachtet der Tatsache, dass große Zahlen von Zivilisten in der ersten Phase des Kriegs getötet wurden, als das saudische Militär immer wieder Luftangriffe gegen Wohngebiete durchführte. Trotz der Bedenken ist nicht zu erwarten, dass die Vereinigten Staaten von Amerika ihre direkte Beteiligung an dem Krieg beenden werden.

Eher das Gegenteil – Regierungsvertreter sagen, dass Außenminister John Kerry einen Besuch in Saudiarabien in der nächsten Woche in Erwägung zieht, um „neue Strategien“ in dem unbefristeten Konflikt zu diskutieren und zu versuchen, Friedensverhandlungen anzuregen. Früher in dieser Woche ersuchte Kerry auch den Iran um Hilfe, um Gespräche in Gang zu bringen.

Viel mehr als ein Fototermin für Kerry und ein Schulterklopfen für den Versuch dürfte dabei nicht herausschauen, da die schiitischen Houthis von Anfang an zu Gesprächen bereit waren, und Saudiarabien wiederholt jegliche Verhandlungen ausgeschlossen hat mit dem Argument, dass das Ende nur durch einen militärischen Sieg herbeigeführt werden kann, der den ehemaligen Präsidenten Hadi, einen engen Verbündeten sowohl der Vereinigten Staaten von Amerika als auch Saudiarabiens, wieder an die Macht bringt.

erschienen am 2. Mai 2015 auf > Antiwar.com > Artike
http://antikrieg.com/aktuell/2015_05_03_vereinigte.htm

3. Mai 2015

7 Mai, Berlin – Die deutsche Eiche im Yasukuni-Schrein – 70 Jahre Kriegsende und die langen Schatten der Vergangenheit in Ostasien und Europa

Donnerstag, 7 Mai 2015, 10-20 Uhr,
Tagung
Werkstatt der Kulturen
Wissmannstraße 32, 12049 Berlin

Am 26. Dezember 2013 hat der japanische Premierminister Shinzô Abe den Yasukuni-Schrein besucht. Trotz aller Kritik nicht nur aus Nachbarländern sondern auch aus Europa und den USA zeigt er seine Beharrlichkeit an diesem geistigen Hort des japanischen Militarismus, indem er am 21. April 2014 eine Opfergabe für das Frühlingsfest des Schreins schenkte.

Diese Handlung hat nicht nur mit dem Geschichtsrevisionismus zu tun, der die kolonialistisch-imperialistische Vergangenheit des „Großjapanischen Kaiserreiches“ rechtfertigt. Für die Rechtsnationalisten, die den „Regimewechsel“ zu Tennô als Staatsoberhaupt, Einschränkung der Bürgerrechte und Schaffung der „Landesverteidigungstruppen (Kokubô-Gun)“ verwirklichen wollen, ist der Yasukuni-Schrein eine unverzichtbare Anlage, nicht nur um an die Glorie des „Großjapanischen Kaiserreiches“ zu erinnern, sondern auch um künftig, erstmal noch ohne Verfassungsänderung aber im Namen der „kollektiven Verteidigung“, produzierte Kriegsgefallene zu verehren.

Trotz des religiösen Aussehens ist der Yasukuni-Schrein eine Militäranlage, um Offiziere und Soldaten, die das Leben für den Tennô geopfert haben, samt zwangsmobilisierten und getöteten Koreanern und Taiwanesen als „Heldenseelen“ und „Kriegsgötter“ zu verehren, nicht um um Kriegstote zu trauern. Er ermöglichte es, den entschlossenen „Ehrentod“ zu glorifizieren – ein wesentliches Element der psychologischen Kriegsführung. Während das Innenministerium vor 1945 für Schreine und Tempel zuständig war, waren für den Yasukuni das Heeres- und das Marineministerium zuständig. Die Betriebskosten des Yasukuni wurden vom Militärbudget ausgegeben. Das Kriegsmuseum „Yûshûkan“, das zum Yasukuni gehört, feiert den damaligen Angriffskrieg als „Verteidigungskrieg für das selbständige Dasein“ und „heiligen Krieg für die Befreiung Asiens“.

Angesichts Religionsunterdrückungen vor und während des Zweiten Weltkrieges sind nicht wenige Bürger innerhalb und außerhalb Japans gegen die Rehabilitierung des Staatsschintoismus, die der offizielle Yasukuni-Besuch eines Ministerpräsidenten symbolisiert. Es geht um die Glaubensfreiheit, die Trennung von Staat und Religion und den Frieden in Japan und Asien. Der Nationale Christenrat in Japan (NCCJ), bei dem seit 1967 der Ausschuß für die Problematik des Yasukuni-Schreins tätig ist, hat gleich nach dem Yasukuni-Besuch von Abe dem Ministerpräsidenten seinen Protest erklärt.

Veranstaltungssprachen: Koreanisch-deutsch simultan | Japanisch-deutsch simultan
Für angemeldete Besucher_innen liegen Kopfhörer bereit.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Werkstatt der Kulturen
und dem Korea-Verband.
Mit Unterstützung von: Anti-Yasukuni Candle Lights Action, Berliner Missionswerk, Japanisch Deutsches Friedensforum Berlin, Japanische Fraueninitiative Berlin, Koreanische Frauengruppe in Deutschland, Solidarity of Korean People in Europe

3. Mai 2015

Berliner gedenken der Opfer des Odessa- Massakers am Brandenburger Tor

3. Mai 2015

Zum Tag der Befreiung (8. Mai): Eine Erklärung der VVN-BdA

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70 Jahre nach der Befreiung von Faschismus und Krieg:
Für eine neue Entspannungspolitik, nein zur Vorbereitung auf den Krieg!
Am 8. Mai 1945 wurde ganz Europa von dem Verbrechersystem des deutschen Faschismus und
seinem Krieg befreit. Mehr als 55 Millionen Menschen waren zuvor Nazi Terror, Holocaust und
Vernichtungskrieg zum Opfer gefallen. Millionen Menschen auf der ganzen Welt bezahlten den
deutschen Griff nach der Weltherrschaft mit unvorstellbarem Leid.

Anstifter und Nutznießer des Raub und Vernichtungskrieges waren deutsche Banken und Konzerne,
allen voran der Chemie und Rüstungsindustrie. Die deutsche Wirtschaft profitierte von der „Arisierung“ und der Ausbeutung von KZ-Häftlingen und Zwangsarbeitern ebenso wie von der Ausplünderung der besetzten Länder. Unvorstellbar, welch weitere Opfer es gekostet hätte, wäre der Faschismus nicht besiegt und zerschlagen worden.

Deshalb verdanken wir als heute Lebende die Grundlagen eines Lebens in Frieden, Freiheit und Vi
elfalt den Siegern des 8. Mai. Die alliierten Streitkräfte, unter denen die Rote Armee mit Abstand die größte Last des Krieges in Europa zu tragen hatte, sind auch unsere Befreier.

Ihre Rolle und die des Widerstands in Deutschland und den von der Wehrmacht besetzten Ländern zu
würdigen und die geschichtliche Wahrheit über Ursachen und Folgen des Faschismus zu bekräftigen,
ist bis heute eine unerlässliche Pflicht. Angesichts der deutschen Verantwortung für die beiden
Weltkriege des 20. Jahrhunderts muss die historische Konsequenz, dass von deutschem Boden nie
wieder Krieg ausgehen darf, verteidigt und an die nachfolgenden Generationen weitergegeben werden.
Trotz schwieriger politischer Konstellationen folgte dem Sieg über den Faschismus in Europa eine
lange Friedensperiode. Der Drang der Völker, nach zwei mörderischen Kriegen dauerhaft friedliche
Beziehungen aufzubauen und demokratische Verhältnisse zu errichten, trug Früchte. Diese Periode
endete mit dem Jugoslawien Krieg, an dem sich auch Deutschland wieder beteiligte. Dieser
Wiedereintritt Deutschlands in die Reihe der Krieg führenden Länder war ein eklatanter Bruch mit den Lehren der jüngeren deutschen Geschichte. Heute sind deutsche Waffen und oft auch deutsches
Militär wieder an den meisten Kriegen in der Welt beteiligt. Die Bereitschaft, „deutsche Interessen mit militärischen Mitteln durchzusetzen, wurde gegen den Willen der Mehrheit der Bevölkerung erneut zur politischen Praxis der Regierenden.

Mit großer Sorge sehen wir, dass die gegenwärtige Krise um die Ukraine Europa an den Rand eines neuen Krieges treibt. An dieser gefährlichen Entwicklung tragen die deutsche Regierung, die EU und die NATO erhebliche Mitschuld. Entgegen den Festlegungen des 2 plus 4 Vertrages haben sich NATO und EU Schritt für Schritt an die heutigen Grenzen Russlands heran erweitert. Mit der Einbeziehung der Ukraine in EU und NATO Strategien wurde eine explosive Situation geschaffen. Nicht als Vermittler, sondern als Konfliktpartei, behandeln NATO und EU Russland heute als ne
uen alten Feind, dem sie mit Propaganda, Drohgebärden und Sanktionen gegenübertreten.
Wir fordern die sofortige Beendigung dieser gefährlichen Politik. Im 70. Jahr der Befreiung vom
Faschismus steht die Bundesregierung in der historischen Verantwortung, eine neue
Entspannungspolitik mit Russland auf den Weg zu bringen, in der die Sicherheitsinteressen aller
Beteiligten Berücksichtigung finden.

An den 8. Mai 1945 zu erinnern, heißt heute mehr denn je, den Frieden in Europa zu sichern. Eine
starke Friedensbewegung muss Druck machen für Verständigung und Abrüstung statt Hetze und
Rüstungsexport. Wir werden als Antifaschist/innen und Aktive aus der Friedensbewegung diese Lehre aus der Geschichte mit vielfältigen Veranstaltungen, die am und um den 8. Mai in der
ganzen Republik stattfinden werden, in die Öffentlichkeit bringen. Und wir rufen alle Demokratinnen und Demokraten, insbesondere die jungen Menschen auf: Erinnert mit einer Vielzahl von regionalen und örtlichen Veranstaltungen das ganze Jahr über an die Be
freier und an die großen Hoffnungen der Befreiten.
Nie wieder Faschismus
Nie wieder Krieg!

Ludwig Baumann, Rolf Becker, Esther Bejarano, Volker Bethge, Henny Dreyfuss, Prof. Dr. Heinrich
Fink, Silvia Gingold, Lühr Henken, Willi Hoffmeister, Liesl Jäger, Jutta Kausch, Patrik Köbele, Bernd Meimberg, Willi van Ooyen, Günter Pappenheim, Peggy Parnass, Karl-Heinz Peil, Sally Perel, Tobias Pflüger, Anne Rieger, Ulrich Sander, Monty Schädel, Horst Schmitthenner, Gerd Schramm, Prof. Dr. Ursula Schumm Garling, Friedo Seydewitz, Frank Skischus, Justin Sonder, Eckart Spoo, Dr. Peter Strutynski, Horst Trapp, Bernhard Trautvetter, Peter Christian Walther, Konstantin Wecker, Marianne Wilke, Steffi Wittenberg, Kutlu Yurtseven

Berlin, 28.01.2015

3. Mai 2015

Assange: Thanks to Russia (and thanks to WikiLeaks), Snowden remains free – How ‚The Guardian‘ Milked Edward Snowden’s Story

http://www.newsweek.com/assange-how-guardian-milked-edward-snowdens-story-323480

Snowden has to be in Russia. Russia is now the only place asylum for him can be meaningful. If he is anyone’s captive, he is a peculiar kind of captive of the United States, which, having canceled his passport, will not allow him to safely leave Russia’s borders, trapping him there.

Snowden Deserves Better

Even if Russia may not be kind to its journalists or its dissidents, granting Snowden asylum was a good thing to do and it deserves praise. Thanks to Russia (and thanks to WikiLeaks), Snowden remains free. Only someone with a „Manichean world view“ would be unable to acknowledge this.

3. Mai 2015

March 2015 Perdana Global Peace Foundation – THE „NEW WORLD ORDER“ A RECIPE FOR WAR OR PEACE

In March 2015 Perdana Global Peace Foundation
organized the event:
THE „NEW WORLD ORDER“ A RECIPE FOR WAR OR PEACE

here the Synopsis of the International Conference
http://www.perdana4peace.org/2015/synopsis-of-the-international-conference-on-the-new-world-order-a-recipe-for-war-or-peace-2/

Participants:
Prof Johan Galtung, launching his book, AB0LISHING WAR
Michel Chossudovsky, Professor of Economic (Emeritus) at the University of Ottawa, Director of the Centre for Research on Globalization (CRG), Montreal
Dr Din Syamsuddin Professor of Islamic Political Thought at State Islamic University, Jakarta, Chairman of Muhammadiyah, the second largest Islamic organisation in Indonesia with 29 million members, President of ACRP, Asian Committee on Religions for Peace, Honorary President of the World Conference on Religions for Peace and Vice Secretary General of World Islamic People’s Leadership.
Dr Chandra Muzaffar was the first Director of the Centre for Civilisational Dialogue at the University of Malaya.
Yoichi Shimatsu, freelance journalist based in Hong Kong, former Editor of the Japan Times Weekly.

and Videos:

Dr. Mahathir Mohamad: America’s Drive towards Global Hegemony, Economic Warfare and Regime Change
youtu.be/ZFH10lenuNM

Dr Mahathir Mohamad: INTERNATIONAL CONFERENCE THE „NEW WORLD ORDER“ A RECIPE FOR WAR OR PEACE
youtu.be/9KfXn2Fr16s

Prof. Michel Chossudovsky: Terrorism is Made in the USA. The Global War on Terrorism is a Big Lie
youtu.be/1YExwxN4CT8

The Perdana Global Peace Foundation, a first but resolute step in the arduous journey towards global peace, moves towards the single goal of putting an end to war. Its founder, Tun Dr. Mahathir Mohamad, envisages “a serious, active and sustained struggle against war and for peace”. Sharing and supporting this agenda are world-prominent professionals, intellectuals, authors, statesmen – all passionate advocates of international peace. Together, they have signed the Kuala Lumpur Initiative that defines the Kuala Lumpur Initiative to Criminalise War.

Signed by:

Tun Dr Mahathir Mohamad
Imam Feisal Abdul Rauf
Prof Francis A. Boyle
Dr. Helen Caldicott
Mr Matthias Chang
Prof Michel Chossudovsky
Prof Shad Saleem Faruqi
Mr Denis J. Halliday
Dato’ Mukhriz Mahathir
Dr Chandra Muzaffar
Dato’ Michael O.K. Yeoh
Mr Hans-Christof Von Sponeck

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